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Rauchmelder & Sensoren

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Rauchmelder für Sicherheit im Brandfall

Ivo und seine Freundin Tanja haben sich vor Kurzem eine Eigentumswohnung gekauft und möchten in den nächsten Wochen umziehen. Ihnen war von Anfang an klar, dass sie für ihre Wohnung ein Smart Home-System verwenden möchten, um ihre elektrischen Geräte so intelligent und nachhaltig wie möglich zu steuern. Nun haben sie von Bekannten gehört, dass auch Rauchmelder ins Smart Home integriert werden können. Sie informieren sich über die smarten Rauchmelder. 

Inhaltsverzeichnis

Welche Arten von Rauchmeldern gibt es?

Feuermelder oder Rauchmelder werden häufig als Oberbegriffe für Geräte zur Erkennung von Feuer, Rauch und Gasentwicklung und somit als wichtiges Mittel für den Brandschutz verwendet. Der korrekte Oberbegriff ist jedoch Brandmelder, denn tatsächlich gibt es zur Branderkennung verschiedene Geräte, die unterschiedliche Technologien nutzen.

Übrigens: Die korrekte Bezeichnung für Melder, die in Privathaushalten verbaut werden, ist Rauchwarnmelder. In Deutschland ist es in vielen Bundesländern Pflicht, Rauchwarnmelder in allen Fluren sowie Schlaf- und Kinderzimmern anzubringen. 

Rauchmelder

Eine sehr gängige Art von Brandmeldern sind Rauchmelder. Hier kommen vor allem photoelektrische oder optische Rauchmelder zum Einsatz. Diese Modelle nutzen den sogenannten Tyndall-Effekt, das heißt, sie arbeiten nach dem Streulichtverfahren. Im Gehäuse eines Rauchmelders sitzt eine Infrarot-LED, die einen Lichtstrahl erzeugt, der für Menschen unsichtbar ist. Zusätzlich befindet sich darin ein lichtempfindlicher, elektrochemischer Sensor, an dem der Lichtstrahl vorbeigesendet wird. Während eines Brands oder bei sonstiger Rauchentwicklung gelangt Rauch aus der Luft in den Melder. Die Rauchpartikel reflektieren das Licht, das auf den Sensor trifft.

Optische Rauchmelder werden in der Regel in öffentlichen Gebäuden eingesetzt. Sie schlagen nicht selbst lokal Alarm, zum Beispiel durch eine Sirene, sondern sind an eine übergreifende Brandmeldeanlage (BMA) vernetzt. Durch diese wird der Brand einer Brandmeldezentrale angezeigt; das heißt, die Feuerwehr wird automatisch verständigt.

Rauchwarnmelder

Im Gegensatz zu Rauchmeldern sind Rauchwarnmelder die Geräte, die in Privathaushalten verwendet werden. Daher sind sie auch als Heimrauchmelder bekannt. Sie funktionieren nach demselben Prinzip wie Rauchmelder, verständigen jedoch keine Brandmeldeanlage. Stattdessen geben sie einen schrillen, akustischen Alarm (über 85 dB) aus, um anwesende Personen vor der Rauchentwicklung und dem damit einhergehenden Feuer zu warnen. Deshalb spricht man hier auch von Stand-Alone Rauchwarnmeldern (inkorrekterweise auch als Stand-Alone Rauchmelder bezeichnet). Die Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnräumen sowie auf gewerblichen Flächen ist in Deutschland Pflicht. 

Mit einem Stand-Alone wie dem Rauchwarnmelder von Homematic IP schützt du dich, deine Familie und dein Zuhause sicher vor Erkrankungen und Schäden durch Rauchentwicklung. Der 10-Jahres-Rauchwarnmelder (mit zehn Jahren Batterielaufzeit) alarmiert dich über eine Alarmsirene sowie über eine App-Benachrichtigung auf deinem Smartphone. So wirst du über gefährliche Situationen in deiner Wohnung oder in deinem Haus informiert, auch wenn du nicht zu Hause bist. Die Rauchwarnmelder sind mit zwei fest verbauten Drei-Volt-Lithium-Batterien ausgestattet und überzeugen mit ihrer einfachen Montage über die im Lieferumfang enthaltenen Schrauben, Dübel und den passenden Deckenhalter. 

Brandgasmelder

Für noch mehr Sicherheit beim Brandschutz kommen neben Brandschutzmeldern auch Brandgasmelder zum Einsatz. Diese Melder erkennen statt Rauch Gas im Raum. Typischerweise handelt es sich bei einem Feuer um die Gase Kohlenmonoxid (CO) und/oder Kohlenstoffdioxid (CO2).

Kohlenmonoxid entsteht bei der Verbrennung von Holz, Kohle oder Gas. Das geruchlose und unsichtbare Gas verdrängt lebenswichtigen Sauerstoff im Raum; bei einer CO-Konzentration in der Raumluft über acht Prozent besteht das Risiko von Vergiftungen, Schwindel, Kopfschmerzen und Atemnot bis hin zur Erstickung.

Kohlenstoffdioxid entsteht bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen oder Holz, aber auch bei der Atmung, der Fermentation und bei chemischen Reaktionen. Im Brandschutz sind Kohlenmonoxidmelder (CO-Melder) sinnvoller als Kohlenstoffdioxidmelder (CO2-Melder). CO2-Messgeräte sind eher in Gebrauch, um die CO2-Konzentration im Vergleich zur Sauerstoffsättigung in Räumen zu messen, zum Beispiel um die Luftqualität in Gebäuden zu überwachen. 

Für besonders hohe Sicherheit sorgen Kombigeräte aus Brandschutz- und Kohlenmonoxidmelder, zum Beispiel der Nest Protect Rauchmelder und Kohlenmonoxidmelder 2. Generation von Google. Dieser Rauch- und Kohlenmonoxid-Detektor erkennt sowohl den CO-Wert als auch Rauchmoleküle in der Luft und weist somit auf offene Feuer sowie langsame Schwelbrände hin. Der Kohlenmonoxidmelder ist mit der Nest-App auf deinem Smartphone vernetzt. Neben einem lokalen Alarm erhältst du somit verschiedene Benachrichtigungen auf dein Handy, zum Beispiel bei hoher CO-Konzentration, Rauch, Dampf oder bei schwacher Batterie. Zudem kannst du den smarten Rauchwarnmelder bei (Fehl-)Alarm über die App stummschalten. Damit der Kohlenmonoxid-Warnmelder jederzeit fehlerfrei und zuverlässig funktioniert, testet es sich über die Selbsttest-Funktion über 400 Mal am Tag automatisch selbst. 

Was sind Funkrauchmelder?

Brandschutzmelder, CO-Melder sowie Kombigeräte können per Funk über eine Funkmodul-Basis miteinander vernetzt werden. Man spricht dann von Funkrauchmeldern. Sobald einer der Funkrauchmelder Rauch erkennt oder CO-Alarm schlägt, werden auch alle anderen, vernetzten Rauchmelder, die über ein Funkmodul (zum Beispiel Z-Wave) miteinander verbunden sind, involviert und schlagen ebenfalls Alarm. 

Wassermelder

Neben Rauchwarnmeldern kommen im privaten Bereich auch Wassermelder wie der Homematic IP Wassersensor HmIP-SWD zum Einsatz. Sie werden verwendet, um Bewohner rechtzeitig vor kostspieligen Wasserschäden zu warnen, zum Beispiel durch Fehlfunktionen von Wasch- oder Spülmaschine. 

Funkrauchmelder im Smart Home integrieren

Ivo und Tanja sind besonders interessiert an Rauchwarnmeldern, die sie mit ihrer bestehenden Smart Home-Zentrale verbinden können. Im Sortiment von Cyberport findest du eine große Auswahl an Funkrauchmeldern von führenden Herstellern wie Homematic IP, Bosch Smart Home oder Netatmo, die sich in bestehende Smart Home-Systeme integrieren lassen. Über das Funkmodul der Zentrale sind die WLAN-Rauchmelder im Smart Home miteinander vernetzt. Ein großer Vorteil von Funk-rauchwarnmeldern ist die App-Anbindung.

Beim Bosch-Smart Home-Rauchmelder erhältst du im Fall von Rauchbildung eine Benachrichtigung direkt auf das Display deines Smartphones. Selbstverständlich wird zudem ein lokaler Alarm getriggert. So kannst du dich und deine Familie in Sicherheit bringen und die Feuerwehr verständigen. Durch die Vernetzung im Smart Home-System kann die Sirene zudem als Teil des Alarmsystems verwendet werden – wird ein Einbrecher erkannt, geht der Alarm los. Über die App-Steuerung kann der Alarm am Handy ausgeschaltet werden. Der Rauchwarnmelder verfügt über eine Verschmutzungskompensation, sodass Falschalarme, die durch natürlichen Hausstaub entstehen, vermieden werden. Bei der Batterie des Funkrauchmelders von Bosch Smart Home handelt es sich um eine austauschbare Batterie mit einer Lebensdauer von zehn Jahren. 

Tanja und Ivo besitzen bereits einige smarte Geräte, unter anderem Raumthermostate von Bosch sowie die dazu passende Smart Home-Zentrale, den Bosch Smart Home Controller. Deshalb entscheiden sie sich dafür, ein Set aus sechs Funkrauchmeldern von Bosch zu kaufen. Sobald das 6er-Pack ankommt, überzeugen die Rauchmelder durch ihre einfache Installation, da die nötigen Schraub- und Klebemittel im Lieferumfang enthalten sind. Zudem erfolgt die Inbetriebnahme der vernetzbaren Rauch- und Feuermelder durch die Schritt-für-Schritt-Anleitung in der App besonders unkompliziert. 

Darauf solltest du bei Kauf & Installation von Rauchmeldern achten

Rauchwarnmelder und CO-Melder sind ein absolutes Muss beim Brandschutz für dein Zuhause. Beim Kauf solltest du die folgenden Punkte beachten: 

Richtige Anzahl an Rauchmeldern kaufen

In den meisten deutschen Bundesländern ist es Pflicht, in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren einen Rauchwarnmelder anzubringen. In Küchen, Bädern, Garagen, auf dem Dachboden oder im Keller ist es nicht sinnvoll, die Sensoren zu installieren, da es hier zum Beispiel durch Dampf beim Duschen oder Auto-Abgase zu häufigen Fehlalarmen kommen kann. Rechne also vorab aus, wie viele Rauchmelder du für dein Zuhause benötigst. Viele Hersteller bieten auch Sets an, sodass du zum Beispiel vier oder sechs Melder in einem Paket erhältst. 

Auf Gütesiegel achten

Wenn es um Sicherheit geht, ist hohe Qualität ausschlaggebend. Dass du es mit einem qualitativ hochwertigen Rauchwarnmelder zu tun hast, erkennst du an verschiedenen Gütesiegeln. Melder müssen seit 2008 nach DIN EN 14604 zertifiziert sein. Brandmelder, die diesen Ansprüchen entsprechen, sind mit dem CE-Zeichen ausgestattet.

In Deutschland werden Rauch- und Feuermelder durch VdS (Vertrauen durch Sicherheit), ein unabhängiges Prüfinstitut, zertifiziert. VdS-zertifizierte Rauchmelder, die nach aktuellen EU-Normen geprüft werden, tragen seit 2015 nur noch eine CE-Kennzeichnung. 

Neben der Vds-Anerkennung gibt es für Rauchwarnmelder das sogenannte Q-Label, das Geräte auszeichnet, die sich besonders für den Langzeiteinsatz von mindestens zehn Jahren – ohne Batteriewechsel – eignen. Darunter fallen zum Beispiel die 10-Jahres-Rauchmelder von Homematic IP oder der smarte Rauchmelder von Netatmo. 

Batterie checken

Damit ein Rauch- oder Feuermelder einen Brand rechtzeitig erkennt, muss die Batterie ständig geladen sein. DIN EN 14604-zertifizierte Rauchmelder müssen deshalb mindestens 30 Tage, bevor die Batterie zur Neige geht, per Warnsignal darauf hinweisen, dass die Batterie ausgetauscht werden muss. Am sinnvollsten ist es, mindestens Jahres-Batterien (zum Beispiel AA-Batterien) mit neun Volt zu wählen, damit du diese nicht ständig austauschen musst. Rauchwarnmelder mit Q-Label haben eine Lebensdauer von zehn Jahren. Hier ist es wichtig, dass du eine passende 10-Jahres-Batterie auswählst.

Generell gilt: Halte dich beim Kauf der passenden Batterie an die Vorgaben in der Bedienungsanleitung deines Feuermelders. 

Wie wird ein Rauchwarnmelder richtig gewartet?

Rauch- und Feuermelder sind in jeder Wohnung in Deutschland vorgeschrieben. Auch CO-Melder sind eine sinnvolle Erweiterung zur Erkennung von Feuer. Verantwortlich für den Einbau der Melder sind entweder Bewohner oder Vermieter – dies sollte vorab abgesprochen werden. Auch für die Wartung der Feuermelder sind entweder Bewohner oder Mieter zuständig. Die Zuständigkeit ist abhängig vom Bundesland, in dem du lebst. Die Wartung von Rauchmeldern sollte ein Mal im Jahr durchgeführt werden. Hierzu gehören das Bedienen der Prüftaste und eventuell das Austauschen der Batterie. 

Generell sollten Rauchwarn- beziehungsweise Feuermelder alle zehn Jahre ausgetauscht werden. Die Neu-Installation wird in der Regel vom Vermieter durchgeführt beziehungsweise in Auftrag gegeben. Die Kosten für die neuen Melder können über die Betriebskostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden. 

Rauchmelder bei Cyberport kaufen

Gleich ob Kohlenmonoxidmelder, Funkrauchmelder, Feuermelder oder Wassermelder – im Angebot von Cyberport findest du das richtige Modell für deine Ansprüche und dein Zuhause.

Zudem gibt es bei Cyberport weitere Artikel für dein Smart Home, zum Beispiel Heizkörperthermostate, WLAN-Steckdosen, Alarmanlagen oder Bewegungsmelder.

 

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