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Unboxing und Ersteindruck: ASUS N61 – Notebook mit USB 3.0



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Ausgepackt und vorgestellt
Beim N61 von ASUS handelt es sich um ein neues Notebookmodell im 16 Zoll-Format mit 40,6 Zentimeter in der Bildschirmdiagonalen, also etwas mehr als die üblichen 15,6 Zoll, was wohl dem 16:10-Display geschuldet ist. Mit den weiteren Zutaten Intel i7-720QM CPU, ATi HD5730 Grafik, DVD-DL-Brenner, ExpressCard-Slot, HDMI-Ausgang, e-SATA-Anschluss und noch so einigem mehr stellt das System für mich, der ich ja in der Vergangenheit hauptsächlich Netbooks und ULV-Systeme getestet habe, einen echten Boliden dar. Darüber hinaus ist das N61JQ-JX011V, wie es in Langform heißt, eins der ersten auf dem deutschen Markt (wieder lieferbar vorr. ab 01.04.2010 für aktuell 1049 Euro), das mit einer USB-3.0-Buchse ausgestattet ist, die zu testen ich noch eine externe 1TB-Festplatte „Buffalo DriveStation HD-HXU3“dazu erhalten habe. Jetzt aber erstmal raus aus der Kiste mit dem „Dingen…

Lieferumfang:

  • Netzteil 19V, 4,74A
  • 6-Zellen Lithium-ionen-Akku mit 10,8V, 4400mAh, 48Wh
  • Hardware-Handbuch, RMA-Anforderung, Putztuch
  • ExpressGate Manual (Mini-Linux Startbetriebssystem für leichte Aufgaben)
  • Windows 7 Recovery CD, Treiber-CD, Brennsoftware Power2go
  • ein Kabelbinder (hab ich im Video für eine Trageschlaufe gehalten ;-)
  • Downloadgutschein für PC-Spiel „Total War“ (optional)
  • ASUS N61JQ itself

    Optik/Haptik:
    Ich hatte ja schon so einige ASUS Eee PC in der Hand und vor allem die Modelle der neueren Seashell-Serie erinnern stark an das vorliegende N61. Die äußere Form ist eben auch so gestaltet, dass es hinten deutlich höher ist und vorn spitz zuläuft. Etwas abgerundet soll es an eine Muschel erinnern, was beim N61 aber nicht weiter betont oder beworben wurde. So ist es kein Wunder, dass man das Notebook auch aus einiger Entfernung schon als „ASUS-Modell“ erkennen kann, wozu auch der allgemeine Plastiklook beiträgt.
    Dieser Eindruck entsteht indes aus realen Gegebenheiten: das Gehäuse ist ausnahmslos aus Kunststoff; im oberen Bereich glänzend mit einem gegen die Sonne erkennbaren Muster, im unteren Bereich matt und wenig fingerabdruckanfällig. Die metallene Lochplatte unter dem Display, unter der sich wohl Lautsprecher und Mikro verbergen, schafft diesbezüglich nur wenig Besserung. Die im Druckpunkt sehr weiche Tastatur, die sich beim Tippen auch ordentlich durchbiegt, verstärkt den Plastik-Eindruck denn auch eher wieder. Dennoch findet man nirgends unangenehm große Spaltmasse, hervorstehende Akkus oder dergleichen, was am Ende mit einem harmonischen und kompakten Gesamteindruck belohnt wird.

    Das in 1.366 x 768 Punkten auflösende 16-Zoll-Display wird außerdem von einer spiegelnden Glasplatte abgedeckt, was zum Arbeiten in der Sonne nur bedingt taugt und Fingerabdrücke anzieht, wie das Licht die Motten. Das Multi-Touchpad ist leicht nach links von der Mitte verschoben und verfügt über eine ausreichend große Wippe mit gutem Druckpunkt. Der Sinn dieser linkslastigen Anordnung leuchtet mir zwar erstmal noch nicht ein, aber das kann sich ja noch ändern. Bis zu drei Finger gleichzeitig kann das Zeigegerät jedenfalls erkennen und entsprechende Gesten umwandeln, was einiges mehr an Aktionen erlaubt als die üblicherweise auf zwei Finger begrenzte Erkennung. In punkto Bedienung fällt auch auf, dass die Tastatur über einen gesonderten Nummernblock verfügt und im oberen Bereich einige Zusatztasten für die Bedienung eines Mediaplayers aufweist. Der Hauptschalter ist übrigens auch sehr schön geworden…

    ASUS N61JQ“

    Technische Daten/Ausstattungsmerkmale:

  • 16 Zoll glossy HD-Display mit 1.366-x 768-Auflösung
  • Intel i7-720QM CPU, Intel HM55 Chipsatz
  • ATI Mobility Radeon® HD5730
  • DVD Double Layer Brenner
  • 500 GB S-ATA-Festplatte, 7.200 U/min
  • 4 GB DDR3-1066 Arbeitsspeicher
  • 8-in-1 Card Reader
  • Altec Lansing Lautsprecher
  • Gigabit LAN
  • Bluetooth und WLAN 802.11a/g/n (mit Hardswitch)
  • Windows 7 Home Premium 64bit, Softwarepaket, ExpressGate Mini-OS
  • Chiclet Tastatur, Multitouchpad, Webcam
  • Abmessungen: 384 x 27-39 x 265 mm bei 2,9 kg
  • zwei Jahre Herstellergarantie

    Anschlüsse:

  • Kensington-Lock, Netzanschluss, Ethernet
  • VGA-Ausgang, HDMI-Ausgang
  • Audio-in und -out (inkl. S/PDIF Unterstützung)
  • 2xUSB 2.0
  • 1xUSB 3.0
  • ExpressCard Slot
  • E-SATA
    ASUS N61JQ“

    Erster Eindruck
    Nach der Einrichtung des Windows-Systems dauert der Erststart erstaunlich lange und wird von einem Werbevideo von ASUS beendet, bevor dann endlich der Desktop aufgerufen wird. Sicher ist das bloß Schnickschnack, aber ich fand es gut als Kunde so persönlich begrüßt zu werden. Das Video kommt auch wirklich nur beim Erststart und nicht bei jedem Start, wie man vermuten könnte, so dass man sich darum nicht weiter kümmern muss. Sinnvollerweise wird als nächstes ein kleines Fenster eingeblendet, das dazu auffordert den Werksstatus des Systems auf DVD zu brennen, um sich vor Datenverlust zu schützen.

    Abgesehen von seinem Plastikgehäuse ist das System technisch ja sehr gut ausgestattet, was insgesamt dann auch etwas gemischte Gefühle hinterlässt. Sicher benutze ich das N61 ganz gerne und habe es auch ganz gern im Test; ob ich bei rund tausend Euro Anschaffungspreis aber eine Empfehlung aussprechen werde wird wohl eher von den inneren Werten abhängen. Man wird sehen…

    Pro:

  • technische Ausstattung
  • Anschlussvielfalt
  • extra Nummernblock

    Contra:

  • zu viel Plastik
  • weiche Tastatur
  • langsamer Erststart

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