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Testbericht: Multifunktions-Untersetzer von Conrad Teil 2



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Mini-Notebook Aufrüst Pad im Einsatz
Nachdem ich im ersten Teil gestern schon zeigen konnte, wie die angeschlossenen Datenträger unter Windows erkannt und eingebunden werden, geht es im letzten Teil meines Testberichts darum, wie von den einzelnen Devices gebootet werden kann. Besondere Aufmerksamkeit widme ich dann noch der Frage des Betriebs ohne Netzteil, bei dem die Stromversorgung der externen Laufwerke nur durch die USB Verbindung geleistet wird. Selbstverständlich gibt`s am Ende auch ein Fazit; nur so viel vorweg: Angebote, mir das wieder abzukaufen, nehm ich erstmal nicht an!
BIOS und Bootreihenfolge
Eine etwas unangenehme Begrenzung hat ASUS in´s BIOS des S101 eingebaut, die es nicht erlaubt, mehr als drei Bootdevices auszuwählen. Ich hab mich dann erstmal dafür entschieden, die im Untersetzer verbaute HDD als Bootdevice 1, und das ebenfalls im Pad verbaute Toshiba-DVD an zweite Stelle zu setzen. Der dritte Bootdevice ist entweder mit dem externen „removable Device“ (dem 8GB USB Stick) belegt, oder futsch…leider kann man dort also kein weiteres Boot-Gerät auswählen, so dass ich die Reihenfolge mehrfach von Hand ändern musste.

Die Ergebnisse sind aber allesamt positiv: die Windows 7 Installation auf der externen HDD wird ebenso gefunden, wie gestartet, kommt aber jeweils nur bis zur Reparaturfunktion, was wiederum, angesichts der Tatsache, dass sie aus einem komplett anderen Netbook stammt, kein Wunder ist.

Die Bootsektoren der DVD im verbauten Toshiba Laufwerk und der Windows 7 CD im externen LG Brenner werden ebenso leicht erkannt, wie der, der natürlich immer noch im S101 vorhandenen 16 GB SSD. Somit konnte ich wirklich von allen Laufwerken, die Betriebssysteme, bzw. eine entsprechende Installation starten, booten. Allerdings abhängig von meinen BIOS-Einstellungen, was wiederum nicht jedem unbedarften User entgegen kommen dürfte.

Wie man ja gestern schon auf meinen Fotos sehen konnte, werden alle Laufwerke unter Windows erkannt, was auch weniger „boot- und testfreudige“ Käufer zufrieden stellen sollte.

Mini-Notebook Upgrade Pad“

Betrieb ohne Netzteil
Der letzte Abschnitt dieses Tests beschäftigt sich mit dem Betrieb des Pad ohne Netzteil (5V, 2A), so dass jegliche Energie für externe, bzw. im Pad verbaute Geräte von den 500 mA der USB Anschlüsse geliefert werden muss. Im Gegensatz zu den Erfahrungen eines Forumteilnehmers konnte ich auch das verbaute Toshiba DVD dann noch ansprechen. Die anderen Laufwerke wurden nach einem kleinen Schluckauf, der eine Partition der eingebauten HDD verschluckt hat, und einem Neustart, wieder problemlos erkannt. Auch in diesem Zustand, soweit es mir zu testen möglich war, ist ein unbeeinträchtigter Datenaustausch zwischen den Devices möglich. Dass darunter die Laufleistung des Netbooks leidet, zeigt sich allerdings bereits in der Akkuanzeige, die schnell mal nur noch 2 Stunden Restlaufzeit anzeigt. Das hat sich im Test dann auch als realistisch erwiesen; nach 2 Stunden 12 Minuten und einigen Kopiervorgängen war dann Schluss.

Natürlich muss man all diese Umbauten und Bootvorgänge nicht sehr häufig machen, vor allem, wenn man den Einsatz als Docking-Station Ersatz für zuhause im Auge hat. Trotzdem ist es schön, zu sehen, dass alles funktioniert, weswegen ich auch beim Einsatz anderer USB Geräte keine Probleme sehe.

Mini-Notebook Upgrade Pad“

Grenzen des Einsatzes und Fazit
Für unterwegs ist das Pad eigentlich nicht so sinnvoll, es sei denn, man arbeitet vielleicht im Auto und benötigt tatsächlich mehr als drei USB-Geräte, die ja an die meisten Netbooks angeschlossen werden können. Vielleicht fehlt mir für das nötige Szenario einfach die Fantasie, aber zwei Stunden Laufzeit mit allen Geräten auf Akku lassen ja auch nicht sonderlich viel Spielraum dafür. Somit ist der Netbook-Untersetzer, vor allem, wenn man Laufwerke verbauen und womöglich Drucker und Maus fest anschließen möchte, hauptsächlich als Docking-Station Ersatz sinnvoll. Vielleicht erschließt sich ja noch ein weiterer Einsatzzweck zum Beispiel für den Dell Inspiron Mini: da dieser OHNE Lüfter kommt, könnte die leichte Wärmeabfuhr durch das Pad diesem Modell in der Sommersonne das Überleben retten.

Mein ganz persönliches Fazit lautet: ich nehm`s mal mit zum Segeln im Sommer; wenn ich`s da nicht brauch, kann ich es auch wieder verkaufen. Trotzdem wäre es schön, wenn man ähnliches Zubehör bei Cyberport finden könnte, da ich mir eine entsprechende Nachfrage schon alleine deswegen vorstellen kann, um ÜBERHAUPT ein DVD am Netbook zu haben…und dann auch noch in so einer Art „portabler Feststation“.

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