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Strom weg, Daten weg? Nicht mit unterbrechungsfreier Stromversorgung dank APC



Zugeordnete Tags PC | NAS | Akku
Bereiche

Bewertung
Wenn Stromausfall keine Schäden verursacht
4

 Pro

  • Funktioniert zuverlässig
  • PC und Co. laufen bei Stromausfall weiter
  • Bei Stromausfall erhalten PC und NAS das Signal zum Herunterfahren
  • Kompatibel mit Windows, Mac, Linux und diversen NAS
  • APC Back-UPS Pro 1600 gleicht Spannungsschwankungen aus

 Contra

  • Beim APC Back-UPS 850 muss das USB-Kabel (kostenlos) nachbestellt werden
  • Je nach PC wird nach einem vom USV ausgelösten Shutdown die Stromzufuhr komplett gekappt – selbst, wenn der Strom inzwischen wieder da ist

Als ich in Südostasien lebte, waren Stromausfälle an der Tagesordnung. Nervig, denn dann ging der PC aus – und die Daten flöten. Auch in meiner Zeit in Spanien habe ich mich daran gewöhnt. Nun leben wir in Deutschland und profitieren von einem vergleichsweise durchdachten und stabilen Stromnetz. Ausgeschlossen ist ein Stromausfall trotzdem nicht – in den letzten Monaten ist es auch mir einmal passiert. Besonders unangenehm wird es, wenn man im Home Office arbeitet und die Arbeit verloren geht. Oder man aus einem wichtigen Meeting fliegt. Klar, wer ein Notebook nutzt, ist im Vorteil. Aber selbst dann kann der Router ausfallen und man ist offline. Und dann gibt es noch NAS – verlieren diese im falschen Moment den Strom, muss das RAID-Array neu aufgebaut werden. Das kann mehrere Tage dauern und belastet die Festplatten sehr – schlimmstenfalls kommt es sogar zum Datenverlust.

Ganz klar, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV, auf Englisch UPS) ist gerade im Home Office sehr nützlich. Diese bestehen aus einer Batterie und etwas Elektronik, um im Notfall einzuschreiten. Hinzu kommt ein Überspannungsschutz. Doch es geht noch besser: Je nach Modell gleichen sie sogar Spannungs- und Frequenzschwankungen aus.

Wie gut das funktioniert, schaue ich mir in diesem Test an. Nachdem ich vor langer Zeit eine billige Noname-USV hatte, habe ich mir letztes Jahr eine APC Back-UPS 950 gekauft. Warum APC? Weil die Firma im USV-Bereich de facto Standard ist, sowohl im Endkundenbereich als auch im professionellen Umfeld. Übrigens ist APC inzwischen eine Marke von Schneider Electric – Hersteller von Hardware für Netzbetreiber. Nun hat mir APC zwei aktuelle Modelle aus unterschiedlichen Preisklassen zum Testen geschickt. Die APC Back-UPS 850 für zirka 125 Euro und die Back-UPS Pro 1600 für ungefähr 400 Euro. Außerdem finde ich im Karton zwei Steckdosenleisten für den Anschluss an der Back-UPS Pro. Die Geräte stehen symbolhaft für das breite Produktsortiment von APC – ihr erhaltet beide Modelle mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Kapazitäten und Konfigurationen, was sich natürlich auch auf den Preis auswirkt. So könnt ihr zum Beispiel eine fortschrittliche USV zum attraktiven Preis erwerben, wenn die Kapazität eine kleinere Rolle spielt.

USV-Typen

Eine kurze Einführung zu USV

Schützt im Ernstfall
Die APC Back-UPS 850
Schützt im Ernstfall

Grundsätzlich werden USV in drei Typen unterteilt. Beginnen wir mit Stand-by-Geräten. Bei diesen hängt der PC direkt an der Steckdose. Erst, wenn die USV merkt, dass die Spannung außerhalb definierter Parameter liegt, schaltet sie auf Batteriebetrieb um. Das geschieht zwar ziemlich schnell, doch kann es besonders empfindliche Geräte außer Gefecht setzen. Neben der Sicherung gegen Blitzeinschläge ist kein weiterer Schutz bei kleineren Spannungsschwankungen vorhanden. Neben dem Preis ist auch niedrige Stromverbrauch von Vorteil, denn ist der Akku erst einmal voll, wird er nicht mehr aufgeladen. Das APC Back-UPS 850 gehört dieser Gattung an.

Die nächste Variante nennt sich Line-interactive, ist ebenfalls sehr effizient und regelt stets die Ausgangsspannung, damit die angeschlossenen Geräte nicht durch Schwankungen beschädigt werden. Kleinere Unregelmäßigkeiten sowie ein wechselnder Frequenzgang werden allerdings nicht entfernt. Sowohl mein APC Back-UPS 950 als auch der APC Back-UPS Pro 1600 nutzen diese Technologie.

Die Königsklasse sind Online-USV. Der Eingangsstrom wird hier stets in Gleichstrom umgewandelt. Daran hängt sowohl die Ladeelektronik für den Akku als auch ein Wechselrichter, der die Gleichspannung des Akkus in für angeschlossene Geräte nutzbare Wechselspannung umwandelt. Bricht das Netz zusammen, schaltet die USV umgehend auf den Akku. Die Umschaltzeiten sind minimal. Dank der vollständigen Trennung von Eingang und Ausgang ist diese USV-Variante besonders schonend zu euren Geräten: Spannung und Frequenzgang sind stets perfekt. Leider steigt dadurch auch der Stromverbrauch. Bei APC heißen diese Geräte Smart-UPS oder Easy-UPS, wobei nicht alle Modelle mit diesen Namen Online-USVs sind – sie können auch Line-interactive sein. Ein Blick ins Datenblatt lohnt sich.

Unboxing

Informativ & gut verpackt

Die wichtigsten Informationen werden auf der Verpackung zusammengefasst.
Umweltschonend und sicher gepolstert.
Ein bisschen Plastik muss trotzdem sein – nicht auszudenken, wenn Kratzer auf dem Gerät wären.
Zwei Stromkabel, ein USB-Kabel und die Anleitung – APC ist in Spendierlaune.
Deutlich kompakter: Die Verpackung des Back-UPS 850
Bitte wendet euch im Falle eines Defektes an den Hersteller.
Auch hier schützt die clever geformte Pappe hervorragend.
Der spartanische Lieferumfang: Ein USB-Kabel wäre nett gewesen.
Aufgrund der C13/C14-Stecker erhalte ich noch zwei Steckerleisten.
Der grüne Teil am Stecker dient der Sicherung.
Die wichtigsten Informationen werden auf der Verpackung zusammengefasst.

Aufgrund der aktuellen Lage werden mir die Testgeräte per Post geliefert. Schön, dass der Paketbote klingelt und dann sagt „ich stell das Paket rein“. Das ist mir noch nie passiert – als ich herunter zur Haustür gehe, verstehe ich auch warum. USVs sind, je nach Kapazität, ganz schön schwer. Entsprechend gut muss die Verpackung sein – und das ist sie auch. In der bunten Box wartet der gute alte Eierkarton. Unspektakulär aber effektiv, fängt er Stöße gut ab, ist dabei ausreichend stabil und reduziert unnötigen Plastikmüll.

Da sich nicht jeder potenzielle Käufer so genau mit USV auskennt, hat APC die Kartons mit allerlei Informationen zum Gerät bedruckt.

Back-UPS Pro 1600

Beim Back-UPS Pro 1600 finde ich im Karton zwei Kaltgerätekabel mit C13 und C14 an den Enden: Verlängerungskabel. Ihr kennt diesen Steckertyp von dem Kabel, das in euer Computernetzteil geht. APC geht davon aus, dass ihr sowieso ein Schuko- auf Kaltgerätekabel habt – sonst würde ja euer PC oder NAS nicht funktionieren. Dieses geht dann in die USV, während das mitgelieferte Kabel die Verbindung zwischen USV und Computer herstellt. Achtet bei der Bestellung darauf, über welche Anschlüsse euer Wunschmodell verfügt – zahlreiche Modelle gibt es mit unterschiedlichen Steckervarianten – und kauft bei Bedarf die nötigen Kabel und Adapter gleich mit. Das hatte ich bei meinem eigenen USV versäumt. Ebenfalls beigelegt ist ein Adapterkabel von RJ45 auf USB sowie die Anleitung.

APC Back-UPS 850

Der kleinere Back-UPS 850 ist pflegeleichter. Da er wie eine Steckdosenleiste aufgebaut ist, liegen keine Kabel im Karton. Alles, was ihr braucht, habt ihr bereits oder ist fest verbaut. Bis auf eine Ausnahme: Das Adapterkabel von RJ45 auf USB fehlt, und ohne könnt ihr die PowerChute-Software nicht nutzen. Das Handbuch redet davon, Elektroschrott zu vermeiden. Das ergibt Sinn, doch wer hat zu Hause ein RJ45-auf-USB-Kabel herumliegen? Glücklicherweise bietet APC an, das 60-Euro-Kabel seinen Kunden kostenlos zuzuschicken. Auch bei meinem Back-UPS 950 fehlt dieses Zubehör. Das ist aufgrund des regulären USB-Ports aber nicht weiter schlimm.

An allen mir vorliegenden USVs klebt zudem ein Testprotokoll, das mir bestätigt, dass das Gerät ordnungsgemäß funktioniert und ich mir keine Sorgen machen muss. Zudem kommen die USVs relativ geruchsneutral aus ihren Kartons und fallen mir auch im Betrieb nicht unangenehm auf. Nur, wenn ich den USVs ganz nahe komme und schnuppere, kommt anfangs ein leichter Elektrogeruch rüber.

UPS Power Strip

Im selben Stil wie die großen Kartons ist auch diese Verpackung gehalten. Darin steckt, in einer Plastiktüte gehüllt, die Steckdosenleiste.

Design & Anschlüsse

Steckdosen-Tetris

Schlank, hoch und unauffällig präsentiert sich die Back-UPS Pro 1600.
Ein Highlight: Das Display
Auf der Rückseite finden sich die gut beschrifteten Anschlüsse.
Was häufig genutzt wird, findet sich an der Oberseite – zum Beispiel die Steckdosen sowie zwei USB-Lade-Anschlüsse.
Lediglich der Schutz für Modem und Netzwerk sowie die USB-Verbindung zum PC sind an einer Seite angebracht.
Leider passt nicht alles.
Steckdosenleiste mit einer Besonderheit: Der Stecker ist von der C14-Variante.
Damit ermöglicht die Steckdosenleiste den Einsatz normaler Geräte an USV mit C13-Buchsen.
Schlank, hoch und unauffällig präsentiert sich die Back-UPS Pro 1600.

APC Back-UPS Pro 1600

Das Back-UPS Pro 1600 ist in einem schlichten schwarzen Design gehalten, das schlank und hoch ist. So passt es gut neben den PC, mit Anschlüssen, die hinter dem Gerät liegen. Da die Kaltgerätekabel platzsparend sind und nach hinten gehen, konnte APC auf kleinem Raum acht Anschlüsse unterbringen. Sechs davon werden durch den Akku gepuffert, zwei verfügen lediglich über Blitzschutz. Hinzu kommt natürlich der Stromeingang.

Da Blitzeinschläge auch über Netzwerkkabel und Telefonleitungen Schäden anrichten können, verfügt die APC-USV über Eingang und Ausgang für Gigabit-Ethernet und Telefonkabel. Ein weiterer RJ45-Anschluss ist in der Tat ein USB- beziehungsweise RS232-Port (erfordert ein optionales Kabel), um mit dem Computer zu kommunizieren. Eine Taste auf der Rückseite für den Fall eines Blitzeinschlags rundet das Paket ab.

An der Unterseite ist die Abdeckung, um den Akku auszutauschen – nach einigen Jahren sollte man das für reibungslosen Betrieb auch machen, da dieser allmählich an Kapazität verliert und irgendwann seine Schutzwirkung nicht mehr entfalten kann.

Mein persönliches Highlight ist das beleuchtete Display auf der Vorderseite. Es zeigt mir die eingehende und ausgehende Spannung, die Frequenz, den aktuellen Stromverbrauch und die daraus resultierende Restkapazität. Ebenso erhalte ich Informationen zum Akkustand. Und das alles, ohne die Dashboard-Software PowerChute zu bemühen. Über dem Display sind zudem drei Tasten. Die Power-Taste ist nach innen versetzt und damit etwas schwerer zu drücken. Außerdem muss sie etwas länger gedrückt werden. So vermeidet APC versehentliche Stromausfälle. Daneben sind eine Taste, um die Pieptöne beim Stromausfall zu deaktivieren sowie eine Taste, um durch die Informationen auf dem Display zu schalten.

APC Back-UPS 850

Die Back-UPS 850 hat eine etwas andere Zielgruppe: reguläre Anwender, die keine stromhungrigen Systeme anschließen möchten. Daher sieht sie aus wie eine zu kalt gewaschene Steckdosenleiste. Das Stromkabel ist fest verbaut, an der Oberseite erwarten mich zweimal vier Schuko-Dosen. Wie bei der Back-UPS Pro 1600 dienen zwei einzig dem Blitzschutz, während die restlichen sechs auch vor Stromausfällen schützen. Das ist genial, denn so benötige ich keine Adapter.

Leider sind die Stecker im 45-Grad-Winkel und mit vergleichsweise wenig Abstand verbaut. Lediglich zwei Anschlüsse sind etwas abgesetzt. So habe ich mich schwer damit getan, alle acht Steckdosen zu belegen. Schuld sind in erster Linie Steckernetzteile. Eine Anordnung nach außen hin würde helfen. Bei meiner deutlich günstigeren APC-Blitzschutzsteckerleiste ging es ja auch.

Dafür finde ich an der Oberseite einen USB-A- und einen USB-C-Port. Beide funktionieren auch bei Stromausfall, aber leider ist das dahinter steckende Ladegerät nicht besonders stark und liefert lediglich 2,4 Ampere bei 5 Volt: 12 Watt. Ein Punkt, der mir außerdem weniger gut gefällt, sind die Kontaktfedern der Schuko-Dosen. Diese sind relativ weit in der Mitte, sodass manche Stecker verhaken und dann nicht eingesteckt werden können.

Ebenfalls auf der Oberseite ist die beleuchtete Power-Taste, die lange gedrückt werden muss, und eine Taste, um die Pieptöne stumm zu schalten. Eine LED zeigt mir an, ob die Geräusche im Ernstfall unterdrückt werden. Vier weitere LEDs zeigen den Akkustand an. Fällt der Strom einmal aus, fängt die Power-Taste an zu blinken.

An einer Seite sind zudem ein Anschluss, um Blitzen auch den Zugang über das DSL-Modem oder ein 100-Mbit-Netzwerk zu verwehren, und wieder ein RJ45-Port, der am anderen Ende in RS232 (serielle Schnittstelle von anno dazumal) und USB mündet. Zum Glück habe ich dank der Back-UPS Pro 1600 bereits das passende Kabel, denn sonst könnte ich die Funktion nicht zeitnah testen. Auch die Taste zum Zurücksetzen nach einem Blitzeinschlag ist hier.

Übrigens: Mein Back-UPS 950 ist vom Aufbau her eine Mischung beider Modelle: Es ist ein Standgerät mit Kaltgerätesteckern, besitzt aber kein Display. Dasselbe Modell gibt es aber auch mit weniger Schuko-Steckern, falls einem das lieber ist. Und, auch wenn die höhere Modellnummer es vermuten lässt: Der Akku ist fest verbaut. Irgendwann benötige ich also ein neues USV, statt einfach den Akku zu tauschen.

UPS Power Strip

Bleibt noch die Steckerleiste, die farblich perfekt zu den USVs passt. Das Anschlusskabel ist 1,5 Meter lang. Sie bietet Platz für vier Geräte, wobei die Schuko-Steckdosen angewinkelt sind. Das spart Herstellungskosten, da die stromführenden Leitungen gerade Metallstangen sein können, kann beim Anschluss der allgegenwärtigen Steckernetzteilen aber auch ein Nachteil sein. Positiv fällt mir der Stecker auf. Dieser kann einfach festgeschraubt werden, sodass versehentliche Ausfälle vermieden werden. Außer man erwischt den leicht zu drückenden, beleuchteten Schalter.

Inbetriebnahme & Einrichtung

Auch für USV-Neulinge geeignet

Die kurze Anleitung der APC Back-UPS Pro 1600 ist leicht verständlich.
Der Zugang befindet sich an der Unterseite.
Der zweigeteilte Akku könnte nicht einfacher installiert werden.
Rausziehen, umdrehen, reinschieben
Die Anleitung der APC Back-UPS 850 erfordert mehr mitdenken.
An der Unterseite wird die Abdeckung entfernt.
Nicht so elegant wie beim Pro-Modell: Der Akku liegt im USV, ...
... zum Anschließen muss man das kurze Kabel an den Metallstift fummeln.
Die kurze Anleitung der APC Back-UPS Pro 1600 ist leicht verständlich.

APC Back-UPS Pro 1600

Ein auffällig gelber Aufkleber auf dem Gerät erklärt mir, dass ich vor Inbetriebnahme erst einmal den Akku anschließen muss und wie das geht. Einfach das Gerät hinlegen und die Wartungsklappe auf der Unterseite öffnen. Dann ziehe ich den Akku raus, drehe ihn um 180 Grad und setze ihn wieder ein.

Danach kommt das alte Netzkabel meines Computers in die USV, während das beigelegte Kabel das Computernetzteil mit dem USV verbindet.

Optional schließe ich dann noch meinen PC via USB am Datenport des Back-UPS Pro an und installiere die PowerChute-Software. Hier sehe ich Informationen zum Status des USVs und kann einstellen, wie gut das Gerät Spannungsschwankungen ausgleicht oder wie lange der Computer damit wartet, herunterzufahren.

APC Back-UPS 850

Auch bei diesem Modell muss ich laut gelbem Warnhinweis erst einmal den Akku anschließen. Wobei, das stimmt so nicht ganz: Versehentlich komme ich an die Power-Taste… und die USV schaltet sich ein. Scheinbar ist die Batterie bereits angeschlossen. Laut Aufkleber soll ich das Gerät umdrehen, die Abdeckung abnehmen und ein Kabel einstecken. Bei meinem Exemplar sehe ich, wie das eine Kabel lose rumhängt und zufälligerweise das Anschlussterminal berührt. Das sollte eigentlich nicht passieren. Ich ziehe die Batterie etwas aus dem Gerät und verbinde das etwas kurz geratene Kabel richtig. Das Back-UPS Pro ist hier nutzerfreundlicher und reduziert Ausfallzeiten, da der Austausch viel schneller vonstatten geht.

Der Verzicht auf das USB-Kabel stößt mir negativ auf. Auch wenn APC mir dieses gratis zuschickt, bedeutet es, dass Kunden erst das Gerät kaufen müssen, sich dann an den Support wenden und danach auf den Versand des Kabels warten müssen, bis sie ihre USV wie vorgesehen nutzen können. All der Aufwand muss für ein Kabel betrieben werden, das vermutlich fast kein Käufer dieses Gerätes hat. Und es erfordert, dass der Kunde sich die Anleitung durchliest. Immerhin ist der Anschluss der Geräte, Schuko-Stecker sei dank, sehr einfach.

Software

PowerChute fängt euch vor dem Crash auf

Das QNAP-NAS erkennt die USV automatisch.
Geschickter Versuch eines Upsells. Da ich die USV am Limit betreibe, wird mir zum Upgrade geraten.
Alles ist in Ordnung.
Für das schlechte Gewissen: Mein Stromverbrauch ist so hoch, dass ich 23,7 Bäume pflanzen müsste.
Optionen rund um Piepstöne, Updates und Co.
Wann soll der Computer herunterfahren?
To Piep or not to Piep. Das ist hier die Frage. Wenn ich möchte, lässt mich die USV in Ruhe schlafen und kümmert sich einfach selbst um alles.
Infos rund um die USV.
Wenn ich möchte, kann ich meine Stromkosten eintragen. So zeigt mir die Software dann die Betriebskosten der angeschlossenen Geräte an.
Das QNAP-NAS erkennt die USV automatisch.

Das USV selbst ist nur eine Komponente des PC-Fallschirms. Ebenso wichtig ist, dass das Gerät gut mit dem PC kommuniziert und der Computer rechtzeitig geordnet heruntergefahren wird. Mein QNAP-NAS erkennt den APC automatisch – hier macht es sich bezahlt, einer der Marktführer zu sein.

Windows-Nutzern stellt APC PowerChute Personal Edition (zum Testzeitpunkt in der Version 3.1) zur Verfügung. Neben dem geordneten Shutdown bietet die Anwendung zahlreiche Informationen zum aktuellen Status, vergangenen Vorkommnissen sowie einige Einstellungsmöglichkeiten. Bei besonderen Ereignissen poppt zudem eine Notifikation auf. Die USV rechnet zusammen, wie viel Strom die angeschlossenen Geräte diesen Monat verbraucht haben und versucht, mir ein schlechtes Gewissen zu machen. So braucht es 64,8 Bäume, um meinen CO2-Ausstoß auszugleichen. Zum Glück fahre ich derzeit weniger Auto. Wichtiger ist die erwartete Batterielaufzeit. Nur warum werde ich nicht darüber informiert, wie lange es noch dauert, bis der Akku wieder voll ist?

Eine der wichtigsten Settings ist das Verhalten im Ernstfall. Entweder fährt er nach einer frei wählbaren Zeit (zwischen einer und fünf Minuten) in den Ruhezustand (in der PowerChute-Software fälschlicherweise als „Herunterfahren“ bezeichnet), oder die Software lässt den PC laufen, bis zwischen fünf und acht Minuten Laufzeit übrig sind. Da die Ladezeit für den Akku sehr lang ist, lohnt sich vermutlich eher die erste Option – fällt der Strom erneut aus, bleibt genug Kapazität übrig. Auch dem Alarm kann ich sagen, in welchem Zeitraum er still sein soll.

Außerdem kann ich einstellen, wie empfindlich das Gerät auf Über- oder Unterspannung reagieren soll. Das heißt, wie hoch ist der Schwellwert, bevor die USV auf den Batteriebetrieb umschaltet, um die angeschlossenen Geräte zu schützen? Wählen kann ich zwischen niedrig, mittel und hoch. Interessanterweise gibt es aber auch einen weiteren Punkt, bei dem ich die genaue Spannung festlegen kann. In der empfindlichsten Einstellung schützt die APC Back-UPS 850 die Geräte bei weniger als 196 oder mehr als 256 Volt. Beim APC Back-UPS 1600 sind es interessanterweise 176 und 288 Volt.

MacOS bietet von Haus aus rudimentären Support für die unterbrechungsfreie Stromversorgungen von APC. So ist die Schutzwirkung sichergestellt. Probehalber schließe ich die USV an mein MacBook Pro an: Nach einem Neustart finde ich die USV unter „Energie sparen“. Da ich ein Notebook nutze, kann ich nur sagen, dass das Display früher ausgeschaltet wird und mit reduzierter Helligkeit läuft. Das ergibt Sinn, denn ist die USV aufgebraucht, wechselt das Notebook einfach auf den eingebauten Akku. Wenn auch der leer ist, schaltet sich das Gerät sowieso in den Stand-by. Laut Apple kann ich bei einem Desktop-PC auswählen, bei welcher Akkukapazität oder nach welcher Zeit das System ausgeschaltet werden soll.

Mein QNAP-NAS erkennt die USV ebenfalls von Haus aus. Optionen sind, das NAS nach einer frei wählbaren Zeit ohne Strom herunterzufahren oder die Dienste zu deaktivieren und alle Volumes auszuwerfen. Letzteres geht bei meinem NAS deutlich schneller. Weitere Informationen, die ich erhalte, sind die aktuelle Akkukapazität sowie die voraussichtliche Schutzzeit.

Neben dem QNAP nutze ich ein selbstgebautes NAS basierend auf OpenMediaVault, welches dank einem kleinen Plug-in ebenfalls einwandfrei mit dem NAS funktioniert. Typisch für Linux werden mir unzählige teils kryptische Informationen ausgegeben, die mir sogar die APC-eigene Software vorenthält. Zum Beispiel, wie hoch die aktuelle Spannung des Akkus ist.

Und was, wenn ihr Computer und NAS am USV habt? Das ginge mit PowerChute Network Shutdown, ist allerdings professionelleren USVs für den Enterprise-Bereich vorenthalten. Alternativ kann der QNAP aber auch als Netzwerk-USV-Master dienen, der andere Geräte, die das unterstützen, ausschaltet. Ganz intuitiv und reibungslos funktioniert das nicht – was aber nicht an der USV, sondern, in meinem Fall, an QNAP oder der von mir eingesetzten Open-Source-Software liegt.

Im Betrieb

Der simulierte GAU

Traumhafte Akkulaufzeit? Klar – bei sehr geringer Last.
Starke PCs fordern die USVs hingegen heraus – das ist nicht schlimm, denn es geht darum, geordnet in den Ruhezustand zu gehen.
Stromausfall. Noch läuft der Rechner auf Akku.
Der Countdown tickt. Wenn ich wirklich möchte, kann ich auch erst einmal weiter arbeiten, unter der Gefahr, dass der Akku mittendrin leer ist.
Und der Strom ist wieder da.
Alles ist in Ordnung, es gibt noch genug Reserven.
So langsam wird es eng. Auch interessant, zu sehen wie viel der Computer am Tag verbraucht.
Achtung, wir sind am Limit. Eine Information, die sehr nützlich ist.
Alarmstufe Rot: Angeschlossene Geräte werden aktuell nicht geschützt.
Traumhafte Akkulaufzeit? Klar – bei sehr geringer Last.

Zum Test-Set-up: Ich habe meinen Windows-PC an einer smarten Steckdose angeschlossen. An einer weiteren smarten Steckdose hängt die USV. Beide geben mir Informationen zum aktuellen Stromverbrauch sowie zur Spannung und können per App an- und ausgeschaltet werden. Der PC bestehend aus einem AMD Ryzen 3900X, drei Festplatten, einer NVIDIA GeForce RTX 3060 Ti und momentan zusätzlich noch einer GeForce GTX 1060, um den Verbrauch bei Bedarf testweise anzuheben. So komme ich auf maximal 500 Watt. Ebenfalls angeschlossen ist ein PC-basierter NAS mit sieben Festplatten sowie ein 32-Zoll-Monitor, welcher ein 2019er MacBook Pro 15,4″ mit Strom versorgt. Insgesamt kann ich so eine Last von bis zu 700 Watt erzeugen.

Per App schalte ich die Stromversorgung zur USV aus. Sowohl die Testgeräte als auch mein eigener Back-UPS 950 schalten bei einem Stromausfall zuverlässig mit einem Klickgeräusch auf die Batterie um. Beide USVs surren je nach Last im Akkubetrieb. Hinzu kommen Pieptöne, um den Nutzer zu alarmieren. Auch optische Signale informieren mich. Beim Back-UPS 850 blinkt die Power-LED und die Ladestandanzeige geht langsam herunter. Das Premium-Modell lässt sein Display aufleuchten und zeigt die Restlaufzeit und den aktuellen Ladestand an.

Beim Back-UPS 850 fällt die Spannung bei Last etwas ab, so sinkt diese bei einem Gesamtverbrauch von 370 Watt Verbrauch von 232 Volt auf 223 Volt. Ist der PC aus, erhält er hingegen 242 Volt. Das liegt alles innerhalb erlaubter Parameter. Auch der Back-UPS Pro 1600 ist davor nicht gefeit und geht bei 470 Watt Verbrauch von 231 auf 225 Volt runter.

Für einen ganz kurzen Moment verliert der PC die Verbindung zur USV. Je nach Einstellung fährt er dann nach ein paar Minuten in den Ruhezustand. Kurz vorher erscheint ein 10-Sekunden-Countdown, damit ihr die Möglichkeit habt, abzubrechen und weiterzuarbeiten. Im Vergleich zum Shutdown hat der Ruhezustand den großen Vorteil, dass Anwendungen sich dem nicht mit einem „Wollen Sie das Programm wirklich beenden?“ in den Weg stellen können. Ist der PC wieder gestartet, geht alles genau an dem Punkt weiter, an dem Ihr unterbrochen wurdet – nichts geht verloren. Sollte die Restlaufzeit einmal zu niedrig sein, schaltet die Software schneller in den Ruhezustand.

Wenn der PC gesichert ist, schaltet die USV die Stromversorgung wenige Minuten später aus. Auch, wenn andere Geräte weiterhin Strom verbrauchen. So verliert die USV nicht weiter an Kapazität.

Kehrt der Strom vor dem Signal, in den Ruhezustand zu schalten, zurück, ist alles wieder beim Alten. Ist der PC jedoch ausgegangen, bleibt die USV erst einmal im Batteriemodus und startet dann neu. Für eine Sekunde werden die angeschlossenen Geräte vom Strom getrennt. Wenn ich unbedingt möchte, kann ich den PC starten, bevor das Netz zurückkehrt.

Laut Hersteller lädt die Back-UPS 850 den Akku mit 6 Watt auf. Beim Back-UPS Pro 1600 wird die Ladegeschwindigkeit mit 11 Watt angegeben. Beide Geräte benötigen daher maximal 16 Stunden, um wieder voll einsatzbereit zu sein.

Und wie sieht es am Mac aus? Hier erhalte ich eine Einblendung, dass die USV im Batteriemodus läuft und ich bitte zeitnah das System ausschalten soll. Außerdem reduziert das Display ein wenig die Helligkeit – so, wie wenn ich das Ladegerät abziehe. Unter den Akkuinformationen sehe ich außerdem die Restlaufzeit der USV. Weitere Informationen, wie zum Stromverbrauch oder der Eingangsspannung, fehlen.

Auch das NAS schaltet sich ordnungsgemäß nach der voreingestellten Zeit ab. Hier hatte ich Sorgen, dass das USV die Stromversorgung kappt, bevor das Gerät den Shutdown vollständig geschafft hat – da ich die ARM-Version besitze, dauert das gut und gerne vier Minuten. Glücklicherweise läuft die USV in diesem Fall einfach weiter, bis der Strom wieder hergestellt wird. Auch fällt der Neustart der USV – wie unter Windows – weg.

Das OpenMediaVault-NAS schaltet sich komplett aus. Die USV verhält sich dabei so wie beim Windows-PC und trennt alle Geräte vom Strom, selbst wenn der Strom wieder zurückkehrt.

Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass die USV eine Maximalkapazität angeben. Was passiert, wenn man diese überschreitet? Ich habe das ausprobiert, damit ihr es nicht müsst: Mit einem großen NAS, einem MacBook Pro auf Volllast und einem starken Gaming-PC auf Volllast schaffe ich, die APC Back-UPS 850 auf über 600 Watt zu bringen. PowerChute warnt mich mit einem Pop-up, dass die USV überlastet ist und meine Geräte nicht mehr geschützt werden. Zudem leuchtet die Power-LED an der USV orange auf. Trotz aller Warnungen ziehe ich den Stecker – eine Sekunde später ist es still im Raum, denn die USV vermag es nicht, die PCs mit Strom zu versorgen.

Spannungseinbruch

Wenn das Netz Schwächen zeigt

Auf dem Ausdruck bestätigt APC, dass dieses Gerät eine Reihe von Tests bestanden hat.
Wie empfindlich soll die USV auf Spannungsschwankungen reagieren?
Alternativ kann ich festlegen, bei welcher Spannung die USV auf den Akkubetrieb unschaltet.
Gab es einen Stromausfall oder andere Vorfälle? Hier erfahre ich mehr.
Auf dem Ausdruck bestätigt APC, dass dieses Gerät eine Reihe von Tests bestanden hat.

Um einen Spannungseinbruch zu simulieren, habe ich kurz das Back-UPS Pro 1600 an das Back-UPS 850 angeschlossen und dessen Stromzufuhr deaktiviert. Trotzdem kamen stabil 231 Volt am PC an. Seltsamerweise hat das Back-UPS Pro dabei allerdings regelmäßig Klickgeräusche von sich gegeben – als ob die unterbrechungsfreie Stromversorgung immer wieder auf die Batterie umschaltet.

Soundqualität

Eine USV als Power Conditioner?

Saubere 232 Volt kommen aus dem Back-UPS Pro 1600.
Saubere 232 Volt kommen aus dem Back-UPS Pro 1600.

Was hat eine USV mit Musik zu tun? Nun, während Strom eigentlich mit 230 Volt aus der Steckdose kommen sollte, sind 23 Volt Abweichung in beide Richtungen erlaubt. Auch kann es durch andere Geräte zu Störsignalen kommen. Daher setzen Audiophile gerne Power Conditioner ein, deren Aufgabe es ist, die Stromversorgung „glattzubügeln“. Nun handelt es sich bei der APC Back-UPS Pro 1600 um eine Line-interactive-USV – die zumindest teilweise diese Aufgabe erfüllt. Daher, und um zu sehen, ob sich das Gerät auch zum Schutz der teuren Hi-Fi-Anlage eignet, habe ich meine angeschlossen.

Als Erstes fällt mir auf, dass die Höhen spitzer, fast schon harsch sind. Auch kommen Details deutlicher rüber. So fallen mir Feinheiten auf, die ich zuvor noch nicht gehört habe. Im Gegenzug leidet die Basswiedergabe. Diese wirkt nicht mehr so kontrolliert und satt. Natürlich ist es auch möglich, dass es sich hierbei um den Placebo-Effekt handelt – einen objektiven A/B-Test konnte ich nicht durchführen.

Ob ich meine Anlage auch weiterhin mit der USV schützen und den Klang optimieren möchte? Gute Frage – da im Falle eines Stromausfalls statt einer Sinuswelle eine Annäherung an diese produziert wird, und das dem Verstärker nicht so gefällt, eher nein. Aber für etwas mehr Geld bietet APC die Sinewave-Variante an, die auch im Batteriebetrieb eine saubere Sinuswelle ausgibt. Ideal, wenn die angeschlossenen Geräte nicht über ein Schaltnetzteil verfügen. Und spätestens bei einer guten Online-USV wird es interessant.

Fazit

Nimmt Stromausfällen den Schrecken

Die beiden Testgeräte passen gut ins Büro.
Die beiden Testgeräte passen gut ins Büro.

USVs sind ein komplexes Thema. Als Erstes stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit. Wer in einer Gegend wohnt, die regelmäßig unter Stromausfällen leidet, wird diese Frage vermutlich schnell mit „ja“ beantworten – selbst, wenn man ein Notebook verwendet. Schließlich bietet sich die unterbrechungsfreie Stromversorgung auch für NAS, Router und Co. an.

Meine Lage ist besser. Bei mir geht es vielmehr darum, die kostbare Elektronik vor Schäden zu schützen. Diese müssen nicht sofort auftreten – Spannungsschwankungen können die verbaute Hardware stärker beanspruchen und damit altern lassen. Dafür bin ich gerne bereit, auch ein bisschen mehr Strom zu verbrauchen.

Stellvertretend für das APC-USV-Portfolio habe ich zwei Modelle ausprobiert, die beide zuverlässig funktioniert haben. Auch sind beide Geräte angenehm einfach in der Bedienung und werden von allen wichtigen NAS- und Desktop-Betriebssystemen unterstüzt. Inwiefern der Langzeitschutz gegeben ist, kann ich aber nicht beurteilen – dafür fehlt mir das nötige Testlabor.

Welches Gerät nun für euch das Richtige ist, müsst ihr selbst entscheiden. APC bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Kapazitäts- und Ausstattungsvarianten an, damit für jeden das Passende dabei ist. Informiert euch dafür darüber, wie viel Strom die anzuschließenden Geräte maximal verbrauchen. Diesen Wert sollte die USV übertreffen. Achtet auch darauf, dass euch die Laufzeit zumindest beim üblichen Betrieb reicht. Entsprechende Informationen gibt APC auf den Produktseiten an – samt Rechner, in den man den Stromverbrauch einträgt. Weiterhin solltet ihr euch darüber Gedanken machen, welchen Schutz und welche Features ihr gerne hättet. Zu guter Letzt solltet ihr darauf achten, dass die zur Verfügung gestellten Anschlüsse passen oder ihr die nötigen Adapter mitbestellt.

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