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Produkttest: Philips SPM7800 Netbook-Maus mit 360°-TouchControl – Teil 1



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Ausgepackt und vorgestellt…
Einer der am häufigsten genannten Kritikpunkte an Netbooks betrifft ihre relativ kleinen Touchpads. Die von Philips angeblich speziell für Netbooks geeignete Funkmaus SPM7800 für knapp 40 Euro schickt sich an, diesen Nachteil mit einigen Innovationen aufzuwiegen, zu denen vor allem die neu entwickelte 360°-TouchControl-Funktion und eine Akkuladestandsanzeige gehören. Das in normaler Mausgröße gefertigte Gadget unterscheidet sich von seinem Schwestermodell SPM9800 hauptsächlich darin, dass eine eigene 2,4GHz-Verbindung mithilfe eines Mini-Dongles eingerichtet werden muss, wohingegen das „größere“ Modell die Verbindung per Bluetooth herstellt. Außerdem besitzt das SPM9800 ein zusätzliches USB-Anschlusskabel, das innerhalb des Mausgehäuses untergebracht ist und zum Laden der Akkus genutzt werden kann. Die erwähnte 2,4GHz-Frequenz, die auch von WLAN-Geräten, Mikrowellen oder Babyphones genutzt wird, ist zwar prinzipiell störungsanfälliger als Bluetooth, bei der normalerweise recht geringen Entfernung der Maus zum Netbook sollte das aber keine Rolle spielen.
Aufgrund der Begeisterung bzw. auf Empfehlung eines Bekannten (–der Timo, der mit dem Acer Aspire 1825PTZ) hab ich mir die SPM7800 Netbook-Maus zum Testen gewünscht und nun erhalten; und zuerst wird natürlich ausgepackt.

Unboxing
Wie man sieht, verpackt auch Philips seine Sachen in einer viel zu großen Blisterverpackung und legt Batterien statt Akkus dabei. Während ich meine eigenen Akkus lade ist also genug Zeit, ein paar Fotos zu schießen und sich mal die in – gefühlten – 72 Sprachen verfasste Anleitung anzusehen.

Philips SPM7800 – Teil 1″

Ersteindruck
Die SPM7800 Notebookmaus wiegt ohne Batterien aber mit Beutel gut 90 Gramm, womit sie gut in der Hand liegt und auch nach längerer Zeit nicht schwer werden sollte. Für Linkshänder ist das Modell wegen seines symmetrischen Designs ebenso geeignet, wie für Rechtshänder. Dafür fehlt eine an die Hand angepasste Formung, die unterschiedliche Fingerlängen und eine eben nicht symmetrisch gebaute Hand berücksichtigen würde. Aber gut, beides gleichzeitig geht eben nicht und ob sich eine spezielle Linkshänderversion gut verkaufen würde, will Philips wohl gar nicht erst ausprobieren.

Im vorderen Bereich bei den Maustasten ist das weiße Plastik nicht mehr glänzend, sondern matt. Die weiße Oberfläche ist an sich ok, weil nicht besonders Fingerabdruck-anfällig, auch wenn vielleicht eine andere Farbe schöner wäre. Das gilt aber erst recht für die gelb/orangene Unterseite. Der beiliegende Beutel ist dagegen richtiggehend edel und kann außerdem als Reinigungstuch für die Maus oder einen Bildschirm benutzt werden.

Philips SPM7800 – Teil 2″

Die beiden Maustasten scheinen auf den ersten Eindruck etwas zu leichtgängig. Die mittlere Maustaste liegt auf dem 360°-TouchControl-Bedienfeld, welches aussieht, als sei eine kleine Webcam darin eingebaut, und hat einen besseren Druckpunkt. Auf der farblich gescholtenen Unterseite befindet sich dann der Umschalter zwischen den Funktionen Maus und TouchControl (oder „off“); unter dem Batteriedeckel ist zusätzlich ein passendes Loch für den Dongle eingearbeitet, sozusagen als Transportsicherung.

Philips SPM7800 – Teil 3″

Testaussichten
Als nächstes wird es darauf ankommen, wie das Gadget sich an meinem Rechner verhält und nutzen lässt, denn schließlich bin ich gerade erst auf Linux umgestiegen. Auf der Rückseite der Verpackung finden sich jedenfalls drei Zeichen, die auf eine Unterstützung der verschiedenen Betriebssysteme hinweisen – zunächst jeweils Windows und Mac OS X. Das Zeichen in der Mitte ist mit „Universal“ gekennzeichnet und zeigt einen blauen Jin-Jang-Kreis, was mir bisher noch unbekannt war. Ich hoffe, damit ist nicht nur die Funktion als Maus gemeint, auch wenn es absehbar ist, unter Linux nicht den vollen Funktionsumfang nutzen zu können.* Auf einem „Beipackzettel“ – die Anleitung vermittelt ansonsten nur Selbsterklärendes und erklärt die Akkustandsanzeige – weist Philips darauf hin, dass die volle Vier-Finger-Unterstützung nur mit einem aktualisierten Treiber von der Philips-Homepage nutzbar ist; und der ist natürlich für Windows.

* Anmerkung bzw. Erklärung des Chefredakteurs: Mit „Universal“ ist der Programmcode für Mac OS X gemeint, sprich in diesem Fall kann der Treiber nativ sowohl für PPC- als auch Intel-basierende Macs genutzt werden – mit der Unterstützung für Linux und Co hat dies nichts zu tun.

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