Tests

Produkttest: Philips SPM7800 Netbook-Maus mit 360°-TouchControl – Teil 2



Zugeordnete Tags Philips | Produkttest | Test | Bilder | Pictures | Multitouch
Bereiche

Nettes Spielzeug ohne tieferen Sinn…
Die Philips SPM7800 Netbook-Maus weist mit der 360°-TouchControl wohl eine Innovation auf, überzeugt mich im normalen Arbeitsgebrauch aber nicht übermäßig. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die vollmundig verkündete Vier-Finger-Bedienung ein rechnerischer Trick zu sein scheint, der die beiden normalen Maustasten mit einbezieht. Nachdem ich von dem Funktionsumfang unter Linux doch ein wenig enttäuscht war, sollte das Gadget dann unter Windows XP nochmals zeigen, was es kann.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Funktionsumfang hat sich nicht sonderlich verändert, auch wenn mit dem aktualisierten Windows-Treiber eine zusätzliche Einstellungs-GUI installiert wird. Im Treiberordner findet man darüber hinaus zwei Extrafunktionen, von denen die eine aber lediglich ein Zoomfenster und die andere das Fadenkreuz aufruft, das man sonst durch Drücken der mittleren Taste erreicht. Ansonsten verhält sich die Maus im Mausmode wie eine Maus und im Touch-Mode ähnlich wie ein Touchpad. Im Mausmodus scrollt man mithilfe der berührungsempfindlichen mittleren Taste durch die Webseiten, wohingegen sich im Touchmode der Mauszeiger verschiebt, wenn man diesen Sensor benutzt. Die linke und rechte Maustaste haben unveränderte Klick-Funktionen, wenngleich man das auch alles anpassen kann. Zumindest in der grafischen Oberfläche unter Windows lassen sich diese Zuordnungen ändern, wobei man natürlich auch der mittleren Taste unterschiedliche Funktionen zuordnen kann. Hiermit hab ich zwar ein wenig herumgespielt, aber es war mir z.B. nicht möglich, nur mit dem Touchsensor ein Foto zu drehen oder zu zoomen. Einen zweiten Finger scheint dieser denn auch gar nicht zu erkennen, was ich eben angesichts der angeblichen „Vier-Finger-Bedienung“ schon erwartet hätte. Die Druckpunkte sind im Übrigen nicht ganz so schlabberig wie ich in meinem Ersteindruck vermutete, aber auch nicht viel besser. Die Funktion der linken Taste kann man auch mit der mittleren ausführen, so dass dieser Umstand selten eine Rolle spielt.

image

Wie dem auch sei, das Teilchen kann schon nützlich sein: wer beispielsweise öfters mal mit dem Beamer etwas vorzuführen hat, wird die Scrollfunktionen und die allgemeine Bewegungsfreiheit mögen lernen. Schön wäre es noch gewesen, wenn Philips die SPM7800-Maus mit einem kleinen Laserpointer ausgestattet hätte, aber der Wünsche blieben leider so einige offen.

Fazit
Aufgrund des Touchsensors, der Mehrfachumschaltung, des Dongles und des durchdachten Designs kommt die Philips SPM7800 dennoch nah an den Bereich der Geräte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis heran. Mit Akkus statt Batterien wäre dieses Verhältnis noch ein wenig besser, würde das Gadget aber immer noch nicht wirklich zu einem Kauftipp werden lassen. Hierzu muss man schon recht spezielle Bedürfnisse haben, wie z.B. Lehrer sie haben. Ich dagegen schau mir lieber mal das Bamboo-Pad an, vielleicht kann ich damit mehr anfangen.

RSS-Feed

Werde Autor!

Dieser Beitrag wurde von veröffentlicht.
hat bereits 358 Artikel geschrieben.
Sei auch dabei: Werde jetzt Autor und teile dein Wissen!

Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*

Ähnliche Beiträge

Philips A5-PRO DJ-Kopfhörer im Test

Tests

24.09.2014

 | André Nimtz

 | 1

Kopfhörer üben seit jeher eine eigen- und einzigartige Anziehungskraft auf mich aus. Wann immer ich ein schickes Paar im Angebot entdecke, sei es AKG, Bose oder Shure, fühle ich mich versucht, sofort zuzuschlagen. Irgendwann kurz vor dem... mehr +

Sibylles Labor: Philips Wake-up Light

Tests

28.10.2013

 | Sibylle Rönisch

„Kuckuck, kuckuck!“ Ich sitze kerzengerade im Bett und weiß kurzzeitig nicht, wo ich bin? Wald? Vögel? Träum ich? Keinesfalls. Dies ist sogar ein ganz reales Szenario aus Sibylles Labor – diesmal bereits zur frühen Morgenstund... mehr +