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Produkttest: Lenovo G550



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Schlicht, elegant und trotzdem leistungsfähig?
Wieder einmal konnte Lenovo die Mitarbeiter von Monde Production von seinem Können überzeugen. Schon beim ersten Auspacken des neuen Lenovo G550 (Modellvariante Lenovo G550 NTD4CGE) ging ein Raunen durch den Raum. Das stylische Imprint‐Finish-Muster auf dem Deckel ist zwar Geschmackssache, doch uns gefällt es sehr. Mit diesem Muster hat der Deckel auch gar keine Chance zerkratzt zu werden, da er in diesem Falle nicht mit edlem Klavierlack überzogen ist. Ein stabiles und kompaktes Gehäuse schließt alle empfindlichen Bauteile des Laptops ein.
Der einzige Makel am Gehäuse ist, dass sich der Deckel nicht mit einem Schnappverschluss schließen lässt. Es ist somit beim Ein- und Auspacken in die Laptoptasche Vorsicht geboten. Doch viel größere Bedenken hatten wir mit dem verspiegelten Display. Es kann nichts Schlimmeres geben, als dass man ständig nur selbst auf dem Display zu sehen ist. In diesem Punkt konnte uns aberLenovo vom Gegenteil überzeugen. Das scharfe 16:9 LED-Backlight-Display mit HD Auflösung, glänzt zwar, aber spiegelt nicht wirklich. Eigentlich heißt es ja immer: „ Bearbeite keine Fotos an einem Laptop!“ – hier ist das jedoch gar kein Problem. Mit der hohen Auflösung sowie Farbechtheit des Bildschirms lassen sich solche Arbeiten mühelos ausführen.

Lenovo G550″

Was uns ebenfalls sehr an dem Laptop gefallen hat ist, dass an ihm wirklich nur die nötigsten Schnittstellen vorhanden sind. Und so reichten uns die drei USB-Anschlüsse, der eine Steckplatz für das Netzwerkkabel und der VGA-Ausgang vollkommen aus. Natürlich besitzt der Laptop auch einen Kopfhörerausgang und ein Mikrofoneingang. Dass der Laptop kein integriertes Kartenlesegerät (bei diesem Modell) hat störte uns weniger. Es wäre zwar recht praktische gewesen, doch da wir schon immer an unseren alten Geräten mit externen Kartelesegeräten gearbeitet haben mussten wir uns nicht umstellen – für schnelles und unkompliziertes Arbeiten also völlig ausreichend.

Die Tastatur, welche sogar mit einem Nummernblock ausgestattet ist, reagiert sehr schnell und man gleitet beim Schreiben nur noch über die Tasten. Auch mit dem Touchpad lässt es sich einfach und schnell arbeiten. Es reagiert sehr präzise und lässt sich bei Bedarf (z.B. bei Nutzung einer externen Maus) auch über die Fn-Tasten abschalten.

Die eingebaute Webcam und das integrierte Mikrofon glänzen zwar nicht gerade mit hoher Qualität, doch für eine einfache Videotelefonie, zum Beispiel per Skype, reicht es allemal. Ein großes Lob bekommt der Laptop für die sehr lange Akkulaufzeit. Diese machte das Arbeiten auch ohne Netzteil für bis zu vier, fünf Stunden möglich. Das ist bei weitem länger als der Hersteller angibt (3,8 Stunden) und auch nur zu schaffen, wenn man die Helligkeit auf der geringsten Stufe eingestellt hat. Da die Helligkeit aber auf der kleinsten Stufe immer noch überzeugt ist das kein Hindernis. Ein Nachteil ist der ab und an sehr laut werdende Lüfter. Er kühlt zwar gut und der Laptop wird auch nicht heiß, aber das Rauschen nervt dann bei längerem Arbeiten schon. Auch das CD/DVD Laufwerke wird, wie wir bisher allerdings von jedem Notebook gewöhnt sind, recht laut.

Von Anfang an zeigte sich der Laptop zuverlässig und auch unter Windows 7 – welches im Lieferumfang von Cyberport nicht enthalten war, allerdings bei anderen Modellen der G550-Serie – läuft er sehr schnell und stabil. Mit 3 GB Arbeitsspeicher, 250 GB Festplatte und einem Intel Pentium T4200 DualCore Prozessor mit 2.0GHz sowie einer Intel GMA 4500M Grafikkarte lässt es sich am Filmset, im Studio und am Schnittplatz gut arbeiten.

Fazit
Nach einigen Wochen im Einsatz können wir nun sagen: „Ja es gibt einen Laptop, welcher schlicht und elegant ist und mit seiner top Leistung den Nutzer überzeugt“. Für Office-Anwendungen und Basisarbeiten mit Photoshop ist er perfekt ausgestattet, jedoch für
Multimedia- Gamingansprüche dann eher weniger geeignet. Aber wir brauchten das Notebook ja nur zum Arbeiten – klein, günstig, schick und schnell! Und so nehmen wir ihn immer wieder gerne mit ans Filmset, wenn es heißt: „Achtung wir drehen!“.

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