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Produkttest: HP Pavilion dm1-4000sg - Teil 2



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Praxistest des kleinen Notebooks von HP
Im ersten Teil des Produkttests konnte ich Euch hoffentlich einen kleinen Eindruck des HP Pavilion vermitteln. In dem Kurztest ist mir bisher nichts Negatives aufgefallen. In einem etwas längerem Test schauen wir mal, ob der kleine Wolf im Schafspelz auch hält was er verspricht. Das kleine Notebook hat, wie bereits erwähnt ein paar Highlights (Beatsaudio, HD Display, schickes Design, usw.), die auf jeden Fall Lust auf mehr machen. Ich hoffe, ich kann in dem folgenden Testbericht alle eurer Fragen beantworten. Falls nicht hinterlasst einfach einen Kommentar, ein paar Tage werde ich ihn noch bei mir haben.
Display
Das HP Pavilion verfügt über ein High- Definition BrightView Display mit LED Hintergrundbeleuchtung. Das bedeutet zum einen, dass das Display eine super scharfe Auflösung, sowie sehr kontrastreiche und satte Farben hat. Leider wird der Nachteil aber auch schnell klar: das Display spiegelt tagsüber sehr. Ich habe es grade neben mir stehen und sehe, obwohl es eingeschaltet ist, mein Spiegelbild. Das ist generell ein Problem der verspiegelten Displays und kann daher nicht wirklich als Nachteil gezählt werden. Mich persönlich würde es aber auf Dauer, vor allem bei Sonneneinstrahlung massiv stören.

Akkulaufzeit
Der Akku hat ohne Probleme durchgehend bei vollster Belastung (höchste Helligkeitsstufe, Anwendungsinstallationen, Kopiervorgänge, im Internet surfen, usw.) 5 ½ Std durchgehalten, was ich für eine sehr gute Leistung halte. Im normalen Betrieb bei dem nur Office Anwendungen und vielleicht sogar den Energiesparmodus einsetzt hält der Akku sicherlich noch etwas länger.

Produktfotos“

Ergonomie
Bei Netbooks ist es ja schließlich immer so eine Sache. Aber obwohl das HP sich in die Kategorie der kleinen Notebooks einreiht, ist das Arbeiten an ihm durchaus angenehm. Die schon erwähnte Tastatur lässt sich gut bedienen und man hat nicht unbedingt das Gefühl an einem Mini Notebook zu sitzen. Dafür sorgt zum einen, dass für die Tastatur die komplette Breite des Gerätes ausnutzt und die hohe Auflösung des Displays. Das geriffelte Touchpad ist am Anfang etwas ungewohnt, man gewöhnt sich aber daran. Außerdem hat das Touchpad integrierte Multitouchfunktionen (ähnlich wie die Multi Touch Mouse von Microsoft). Es muss allerdings ziemlicher Druck ausgeübt werden um sie zu aktivieren.

Lautstärke
Der Lüfter hat eine normale Lautstärke. Das Rauschen ist aber immer wahrnehmbar und im Vergleich zu meinem Macbook Pro auch deutlich lauter.

Hitze
Bei voller Belastung wird das Notebook natürlich etwas warm aber nicht unangenehm oder bedenklich heiß. Im Gegenteil, im Vergleich zu anderen, mir bekannten Geräten, bleibt dieses Netbook sogar kühl (auch bei hoher Belastung). Dafür ist der Lüfter aber auch durchgehend hörbar (wie oben erwähnt, nicht störend aber es ist wahrnehmbar).

Sound
Eines der Highlights: Beats Audio by Dr. Dre. Ich denke hier muss man unterscheiden: bei Liedern mit hohen Tönen die nicht Basslastig sind: WOW! Der absolute Hammer (getestet mit diesem Lied). Die Töne klingen klar, der Sound ist räumlich und nicht blechernd. Die Boxen übersteuern auch bei voller Lautstärke nicht. Ich hatte trotz Beatsaudio nicht mit dieser Soundqualität gerechnet. Mit dem Notebook lässt sich ein Raum problemlos beschallen und offensichtlich fühlt sich meine Schwester drei Räume weiter bei voller Lautstärke auch noch genervt.
Basslastige Lieder: hier wirkt der Sound leider etwas flach und neigt dazu ein klein wenig blechernd zu klingen (getestet mit diesem Lied). So ist das wohl bei mobilen Geräten, denke ich. Dennoch: im Vergleich zum Macbook schneidet das Netbook besser ab. Während der Sound beim HP räumlich und füllig wirkt, lässt der Mac den Eindruck eines sehr eingeschränkten Sound Raumes entstehen. Fazit: der Bass könnte besser sein, ansonsten steckt hier wirklich ein kleines Soundwunder in dem Netbook.

Webcam
In diesem Netbook ist eine HP TrueVision HD Webcam verbaut worden.
Wie zeigt sich das im Vergleich zu der integrierten Kamera des Macbook? Die Webcam des HP hat ein schärferes Bild als der Mac. Jedoch ist der Weißabgleich und die Helligkeit nicht so gut, sodass die Bilder etwas dunkel wirken. Das Netbook hat aber eine vorinstallierte Software namens CyberLink YouCam, mit der das Rumspielen auf jeden Fall Spaß bereitet. So lässt sich zum Beispiel die Gesichtserkennung aktivieren und das Bild wird automatisch auf das Gesicht angepasst. Der Autofokus sorgt dafür, dass das Gesicht immer scharf gestellt ist. Zusätzlich lassen sich natürlich mit Effekten spielen und die erstellten Videos und Fotos direkt bei Youtube und Facebook teilen.
Die Webcam eignet sich also auf jeden Fall zum Video- Chatten und um Schnappschüsse zu machen. Bei den Testfotos (Vergleich der Webcam des HP Pavilion dm1-4000sg und des Macbook Pro) musste mein Hund her halten (siehe unten). Nicht wundern, sie ist ein wenig schüchtern.

Produktfotos“

Brenner
Der Brenner/ das CD- Laufwerk: als Zubehör mitgeliefert und daher wohl auch eine Erwähnung wert. Eins fällt direkt auf: der Brenner passt absolut nicht zum Rest. Die Farbe der Oberfläche neigt ins bronzefarbene und sie ist dazu auch noch in gebürsteter Alu- Optik. Die Meisten wird es vermutlich nicht stören aber für mich gehört die Optik einfach dazu und wenn dieses Zubehör optisch so gar nicht zum Rest passt, ist das einfach schade. Auch wenn der Brenner allein gesehen durchaus gut aussieht. Seinen Zweck erfüllt der Brenner in jedem Fall, CDs werden erkannt und zügig gebrannt. Jedoch ist das Modell beim CDs Lesen und Brennen nicht der leiseste seiner Art.

Internetfunktionalität
Besonders hervorgehoben bei der Produktbeschreibung wird die Internetfunktionaltität die sich lediglich dadurch auszeichnet, dass es einen Sonderknopf fürs Internet gibt, bei dessen Betätigung sich der Browser öffnet.

Vorinstallierte Software
Zur vorinstallierten Software gehören:

  • Cyberlink YouCam (für die Webcam)
  • Skype (zum Chatten und Videotelefonie)
  • Norton Internet Security (ACHTUNG – nur eine Testversion)
  • Evernote (für Dateien und Notizen, gibt es auch als App für mobile Geräte)
  • HP Games Spiele (eine Menge vorinstallierte Spiele, allerdings kann man die meisten Spiele nur ein einziges mal spielen und muss sie danach kaufen.)
  • Magic Desktop (Eine Software speziell für Kinder mit eigenem Mail Client in Zauberschachtel Optik mit integrierten Lernanwendungen, Malfunktion, einem eigenem Browser, Spielen usw. Die Software scheint unbegrenzt nutzbar zu sein)
  • Microsoft Office Starter 2010 (Word und Excel mit eingeschränkter Funktion und Werbung)
  • Adobe Reader X (zum Öffnen von PDF Dateien)
  • HP Setup Manager (zum Einrichten des Netbooks)
  • Jede Menge Werbung für HP Anwendungen (WebOS, Snapfisch, usw.)
  • Ansonsten alles was zu einer Windows Standard Installation gehört
  • Hier muss jeder selbst entscheiden was für ihn sinnvoll ist. Vorsicht ist jedoch bei den Aktivierungen von Norton (nur 30 Tage nutzbar), Office (unbedingt die Starter Version nutzen, ansonsten auch nur 30 Tage nutzbar wenn ihr keinen Produktkey habt) und den Spielen geboten.

    Performance
    Normale Office Anwendungen wie Word, Excel usw. lassen sich flüssig öffnen. Um zu testen ob mehr in dem Netbook steckt, habe ich Gimp (ich habe keine Creative Suite für Windows, daher heute die Open Source Alternative) installiert. Die Installation lief sehr flüssig und relativ schnell. Pinselstriche lassen sich ohne Verzögerung erstellen und große Bilddateien werden schnell geöffnet. Bei einer großen Photoshop- Datei muss man allerdings leichte Verzögerungen in Kauf nehmen. Das ist jedoch Kritik auf hohem Niveau, da das Netbook dafür ja auch nicht unbedingt gedacht oder angepriesen ist. Videos in HD Qualität laufen flüssig ohne ruckeln und bereiten auf dem erwähnten Display mit hoher Auflösungen und satten Farben großen Spaß. Kopiervorgänge (300MB getestet) laufen innerhalb von wenigen Sekunden durch, sodass man hier keine große Wartezeit in Kauf nehmen muss. Insgesamt beeindruckt das Notebook von der Performance her und ist für die üblichen Standardanwendungen oder zum Arbeiten Unterwegs durchaus zu empfehlen.

    Produktfotos“

    Fazit
    Als ich das Netbook bekommen habe, habe ich ehrlich gesagt nicht viel erwartet aber nach dem Test muss ich sagen (entschuldigt die Ausdrucksweise): H-A-M-M-E-R. Das Netbook überzeugt in jedem Bereich als kleiner Allrounder. Wer sich also ein Gerät für Standardanwendungen zulegen möchte, dabei aber nicht auf eine gute Auflösung, bombigen Sound und schickes Design verzichten möchte, der sollte hier unbedingt zuschlagen.

    In einem weiteren und letzten Test werde ich darauf eingehen ob das Netbook sich auch zum Spielen eignet (habe mir extra dafür einen WoW- Account geliehen), da ich denke dass der Kleine durchaus das Potenzial dazu haben könnte.

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    6 Kommentare

    1. Laurenzius schrieb am
      Bewertung:

      Text ist leider wegen der häufigen Fehler in Orthografie und Grammatik schwer lesbar.

    2. Jakob schrieb am
      Bewertung:

      Hey, wann kommt der dritte teil?

    3. Melanie Rindke schrieb am
      Bewertung:

      Hallo Jakob,

      der dritte Teil erscheint morgen (Nachmittag).

      LG

    4. Richmond schrieb am
      Bewertung:

      Hey also ich hab gerade den Test bericht gelesen und ich bin absolut der selben Überzeugung :) Da ich gerade selber auf diesem Gerät arbeite :)
      Wo es aber noch etwas hackt ist wenn man eine Linux-disti installieren möchte, da anscheinend von Ubuntu 11.10 und Backtrack5 die Partitionstabelle nicht richtig erkannt wird :(
      Ansonsten ein Top Gerät.

    5. David schrieb am
      Bewertung:

      Danke für diesen Ausführlichen Test bzw Bericht
      Ich überlege mir auch einen neuen Laptop für mein Studium zu kaufen.
      Aber HP kommt erstmal nicht infrage, da mein letzter Laptop war ein HP DV 5 und war echt enttäuscht nach einiger Zeit, naja mal sehn

    6. Jens schrieb am
      Bewertung:

      Der (Klein-)Klapprechner-Bildschirm könnte noch entspiegelt werden. Als Designs gibt es bei HP 3 zur Auswahl.

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