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Produkttest: HP Compaq Presario CQ56-103EG – Teil 1



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Sonderling mit Linux und AMD-CPU im Unboxing
Die Rechner von Hewlett-Packard geniessen bei mir den Ruf, zumindest die ganz groben Unsinnigkeiten einiger anderer Hersteller zu vermeiden. Zu diesen zählen beispielsweise blaue LEDs im Sichtbereich, zu kleine oder ungewöhnlich angeordnete Tastaturtasten oder ein schlechtes Touchpad. Ob dieser gute Ruf – immer noch – auch für die von der im Jahr 2000 eingekauften Tochtergesellschaft „Compaq“ vertriebenen Consumer-Modelle der Presario-Reihe gilt, möchte ich am Beispiel des HP Compaq Presario CQ56-103EG aus der CQ56-Reihe einmal überprüfen. Aufgrund von Anfragen einiger Bekannter nach einem „möglichst günstigen aber nicht zu kleinen“ Notebook interessiert mich bei dieser Testreihe aber am meisten, ob die 15-Zöller auch in punkto Rechenleistung empfehlenswert sind. Es gibt zwar auch von dieser Serie wieder eine ganze Reihe leicht unterschiedlicher Ausstattungsvarianten, diese unterscheiden sich aber hauptsächlich durch den Einsatz größerer Festplatten, ein mitgeliefertes Windows und mehr oder weniger RAM. Als Kernsysteme stehen ein AMD Sempron V140 Single Core (2,3GHz) oder ein AMD Athlon II P320 Dual Core (2,1GHz) Prozessor, jeweils unterstützt von einem ATI Mobility Radeon HD 4250 Grafikchip, zur Verfügung. Beim Testrechner haben wir uns für das allergünstigste Modell für 299 Euro mit der V140 CPU und einem Suse 11 Linux (64Bit) entschieden. Die technischen Daten, Angaben zum Lieferumfang sowie eine Stange Fotos vom Auspacken und ein subjektiver erster Eindruck bilden wie immer den Rahmen des ersten Teils.
Ausstattungsmerkmale:

  • Prozessor: AMD Sempron V140 (Single-Core, 2,3 GHz, 512 KB Cache)
  • Chipsatz: AMD RS880M
  • Arbeitsspeicher: 2 GB DDR3-1333 SO-DIMM, max.8 GB, 2 Steckplätze (1 frei)
  • Festplatte: 250 GB SATA
  • Laufwerk: DVD LightScribe Brenner
  • Display: LED HP BrightView Display mit 39.6 cm (15.6″)(glänzend); Auflösung: 1.366 x 768 (16:9) Widescreen
  • Grafik: ATI Mobility Radeon HD 4250 Grafik, Shared VRAM, VGA, Webcam
  • Sound: 3D Sound Blaster Pro kompatibler Sound (16 Bit)
  • Altec Lansing Stereo-Lautsprecher
  • integr. Mikrofon
  • Kommunikation: Fast Ethernet (10/100 Mbit/s), Wireless LAN 802.11 b/g/n
  • Schnittstellen: 3x USB2.0, VGA, Line-Out / Kopfhörerausgang, RJ45 LAN, Kensington Lock
  • Card Reader: nein
  • Akku: Bis zu 3 Stunden Akkulaufzeit (Lithium-Ionen, 6 Zellen)
  • Netzteil: 65 Watt, ACin 110-240 Volt
  • Betriebssystem: Linux 64 Bit
  • Abmessungen: (B x H x T) 374 x 36 x 246 mm
  • Gewicht: 2,5 kg

    image

    Screenshot Modellauswahl

    Lieferumfang:

  • Notebook
  • Akku
  • Netzteil
  • Garantiekarte und Erststartanleitung
  • Herstellergarantie/-service 1 Jahr Abhol Service, erweiterbar durch HP Care Pack Services
    HP Compaq CQ56-103EG – Teil 1″

    Erster Eindruck
    Ja, auch das Compaq Presario CQ56 ist ein Plastikbomber, noch dazu ein sehr günstiger. Dafür drängt es sich aber auch nicht mit einem Aufsehen erregenden Design (Klavierlack?) auf, das mattschwarze Gehäuse ist im Gegenteil extrem dezent. Einem so demütig auftretenden Notebook kann man noch nicht mal sein billiges Kunststoffgehäuse übel nehmen; auch das Oberflächendesign ist schön, griffig und wenig auffällig. Wenig Fingerabdruck-empfindlich ist ein mattes Gehäuse ja auch noch, also Glückwunsch Compaq bzw. HP – is gut geworden!

    Was natürlich fehlt ist ein HDMI-Ausgang für die externe Videoausgabe. Hier muss man auf den schon etwas betagten VGA-Standard ausweichen, was ich etwas schade finde. Sicher aufgrund des geringen Preises hat Compaq einige mittlerweile als Standard zu sehende Funktionen nicht mit eingebaut (z.B. Cardreader,HDMI,BluRay…), aber wenn man es nicht benötigt braucht man es beim Presario auch nicht mit zu zahlen.

    HP Compaq CQ56-103EG – Teil 2″

    Die Tastatur wird mir aber sicher wieder Probleme bereiten, wie es auch am ASUS U33 Bamboo der Fall war. Compaq hat nicht nur ganz rechts eine zusätzliche Tastenreihe mit „pos1, ende, etc.“ drangebastelt, sondern auch ganz links befinden sich neue Tasten, die wohl mit FN-Funktionen belegt sind. Vertipper sind damit vorprogrammiert, egal wie gut der Druckpunkt ist und wie hübsch die Schriftart auf den Tasten ausschaut. Einen ebenfalls nicht ganz so schönen Eindruck macht die Touchpad-Wippe, die einen schwammigen Druckpunkt hat und nur auf recht hohen Druck reagiert. Dem entgegen ist die berührungsempfindliche Oberfläche überdurchschnittlich groß.

    Am Ende hab ich dann noch einen Blick ins Innere geworfen, was durch die beiden großen Zugangsklappen auf der Unterseite sehr einfach möglich ist. Ein RAM-Slot ist wohl noch frei, ansonsten hab ich aber keine zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten gesehen. Die Bauteile sind mit einer dünnen, leicht klebrigen Plastikfolie abgedeckt, die ich nicht abziehen wollte. Es kann also sein, dass sich doch noch irgendwo ein eSATA-Slot versteckt, aber dafür schau ich lieber mal ins Handbuch…man will ja schließlich keinen „bleibenden Eindruck“ am Notebook hinterlassen. Genaueres dann im zweiten Teil des Tests.

    HP Compaq CQ56-103EG – Teil 3″

    Zwischenergebnis

    Pro:

  • dezenter Auftritt
  • große Zugangsklappen
  • große Touch-Fläche
  • niedriger Preis

    Contra:

  • Touchpad-Wippe schwergängig
  • (relativ) hohes Gewicht
  • kein HDMI-Ausgang
  • viel Plastik

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  • 1 Kommentar

    1. Dr. Krassnitzer schrieb am
      Bewertung:

      Da ich es nicht beurteilen kann, in wie weit der hiesige „Tester“ mit fundiertem Fachwissen gesegnet ist, erlaube ich mir, an dieser Stelle auf zwei professionelle Produktprüfungen hinzuweisen:

      http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Im-Test-Compaq-Presario-CQ56-mit-SLED-11-OpenSuse-und-Ubuntu

      http://www.notebookcheck.com/Test-HP-Compaq-Presario-CQ56-Notebook.41861.0.html

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