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Produkttest: HP 625 – Teil 2



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Allrounder mit Athlon II Prozessor und vielen Anschlüssen
Das HP 625 ist zwar in diversen Varianten erhältlich, scheidet sich aber im Kern in zwei Modellserien. Das mir vorliegende WS833EA ist mit einer AMD Athlon II P320 CPU bestückt, andere werden wiederum mit Sempron V140 Prozessoren ausgestattet, ebenso von AMD. Daneben gibt es unterschiedlich viel RAM, Festplattenspeicher, Grafikpower oder sonstige Upgrades bei den verschiedenen Modellvarianten – Hauptunterschied der Serien bleibt aber die CPU. Die Leistungsfähigkeit der Prozessoren konnte ich zwar nicht direkt vergleichen, aber mit dem Compaq Presario CQ56 hatte ich ja trotzdem ein Modell mit Sempron V140.
Schon ganz zu Beginn des Tests hatte ich den Verdacht geäußert, dass die doppelkernige Athlon-CPU am Ende besser dastehen würde. Dies hat sich nicht nur am Beispiel hochauflösender Videos gezeigt, sondern ist auch dem Boot- und Shutdown-Vorgang entgegen gekommen und hat ein allgemein etwas flüssigeres Feeling hinterlassen. Wirklich lang gewartet hab ich auf kein Programm, und auch die Schwierigkeiten mit der Installation von Updates und zusätzlicher Software traten nicht so gehäuft auf, wie beim Test mit dem Presario.

HP 625 – Teil 1″

Für das Umkodieren einer 20 MB großen Vorbis- in eine MP3-Datei benötigte das HP 625 mit der Athlon II CPU im Test etwa vier Minuten; Compaqs Presario mit der Sempron dagegen ziemlich genau 20 Prozent mehr, nämlich 5 Minuten. Dies ist zwar nur ein Richtwert – mangels Benchmarktools unter Suse nicht weiter spezifisiert –, der aber getrost auf das ganze Systemverhalten übertragen werden kann. Hieran ändert auch ein Blick auf den Grafikchip nichts, der ebenfalls für große Leistungsunterschiede sorgen kann, denn es handelt sich in beiden Modellen um den ATi Radeon HD4200.

Wie gesagt sieht das System etwas altbacken aber dadurch auch gewissermaßen seriös aus. Stylische Kurven wie am Presario bekommt man also nicht geboten, aber neben einem ansprechenden Inneren samt mattem Display gibt es eine ganze Menge Technik dazu. Abgesehen davon, dass die neuesten HP625 wohl auch mit USB3.0 ausgerüstet werden, findet man an dem nur 330 Euro teuren Notebook einen ExpressCard-Slot, einen HDMI-Ausgang, einen Cardreader und einen Bluetooth-Adapter vor, was wahrlich zu dem Preis keine Selbstverständlichkeit ist. All das hat Compaqs Presario eben nicht zu bieten, wie ich ja auch im dazugehörigen Artikel bemängelte.

HP 625 – Teil 2″

Nur das Suse Linux nervt ein wenig auf beiden Systemen. Auf HPs 625er klappte komischerweise von Haus aus mehr, wenn auch dasselbe Problem mit dem TV-Stick auftrat. Da auch auf dem HP625 das Ubuntu-Linux problemlos läuft, weiß ich wirklich nicht, warum die Amerikaner so an Suse festhalten.

Fazit: Ähnlich wie beim Presario gilt auch für das HP 625: Preislich darunter gibt es nur deutlich schwächere Systeme mit geringerer Anschlussvielfalt. Wer mit Suse nicht klar komm(en will)t kann auch ein Modell mit Windows 7 erhalten oder beispielsweise Ubuntu nutzen.

Klarer Kritikpunkt ist auch hier die Akkulaufzeit von kaum mehr als zweieinhalb Stunden, was nicht zuletzt auf den großen Bildschirm zurückzuführen ist. Für audiophile Nutzer kommt negativ hinzu, dass lediglich ein einzelner Lautsprecher eingebaut ist. Auch die zusätzlichen Tastenreihen neben der eigentlichen Tastatur haben mich schon geärgert, belegen aber wenigstens keine allzu aufwändigen Funktionen die wieder abgeschaltet werden müssten.
Ein Lob gibt’s zu guter Letzt für das Multitouchpad, ohne das ich kein Notebook mehr bedienen möchte.

Insgesamt ist das HP 625, auch in der vorliegenden, etwas sparsam ausgestatteten Variante eine glasklare Empfehlung. Das Testmodell geht dementsprechend auch gar nicht zurück sondern wird von einem Bekannten übernommen, der ähnlicher Meinung war. Wer ein paar Taler mehr ausgeben kann, sollte hauptsächlich auf ein höher auflösendes Display, etwas mehr Akkulaufzeit (Stromspar-CPU?) und ein etwas geringeres Gesamtgewicht achten; alles andere hat das HP625 auch schon.

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6 Kommentare

  1. tseter schrieb am
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    „The End“… tja, das scheint wohl auch für die gute Felicitas zu gelten. Sang-und klanglos ging sie dahin. TGIF no more!
    Cowlfoose, ein schwacher Abgang, wie ich finde! So unverbindlich.
    Matze, schmeiß bloß nicht auch noch hin; weil nur der GASTAUTOR! Nee.

  2. Matthias Schleif schrieb am
    Bewertung:

    komm tseter, ersetz sie…lass dir n testgerät schicken und schreib uns was schönes

  3. tseter schrieb am
    Bewertung:

    nee, lass ma, hab mich getz beim blog-multi pallenberch verdingt, da wird EXPANDIERT wie hulle!
    werde dort als blogübergreifender forentroll auf freiberuflicher basis reüssieren. dann so mit palle auf good cop-bad cop machen; das mögen die leser…weißte ja selbst.
    da fehlt cowlfoose die reichweite, um ein für mich interessantes gegenangebot machen zu können.
    aber feli fehlt mir! ;)

  4. Matthias Schleif schrieb am
    Bewertung:

    na dann pass mal auf dass Du nicht dauernd so am Thema vorbei-polarisierst wie hier, sonst wirste nämlich ruckzuck wieder ersetzt…wie das eben heut so üblich ist, branchenübergreifend.
    Ach und feli hat doch wohl nur nen kleinen Urlaubsbericht geschrieben, was gibts dagegen zu sagen? bist neidisch auf den schönen urlaub, gelle
    Reiseberichte werden im Übrigen auch ganz gut gelesen

    hast Du eigentlich das HP625 auch gekauft oder wolltest Du mich nur mal wieder ein wenig diskreditieren?

  5. tseter schrieb am
    Bewertung:

    nö, ich bleibe den netbooks auf immer treu (wegen der arterhaltung, damit die nicht aussterben, weisse!)! hab´ nun ein lenovo s103s in gebrauch; günstig und schön mit 720er auflösung, hübsch und klein für unterwegs-wer will denn schon tablets!? muss doch gescheit tippen können.

    und: felicitas ist nicht kassandra! (warum die ein/zwei frauen die hier ihre zeit verschwenden, dann aber auch immer diese unvergesslichen namen haben müssen?)

  6. ErichH schrieb am
    Bewertung:

    Nekrophilie!!! (ob der Wortfilter anspringt?) Das Netbook ist – seit Geburt? – tot! Und du bist ihm immernoch treu? Widerlich! Ehrlich! Des Pittermanns Worte doch nicht so recht verstanden? Tot isses! Aber mal ernsthaft, scheinst ja so nicht aufn Kopf gefallen zu sein (oder vll doch?). Ähnlich oft, wie ich über deinen Schabernack lachen kann, frag ich mich, ob es bei dir nur für Stichelein und Spitzfindigkeiten im hiesigen Block reicht, oder ob du auchn kompletten Bericht zustande bekommen würdest? Rethorisch sicher, aber den Mumm, es nun vor den Authoren, die du ständig disst, zumindest versuchst besser (annähernd gut?) zu machen haste vmtl. nicht. Gibt doch sicher irgendwas, was du mal testen wölltest, oder? Nen absolut neutralen, unabhängigen Test eines iPhone 4G von dir, wäre doch mal lesenswert. ;) Nicht das du dem Pittermannm am Ende doch noch zustimmen musst … oha ^^

    Was das HP 625 angeht … sicher nicht die erste Wahl fürn mobilen Einsatz und auch nicht, wenn mans Book für mehr als iNet + Schreibmaschine einsetzt. Wenn man nur nen mobilen Rechner brauch, der am Tag mal hier und da für nen Text oder nen Präsentation benötigt wird, oder sei es, um in der Mittagspause mal ins Netz gehen zu können, reichts dicke aus. Und genau für sowas wird der bei uns genutzt. Hat mMn beim dem Preis auf jeden Fall ne Daseinsbrechtigung.

    ciao … freu mich auf deinen Breicht!

    ein treuer Leser

    gesendet von meiner IXUS … halt, vom dem Ding, was die angeblich ersetzen soll

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