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Produkttest: Full-HD Beamer Optoma HD200X – Teil 1



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1.080p für unter Tausend Euro
Wie ich bereits in meinem Artikel zum ASRock ION 330 mit Blu-Ray-Laufwerk angedeutet habe, hat mir Cyberport einen weiteren Testgerätewunsch von den Lippen abgelesen und mir den FullHD-Beamer HD200X von Optoma zukommen lassen. Im zugehörigen Unboxing-Video gibt es den „Videoprojektor“, der im Übrigen mit der DLP-Technik von Texas Instruments arbeitet, erstmal von allen Seiten zu sehen. Technisch ist ein solches Gerät allerdings wenig geheimnisvoll und benötigt im Gegensatz zu den Net- und Notebooks kaum Einrichtungszeit, so dass ich auch bereits von einigen Erfahrungen damit berichten kann.
Angeschlossen ist so ein Beamer ja schnell, aber beim Optoma HD200X kann man sich auch eine Weile mit dem Menü auseinander setzen, wenn man will. Vorher wollte ich aber dafür sorgen, die Fähigkeiten des Systems auch nutzen zu können, wozu die Anschaffung eines HDMI-Kabels gehört. Auf der Rückseite des HD200X befinden sich neben einem zweiten HDMI- noch ein VGA-Eingang, ein Y-Pb-Pr-Anschluss und ein älterer Composite-Videoport. Für den hoffentlich nicht zum Einsatz kommenden Servicetechniker gibt es dazu eine Mini-USB-Buchse und einen 12 Volt Ausgang(!), der einen – laut Handbuch – „Trigger“ versorgen soll.

Da das ASRock ION 330 noch der Systemeinrichtung bedarf testete ich also erst einmal mit einem Netbook und dann mit einer XBox360. Interessanterweise entdeckt auch das Netbook den 1080p-Modus des Beamers automatisch und stellt eben auf die 1920×1080 Auflösung um, sobald man auf den externen Monitor switcht. Natürlich kann das Netbook aufgrund seiner Beschränkungen – ich benutze noch immer den ASUS Eee PC S101 – keine HD-Videos in diesem Format wiedergeben. Filme in dem etwas kleineren HD-Ready-Format laufen jedoch flüssig und das Beste ist, dass der Beamer bei Umschaltung auf Vollbild das Format erkennt und selbständig auf HD-Ready herunterschaltet. Überhaupt kann man mit den Formaten eine ganze Menge machen: neben der vom jeweiligen Ausgabegerät gelieferten „nativen“ Auflösung kann man den Beamer an 4:3-, 16:9- oder ein 16:9-Letterbox-Format anpassen und mit den Overscan- und EdgeMask-Funktionen ein wenig hinein oder hinaus zoomen.

FullHD-Beamer Optoma HD200X“

Im Einsatz an der XBox360 kam dann auch das HDMI-Kabel erstmals zum Einsatz, was leider etwas enttäuschend endete. Zwar wird über diese Kabel auch ein Audiosignal übertragen, aber der Beamer hat ja gar keine Boxen. Und selbst wenn, könnte man ja über so kleine Einbaulautsprecher doch keine Filme genießen. Die Microsoft-Konsole erlaubt aber wiederum nur den Anschluss des HDMI oder des Y-Pb-Pr-Kabels, aus welchem man den Sound ja zur Anlage weiterleiten kann. Über diesen Anschluss ist es aber dennoch möglich, den 1080p-Modus der Konsole auszugeben, wenn auch nicht ganz mit der gleichen Qualität, wie HDMI sie bietet. Das Zocken darauf und damit war dennoch ein ganz neues Erlebnis…soooo hatte ich Lara Croft noch nie gesehen.

PS: Die Aussagen im Video sind mittlerweile ein wenig veraltet, denn der Optoma HD200X kostet aktuell nur noch 888 Euro bei Cyberport.

Technische Daten Optoma HD200X

  • DLP-Technologie
  • 1920 x 1080 (1080p); 1.500 ANSI Lumen
  • 2x HDMI, DVI, S-Video, Composite
  • Trapezkorrektur
  • Inkl. Fernbedienung

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  • 1 Kommentar

    1. ich schrieb am
      Bewertung:

      Der „Trigger“-Ausgang ist zum Anschluss an eine elektrisch ausfahrbare Leinwand. Wenn man den Beamer einschaltet, „triggert“ er die Ausfahrfunktion.

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