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Produkttest: Crumpler Elastic Lady – Tasche für iPad und Co



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Zugeordnete Tags Tasche | Schutztasche | Case | iPad | Apple | Tablet | Netbook
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Steckt was weg…
Mit dem Kauf des iPad 2 uns seinem Formfaktor musste ich mir natürlich auch eine neue Tasche suchen. Das „arme“ iPad hatte sich in meinem „The Northface Messenger Bag“ komplett verloren gefühlt und war auch nicht wirklich geschützt, denn das separate Notebookfach ist innerhalb der Tasche nicht wirklich hinreichend gegen Stöße von Innen gefeit. Es musste was Neues her: So stolperte ich über die hervorragenden Produkte der Firma Crumpler – eine australische Firma, die Mitte der 90er Jahre mit der Produktion von Fahrradkuriertaschen anfing und seit geraumer Zeit u.a. urbane Transport-Behältnisse für elektronische Geräte aller Art und Reisen fertigt. Meine persönliche Wahl fiel auf die Crumpler Elastic Lady.
Praxistest
Die Handlichkeit der Tasche ist wirklich beeindruckend: Die Crumpler Elastic Lady bietet Außenmaße von 305 x 335 x 88 mm und einen Innenbereich (iPad/Netbook-Fach) mit den Abmessungen von 195 x 270 x 33 mm. Genug um das iPad, ein paar Unterlagen oder ein Buch, das Ladegerät und einen Apfel zu verstauen. Im Inneren befinden sich zunächst das iPad-Fach, ein weiterer Taschenbereich für den Rest und eine Netztasche mit Reißverschluss für den Kleinkram wie bspw. ein Apple-Headset, Schlüssel und/oder Münzgeld. Das iPad-Fach ist von beiden Seiten gut gepolstert, hier hat man nicht das Gefühl, das ein Stoß das iPad beschädigen könnte. Nach oben kann man das iPad-Fach mit einem Klettverschluss absichern, so das man rundum das Gefühl hat, das iPad gut und sicher zu transportieren.

Crumpler Elastic Lady“

Leider – und das ist der einzige Haken in meinem Fall bei der Tasche – ist das Fach auch für MacBook Air im 11-Zollformat bzw. für Netbooks im 10-Zoll-Format konzipiert, so dass das iPad nicht stramm in der Elastic Lady sitzt. Aber dies ist nicht ein allzu großes Problem, denn so kann man das iPad schnell und mit einem Griff rausnehmen. Die Vorderseite der Tasche ist aus Neopren gefertigt, hier kommt wohl auch die Namensgebung der „Elastic“ Lady her. Dank des Neoprens, kann man in ihr auch mal mehr einpacken, ob jetzt eine Flasche Wasser oder einen zusätzlichen Ordner. Somit bleibt man auch bei Tagestrips hinreichend flexibel.

Verschließen lässt sich die Tasche mit einem „Meeting-freundlichen“ Klickverschluss, hier stört kein ewig lang anhaltendes Geräusch eines Klettverschlusses. Apropos: Den Klickverschluss kann man auch noch in der Länge verstellen, so dass zusammen mit der Neopren-Front in der Tasche wirklich einiges reinpasst und sicher verstaut wird. Des Weiteren verwendet Crumpler „Chicken Tex Supreme Material“ in der 1000d Ausführung – sprich, eine spezielle Nylon-Art die die Tasche wasserdicht bzw. Wasserabweisend werden lässt, was dann doch bei Regen ein gutes Gefühlt der Sicherheit gibt. Die Farbgebung der Crumpler Elastic Lady ist angenehm konservativ: Es stehen „Cedar“, „Dull Black“, „Grey White“ und „Firebrick Red“ zur Auswahl. Da findet sich immer was, was Business- und Freizeit-kompatibel ist.

Crumpler Elastic Lady – Modelle“

Fazit und Kaufempfehlung
Die Crumpler Elastic Lady ist für mich ein perfektes iPad Transport-Behältnis. Das finde ich nicht nur ich, sondern wohl auch weitere iPad-Besitzer, denn ich habe die Tasche gehäuft bei den üblichen „iProdukt-Locations“ wie bei Starbucks oder im ICE gesehen. Einziges Manko ist wie schon oben erwähnt die etwas zu große Ausführung des iPad-Faches, aber wenigstens passt dann das iPad samt einer Hülle oder eines Covers problemlos in die Tasche und man kommt, wie gesagt, mit einem Griff ans iPad. Deshalb gibt’s eine Empfehlung für die Tasche, die für 49 Euro nicht wirklich teuer ist.

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1 Kommentar

  1. Oles schrieb am
    Bewertung:

    Die üblichen „iProdukt-Locations“ wie Starbucks, kopfschüttel… das ist auch ein Hype, den ich nie begreifen werde. Mich mit meinem Laptop / Tablet in ein Starbucks zu setzen und völlig überteuerten Kaffee zu trinken. Und das schönste Erlebnis bei Starbucks war, als ich fragte ob im Grande nicht auch mehr Kaffee drin ist, ne sagt die Bedienung, nur mehr Milch…

    Aber wer so etwas trinkt, der kauft auch ein Produkt, an dem sich eine Person eine goldene Nase verdient und Arbeiter in den Werken ausgenutzt werden… Denn seit wann haben Amerikaner Ahnung von Cafe….

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