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Produkttest: Corel Painter 12 – Teil 1



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Profi-Software von Künstler für Künstler
Viele Designer und digitale Künstler benutzen Photoshop zum digitalen Malen. Dabei wissen viele nicht, dass es spezielle Programme dafür gibt oder es ist Ihnen zu umständlich noch ein Programm zu installieren und dazwischen zu wechseln. Heute zeige ich euch warum sich ein Blick auf Corel Painter 12 (Upgrade) vielleicht lohnt. Corel Painter ist in den 90ern entwickelt worden und wie Photoshop ein pixelbasiertes Programm. Corel Painter soll ein natürliches Malerlebnis durch echte Papiertexturen und realistische Pinselspitzen simulieren. Corel selbst verspricht lebensechtes Malerlebnis und innovative Pinselarten die seines Gleichen suchen.
Systemvoraussetzungen:

  • 300MB freier Festplattenspeicher bei Mac bzw. 600MB bei Windows
  • 1GB RAM
  • 1GHz Prozessor oder höher
  • Mindestens Bildschirmauflösung von 1280 x 800

    Neue Funktionen:

  • Neuer Look der Benutzeroberfläche
  • Symetrisches Malen
  • Kaleidoskop Painting
  • Neue Pinselspitzen & Papiersorten
  • Unterstützung von Photoshop Dateien
  • Sieben neue Arbeitsbereiche

    Allerdings habe ich vorher noch nie mit Corel Painter (wahrscheinlich wie die Meisten) gearbeitet, daher ist für mich alles Neu.

    Erster Eindruck
    Sehr hochwertiges Handbuch mit Hardcover, Hochglanzpapier und schönen Zeichnungen, bei denen es Spaß macht das gesamte Buch durchzublättern. Die Benutzeroberfläche und die Icons an sich wirken etwas bieder und erscheinen nicht grade in moderner Optik. Daher verwundert es mich etwas, dass die Benutzeroberfläche als Neuheit genannt wird.

    Installation & Inbetriebnahme
    Zuerst hatte ich ein Problem bei der Inbetriebnahme. Die Installation wurde zwar als erfolgreich angezeigt, jedoch ließ sich das Programm nicht öffnen. Auch ein mehrmaliges deinstallieren und neu installieren schaffte keine Abhilfe. Sofort nach dem Öffnen erschien ein Fenster mit „Das Programm wurde unerwartet beendet“. Also 10 Minuten mit der Hotline telefoniert und rausgefunden das es Updates gibt. Diese habe ich auf dieser Seite runtergeladen (Hotfix & Service Pack) und installiert. Danach lief das Programm endlich.

    Funktionen
    Dateiformate: Vor der Erstellung einer neuen Datei muss man wählen welche Größe (diese kann man in cm oder Pixel angeben) die Datei haben soll und welche Textur man als Untergrund benutzen möchte. Die Wahl hat man standardmäßig zwischen Papier Texturen wie raues Papier, handgemachtes Papier oder Leinen sowie Texturen speziell für Wasserfarben. Auch die Farbe des Untergrunds kann man vorher bestimmen. Die Texturen sollen die Eigenschaften der echten Materialen simulieren, wie zum Beispiel die Saugfähigkeit.

    Ebenen: Ähnlich wie bei Photoshop gibt es ein Ebenen Fenster, bei dem sich aber nicht nur der Blenden Modus einstellen lässt, sondern auch verschiedene Textur Modi wie zum Beispiel „Gel“ oder „Magic Combine“, wo durch sich unterschiedliche Effekte erzielen lassen.

    Pinsel: Bei den Pinselspitzen hat man bei den Überrubriken eine Auswahl von 30 Pinselsorten die von Kreide über Tinte bis hin zu Wasserfarben reichen. In den Rubriken gibt es dann eine breite Auswahl an Pinselformen und Größen.

    Mischer: Eine der zahlreichen Besonderheiten in diesem Spezial- Programm ist der manuelle Farbmischer bei dem man seine gewünschte Farbe wie im echten Leben zusammen Mischen muss (natürlich kann man auch ganz normal aus dem Farbspektrum Farben auswählen ohne Mischen). Diese Funktion ist zwar nicht unbedingt nötig aber es macht ziemlichen Spaß mit den Farben ohne Rücksicht auf Verluste selbst
    rumzumischen.

    Spiegeln: Mit dieser Funktion lassen sich besonders Gesichter oder symmetrische Formen effizient erzeugen. Es wird eine Spiegelkante erstellt, man malt auf der einen Seite und auf der anderen werden die Striche gleichzeitig automatisch erzeugt.

    Kaleidoskop: Die Funktion ähnelt der Spiegeln Funktion nur dass sich hier mehrere Achsen einstellen lassen (bis zu 12), mit der sich sehr hübsche Effekte erzielen lassen.

    Ansonsten bietet Painter alle Standardwerkzeuge die man auch in Photoshop zum digitalen Zeichnen benötigt wie zum Beispiel: Pipette, Radiergummi, Formen, Abwedler und Nachbelichter, Stempel.

    Painter Screenshots“

    Zwischenfazit
    Corel Painter 12 sieht auf den ersten Blick nach einem ziemlich spannenden Programm mit innovativen Funktionen aus. Natürlich lassen sich die Meisten Sachen auch mit Photoshop bewerkstelligen aber ich kann mir vorstellen, dass Painter es an der ein oder anderen Stelle effektiver und vor allem realistischer hinbekommt. Vor allem überzeugt bin ich von den realistischen Öl Pinseln und den unterschiedlichen Papier Texturen die Farbe je nach Eigenschaft anders aufsaugen. Durch die realistische Simulation unterschiedlicher Dinge entsteht einfach ein großer Spaß für alle (Hobby-) Künstler.

    In Teil Zwei meines Berichts (folgt kommende Woche) werde ich euch zeigen wie sich das Programm im Alltag und im Zusammenhang mit einem Grafiktablett schlägt.

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