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MiPow Power Tube - Der clevere Zusatzakku



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Dank USB-Anschluss nicht nur für iPad, iPod & iPhone.
Nach dem zugegebenermaßen etwas abrupten Ende des Produkttestes zum MiPow Juice Cover für das Apple iPad 2 war ich ja etwas skeptisch, was mich beim Test des Power Tube 3000 aus gleichem Hause erwartet, aber ich wurde positiv überrascht. Man sollte ja niemals die Hoffnung aufgeben, auch wenn man große Zweifel hat. Am Ende wird alles wieder gut und so möchte ich euch nicht nur den Power Tube 3000 vorstellen, sondern gleich die komplette Produktfamilie des chinesischen Herstellers MiPow. Denn wir wissen: Ohne Power nützt uns das beste iPhone, iPad oder Smartphone nichts. Dann sind sie nichts weiter als tote Technik umhüllt von Metall oder Kunststoff. Kann sich der Power Tube gegen die Konkurrenz durchsetzen?
MiPow Power Tube: Mobiler Akku für Apple und den Rest der Smartphone-/Tablet-Welt
Die MiPow Power Tubes sind, wie der Name vermuten lässt, kleine Energieriegel, um uns wieder mit Energie und Power zu versorgen. Jedem, den jetzt das Wasser im Mund zusammenläuft, weil er Schokoriegel vor Augen hat, liegt falsch, denn hierbei handelt es sich um kleine, mobile und kraftvolle Stromquellen, um unser einer iPad, iPod oder iPhone neues Leben einzuhauchen vermag. Der besondere Clou an den Produkten von MiPow: Sie funktionieren auch mit Geräten, die nicht aus dem Hause Apple stammen. Während sich die meisten Zubehörhersteller vor allem auf den iMarkt stürzen, bieten die Power Tubes auch Anschlussmöglichkeiten, um beispielsweise auch sein HTC One, Samsung Galaxy Smartphone, Sony Xperia, Motorola, Nokia Lumia oder auch sein Tablet zu laden. Selbstverständlich aus auch das Wiederaufladen der mobilen PlayStation oder des Nintendo DS möglich – eigentlich alles, was sich via USB aufladen lässt.

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Die Qual der Wahl: Wie viel Power hätten’s denn gerne? Und die Farbe?
Man sollte also zunächst einen genauen Blick auf sein Gadget werfen, bevor man blind zu irgendeinen Power Tube greift, schließlich reicht das Kapazitäten-Angebot von 2.200 mAh bis zu 6.600 mAh. Mehr Power ist (fast) immer gut, aber zu wenig ist auf jeden Fall schlecht, denn wenn der iPhone-Akku nach fünf Minuten wieder leer ist, hat man definitiv am falschen Ende gespart. Hat man sich für ein Modell entschieden, wartet auf uns schon die nächste Qual der Wahl: Welche Farbvariante darf es denn sein? Es warten schließlich bis zu zehn verschiedene auf uns, angefangen bei Light Blue, übergehend zum Navy Blue, hin zum Green, Red, Pink und Purple. Natürlich darf Silver und Gold, als auch gedecktere Varianten vie Grey und Black nicht fehlen. Ihr seht, die Auswahl ist schier grenzenlos – sowohl, was die Kapazität angeht, als auch die Farbvariante. Gute Auswahl für den Kunden, schwierig für den Händler wie Cyberport. ;-)

Im Kurztest: Der MiPow PowerTube 3000
Wo fangen wir bei dieser Auswahl nur an? Am Besten bei dem Gerät, welches wir selber testen durften, dem Power Tube 3000 im schicken light blue. Schön anzusehen, kommt der Power Tube mit Micro-USB-Ladekabel und einer Stofftasche daher, in der sich der Akku für unterwegs gut verstauen lässt. Damit gelangt weder Schmutz noch Staub in den USB-Anschluss, noch besteht die Gefahr von Kratzern auf der Oberfläche. Mit knapp 94 mm Länge und 30 mm Breite ist er auch nicht zu groß und kann somit viel besser verstaut werden als so manches Konkurrenzprodukt. Er verfügt über eine Kapazität von 3.000 mA und einer Ausgangsleistung von 5 V / 1.000 mA, weshalb er für das Apple iPad ungeeignet ist, da diese nach 2.100 mA lechzt. Das Aufladen beginnt zum Glück auch nicht automatisch, sobald man beide Geräte angeschlossen – ich persönlich finde so etwas immer etwas nervig, da ich, um solch kleine Geräte nicht zu verlieren oder ewig nach ihnen im Rucksack zu suchen, ans Gerät anschließe, wenn ich es längere Zeit mal nicht brauche. Beim Power Tube 3000 tippt man nach Anschluss des zu ladenden Gerätes kurz den Power-Knopf und schon signalisiert der „LED-Ring“ zwischen Akku und Kappe, dass der Auflade-Prozess läuft.

Laut Herstellerangaben kann ich den Power Tube 3000 selber 500 Mal aufladen, bevor sich sein Lebenszyklus dem Ende entgegen neigt. Da solche Geräte wenige für den urbanen Alltag in unseren Gefilden gedacht ist, wo man nahezu überall eine Steckdose oder eine Möglichkeit findet, das Smartphone im Auto zu laden, sondern eher für Reisen und Aufenthalte im Dschungel oder der Wüste, geht dieser Wert in Ordnung. Die Lithium-Polymer-Batterie selber bedarf einer Ladezeit von vier bis fünf Stunden, was im Test auch der Fall war. Nun fragt ihr euch sicherlich, was der Spass kosten soll. Der MiPow Power Tube 3000 schlägt aktuell mit knapp 40 Euro zu Buche.

Schickes Design. Schlicht und smart.
Blick auf den USB-Anschluss über den unsere elektronischen Begleiter aufgeladen werden können.
Der MiPow Power Tube 3000 selber wird auch via USB geladen.
iOS-Devices werden per Dock-Connector geladen, der sich auf der Innenseite der Abdeckung befindet.
iOS-Devices werden per Dock-Connector geladen, der sich auf der Innenseite der Abdeckung befindet.
MiPow Power Tube 3000 (Herstellerfotos)“

Darf’s ein bisschen mehr sein: Die Power-Tube-Produktrange im Überblick
Wem 3.000 mAh Kapazität und 5 V / 1.000 mA Ausgangsleistung nicht zusagen, wird bei MiPow auf jeden Fall fündig. Die Power Tubes, die nicht auf drei Nullen in der Produktbezeichnung enden, weichen vom Design her ab und gleichen einem Röhrchen oder „Zauberstabes“. Für jede(n) in der passenden Wunschgröße zu haben. ;-) Zurück zu den technischen Features: Sowohl der Power Tube 2200, als auch der 4400 und 6600 werden über Kabel-Adapter-Lösungen mit dem jeweiligen Gerät verbunden. Und es ist eigentlich alles dabei, was es an Anschlussmöglichkeiten gibt: Apple Dock-Connector, Micro- und Mini-USB, Sony Ericsson, Samsung, LG, Nokia, PlayStation Portable, Nintendo DS und USB-weiblich für alle anderen vorhandenen USB-Ladekabel.

Der PowerTube 2200 bietet für knapp 30 Euro 2.200 mAh Kapazität bzw. 5V / 500 mA Ausgangsleistung, der PowerTube 4400 4.400 mAh, respektive 5 V / 1.000 mA Ausgangsleistung (knapp 50 Euro) und der große „Lockenstab“ Power Tube 6600 wartet mit 6.600 mAh und 5V / 1.000 mA auf. Warum dieser bei 70 Euro Verkaufspreis nicht 2.100 mA bietet, bleibt mir aber dennoch ein Rätsel.

MiPow Power Tube 2200.
Nur eine Auswahl an Adaptern für die gängigsten Geräte.
MiPow Power Tube 4400 am Samsung Galaxy Tab.
Farbliche Auswahl für jeden Geschmack.
Farbliche Auswahl für jeden Geschmack.
MiPow Power Tube 2200, 4400 & 6600 (Herstellerfotos)“

Ähnlich wie der von mir getestete MiPow Power Adapter 3000 sind auch die beiden größeren Brüder aufgebaut. Der Power Adapter 4000 für knapp 50 Euro bietet statt 3.000 mAh in der Ausführung 4.000 mAh bei einer Ausgangsleistung von 5V / 1.000 mA. Bei identischer Ausgangsleistung bietet der Power Adapter 5500, wie zu vermuten, eine Kapazität von 5.500 mAh. Ein besonders Schmankerl gibt es aber zum Preis von knapp 70 Euro aber noch. Drückt man die Powertaste drei Sekunden, führt uns ein Licht durch die Dunkelheit. Die integrierte Taschenlampe ist ein nettes Gimmick, aber ich bezweifle, dass jemand Power Tube und iPhone beim Laden in der Hand hält, um sich den Weg leuchten zu lassen. Natürlich spart man sich dann aber doch das Mitnehmen einer separaten Taschenlampe wie einer Zweibrüder LED LENSER.

MiPow Power Tube 4000. Gut für Apple iPhone ...
.. und Smartphones wie dem HTC.
MiPow Power Tube 5500 am Apple iPad.
MiPow Power Adapter 5500 in Schwarz.
MiPow Power Adapter 5500 in Schwarz.
MiPow Power Tube 4000 & 5500 (Herstellerfotos)“

Fazit: MiPow Power Tube bietet Power, wenn der Akku von Tablet und Smartphone schlapp macht.
Der MiPow Power Tube 3000 macht das was er soll, mein mobiles Gerät im Notfall aufladen. Dabei macht er optisch einen guten Eindruck. Auch hat man sich beim Design etwas gedacht, um Dock-Connector für Apples iOS-Geräte und USB-Anschluss für sämtliche anderen Produkte in einem kleinen Gehäuse unterzubringen. Der Preis von 40 Euro geht dabei in Ordnung. Vielleicht ist der Kunde etwas überfordert, wenn er im Laden steht und eine ganze Wand mit MiPow Power Tubes vor sich sieht. Welches Produkt reicht für seine Bedürfnisse aus und für welche Farbe soll er sich nur entscheiden? Manchmal ist weniger dann doch mehr, aber lieber ein Produkt zu viel im Portfolio haben, als eines zu wenig.

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Alternativen? Gibt es. Für unter 50 Euro bekommt ihr den Artwizz PowerBat, der 7.000 mAh Kapazität und eine Ausgangsleistung von 5 V/ 2,1 mA liefert und damit auch perfekt für’s Apple iPad oder andere Tablets geeignet ist, die nach mehr Power schreien. Dafür ist es nicht so klein und kompakt wie die Power Tubes. Kleiner als der Artwizz PowerBat und leistungsstärker ist der Just Mobile Gum Max, der allerdings deutlich mehr kostet. 99,90 Euro um genau zu sein.

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