Immer noch ein Flagship-Killer? OnePlus 10 Pro 5G im Smartphone-Test

von André Nimtz

· 14 min Lesezeit

“Flagship Killer.” Bei kaum einem anderen Smartphone-Hersteller liest man dieses Buzzword derzeit häufiger als bei OnePlus. Das liegt wohl daran, dass OnePlus sich noch vor einigen Jahren den Ruf erarbeiten konnte, Flagship-Technik zum wesentlich günstigeren Preis anzubieten. Und da haben wir auch schon das Problem des aktuellen OnePlus-Smartphones: Die neue Generation OnePlus 10 Pro 5G scheint – wenn man den einschlägigen Rezensenten glaubt – nicht mehr in der Lage zu sein, wirklich vorzeigbar-fortschrittliche Technik zum Kampfpreis anzubieten. 

Das hat mich neugierig gemacht und zwar aus mehreren Gründen: Zunächst habe ich noch nie ein OnePlus-Smartphone getestet oder genutzt, aber ich fand sie immer reizvoll. Dann steht da mal wieder Hasselblad auf dem Kameramodul und das lässt den Foto-Nerd ohnehin immer aufhorchen. Außerdem gefällt mir das neue Design des OnePlus 10 Pro 5G ausnehmend gut. Da stellt sich mir doch die Frage: Wie gut (oder schlecht) ist der einstige Flagship-Killer in seiner aktuellsten Generation? Ich bin gespannt, ob mich das gut 900 Euro teure Smartphone überzeugen kann.

Gelungenes Gesamtpaket

Pro
  • Tolles Display mit 120 Hertz
  • Jede Menge Leistung
  • Cover & Ladegerät im Lieferumfang
  • Schickes Design & Top-Verarbeitung
  • Gute Hauptkamera, guter Zoom
  • Schnelles Laden
Contra
  • Nicht alle Kamera-Features überzeugen
  • Wenige Fortschritte im Vergleich zum Vorgänger
  • Durchschnittlicher Klang
Unsere Gesamtbewertung4

Bevor ich mich der eigentlichen Technik zuwende, schaue ich mir natürlich den Karton des OnePlus 10 Pro 5G genauer an. Und der ist ziemlich ausladend, aber das ist nicht unbedingt dem Smartphone geschuldet. Aber der Reihe nach: Nachdem ich den Deckel des orangefarbenen OnePlus-Kartons abgehoben habe, begegne ich zunächst einmal einem schwarzen Kästchen, in dem ich ein matt-graues Cover mit OnePlus-Logo und Never-Settle-Schriftzug für die Smartphone-Rückseite finde. 

Und es ist auch noch ein weiterer kleinere Pappkarton im größeren schwarzen Pappkarton. In dem finde ich wiederum die ganzen Papierbeileger, ein paar OnePlus-Aufkleber und – nach einigem Suchen – das SIM-Kartentool. Unter diesem Sammelsurium offenbart sich schließlich auch das OnePlus 10 Pro 5G, fein säuberlich eingeschlagen in einen unspektakulären Schutzumschlag. Unter dem Smartphone geht es schließlich weiter mit einem wuchtigen 80-Watt-Schnellladegerät und einem roten USB-C-Kabel, das schon rein farblich auf die hohe Ladegeschwindigkeit hinweist. Mehr gibt es nicht zu entdecken, aber genau genommen reicht das auch völlig. Kopfhörer beizulegen ist ohnehin technisch massiv überholt.

6,7 Zoll Displaydiagonale und 201 Gramm bringt das OnePlus 10 Pro 5G mit und gehört damit ohne Frage zu den großen Vertretern seiner Zunft. Dennoch ist es OnePlus sehr gut gelungen, ein griffiges und gut ausbalanciertes Smartphone zu bauen, das ich gern in der Hand habe. Zumindest kann ich das für die schwarze Version mit 8 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher behaupten. Die Rückseite des Telefons ist matt und leicht angeraut, sodass es nicht übermäßig durch die Hand rutscht. Außerdem beschert diese Rückseitenbauweise dem 10 Pro auch eine gute Fingerabdruckresistenz.

Die Kante des Smartphones ist in mattschwarzem Aluminium gehalten und geht geschmeidig in das rückseitige Kamera-Segment über. Die obere Kante des OnePlus ist übrigens so gerade gefertigt, dass ich das Telefon sogar hinstellen kann. Und dann wäre da noch das Display, das links und rechts zur Kante hin leicht gewölbt ist, was wiederum gut zur angenehmen Haptik beiträgt. 

Apropos angenehm: Auch die verbauten Hardware-Tasten fügen sich bestens in das hochwertige Gesamtbild des OnePlus 10 Pro 5G ein. Hier wackelt nichts, es gibt kein unnötiges Spiel und alle Tasten geben ein angenehmes Feedback. Auf der rechten Seite haben wir in guter Daumenreichweite den Power-Button und darüber den berühmten Modus-Wahlschalter, den ich mit ein klein wenig Umgreifen ebenfalls gut erreiche. Auf der linken Seite des Smartphones hätten wir dann noch die Lautstärkewippe, die OnePlus ebenfalls gut erreichbar positioniert hat. Alles in allem habe ich an Haptik und Optik des OnePlus-Smartphones rein gar nichts auszusetzen.

Über die Größe und die leichte Wölbung des Displays des OnePlus 10 Pro 5G habe ich ja bereits ein paar Worte verloren. Jetzt soll es um die Bildqualität gehen und an der habe ich fast nichts auszusetzen. Das fängt bei der Auflösung an, die ich entweder selbst auf FHD+ mit 2.412 mal 1.080 Pixeln oder QHD+ mit 3.216 mal 1.440 Pixeln festlege, oder aber das Telefon entscheiden lasse, wann welcher Modus am besten passt. Das Ergebnis ist jederzeit gestochen scharf.

Dann hätten wir die Bildwiederholrate, die bei maximal 120 Hertz liegt. Natürlich gehört das heutzutage zum guten Ton und selbst Smartphones, die nur die Hälfte kosten, kommen mit einem vergleichbar flotten Display daher. Dennoch macht das OnePlus-Panel bei adaptiven 120 Hertz absolut Spaß. Das Telefon wählt außerdem situativ, ob es weniger als 120 Hertz nutzt, wenn es nicht nötig ist – um Strom zu sparen. Gemerkt habe ich davon kaum etwas, außer dass ich gelegentlich am Anfang meines Test an seltsamen Stellen wie beim Screenshot machen kleine Mikroruckler festgestellt habe. Aber das hat sich sehr schnell gelegt.

Über Farben und Kontraste muss ich eigentlich auch nicht viele Worte verlieren, sie sehen schlichtweg brillant aus. Auch die Blickwinkelstabilität passt und mit der maximalen Bildschirmhelligkeit bin ich auch tagsüber bei Sonnenschein gut klar gekommen. Zu erwähnen wäre dann vielleicht noch, dass der Fingerabdrucksensor beim OnePlus 10 Pro 5G ins Display integriert ist und gut bei Einhandbedienung mit dem Daumen erreichbar ist – ganz zu schweigen davon, dass er das Smartphone zuverlässig und ohne Ausfälle entsperrt. So bekommt das OnePlus-Smartphone beim Display von mir letztlich volle Punktzahl.

Wer Display sagt, muss auch Software sagen und die präsentiert sich beim OnePlus 10 Pro 5G recht modern und farbenfroh. Als Grundlage dient ab dem ersten Systemstart Android 12, dem das hauseigene Oxygen OS übergestülpt wurde. Das Ergebnis ist sicherlich nicht das, was Android-Puristen gut finden würden, und es fehlt auch die Leichtigkeit, die man aus Googles Material UI kennt. Dennoch gefällt mir die Optik des Oxygen OS gut, vor allem, wenn ich es nach Strich und Faden personalisiere.

So habe ich zum Beispiel die Möglichkeit, die App-Optik doch ein wenig in Richtung Material-Optik zu schieben und die App-Namen zu entfernen. Das Farbschema ist ebenso anpassbar wie die Schriftgröße und wer mag, kann sogar die Animation des Fingerabdruckscanners individualisieren. Jenseits davon bekomme ich alles geboten, was Android 12 auszeichnet, und auch ein sehr brauchbarer Einhandmodus ist an Bord. Leider ist nach drei Jahren mit den großen Android-Updates Schluss und nach vier Jahren kann ich auch keine Sicherheits-Updates mehr erwarten. Da sind Samsung und Google besser aufgestellt, aber es gibt auch schlechtere Alternativen.

Wie ist es um die Leistung des OnePlus 10 Pro bestellt? Auf dem Papier nicht schlecht, denn das Smartphone kommt mit dem Flagship-Prozessor Qualcomm SnapDragon 8 Gen1 daher und gesellt sich damit zum Xiaomi 12 oder Realme GT2 Pro, die sich in einem ähnlichen Preissegment tummeln, und auch zum Xiaomi 12 Pro und Oppo Find X5 Pro, die einen wesentlich höheren Preis aufrufen.

Als Erstes werfen wir einen Blick auf die Benchmarks und die können sich absolut sehen lassen. Im AnTuTu schneidet das OnePlus-Smartphone mit stattlichen 827.873 Punkten ab und reiht sich damit auf einer guten Position 17 in der Rangliste ein. Auch im PCMark Android kann sich das 10 Pro sehr gut behaupten, Gleiches gilt für das Geekbench. Aber Benchmark-Zahlen sind Schall und Rauch, wie schlägt sich das OnePlus im Alltag?

Ich sage nur: Es rennt und zwar durch alle denkbaren Anwendungen. Sei es Chrome mit dutzenden Tabs, Adobe Lightroom oder auch aktuelle Games – bei diesem Smartphone läuft alles rund und sieht dabei noch richtig schick aus auf dem 120-Hertz-Display. Einzig am Anfang meines Tests habe ich – wie vorhin schon erwähnt – an ganz seltsamen Stellen wie beim Screenshotten ein paar winzige Mikroruckler feststellen können, die ich vielmehr der adaptiven Bildwiederholrate als der Prozessorleistung zuschreibe. Alles in allem dürfte das OnePlus 10 Pro nämlich mehr als genug Power für euren heutigen und zukünftigen Smartphone-Alltag mitbringen.

Kameras: Ein Kamera-Setup ein Stück jenseits vom Flagship-Niveau

So viel man über ein aktuelles Smartphone loben kann, so sehr scheiden sich doch oft bei den Kameras die Geister. Das OnePlus 10 Pro 5G macht da leider keine Ausnahme, denn ein großer neuer Wurf im Vergleich zum Vorgänger scheinen die Linsen und Sensoren des Android-Smartphones nicht zu sein. Aber schauen wir uns das aus der Nähe an.

Bilder mit der Hauptkamera: Die Hauptkamera ist ohne Zweifel das Highlight des Kamera-Setups beim OnePlus 10 Pro 5G. 48 bildstabilisierte Megapixel treffen hier auf den Sony-Sensor IMX789 und erzeugen sehr ansehnliche Bilder. Zwar sind die technischen Details die Gleichen wie beim OnePlus 9 Pro, aber dennoch haben mir die Bildergebnisse sehr gut gefallen. Die Bilder sind detailreich und scharf und das auch in den Bildrändern. Farben und Kontraste gefallen mir ebenfalls und kippen vor allem im Vergleich mit den Bildern der Weitwinkel-Kamera nicht zu sehr in Richtung kalt oder warm. Bei Low Light wird die Geschichte ein wenig aufwändiger und es ist nicht so einfach, schöne scharfe Bilder hinzubekommen. Aber wer Geduld hat, bekommt auch ganz gute Ergebnisse. Das Label “Hasselblad” könnt ihr übrigens getrost vergessen, denn weder hat die Hardware etwas damit zu tun noch ist die Farbabstimmung so außergewöhnlich professionell, dass sie dieses Label mit Relevanz füllen würde.

Weitwinkel-Aufnahmen: Ach ja, du lieber Weitwinkel. Eigentlich warst du einmal die Parade-Disziplin von OnePlus, aber irgendwie willst du beim OnePlus 10 Pro nicht so recht überzeugen. Und das, obwohl die Daten gar nicht so schlecht klingen. 50 Megapixel bringt er mit und soll einen 110- bis 150-Grad-Blickwinkel auf einen Samsung JN1 Sensor bannen. In der Praxis sind die Ergebnisse aber ernüchternd. Nicht nur, dass der Sensor nicht mit der Qualität der Hauptkamera mithalten kann, er gibt noch dazu die Farben anders wieder und muss auch in Sachen Bildschärfe deutlich zurückstecken. Außerdem fehlt ihm der Autofokus, was sich so richtig erst beim Prüfen der Bilder auf dem Notebook bemerkbar gemacht hat: Die Ultraweitwinkel-Bilder des OnePlus 10 Pro sind oft falsch fokussiert und damit unscharf. Einfach mal einen Schnappschuss schießen, dürfte damit schwieriger werden.

Zoom, Effekte, Selfies, Videos: Was gibt es noch zu den Kameras zu sagen? Da wäre noch eine 8-Megapixel-Kamera, die für den Zoom herhalten soll. 3,3-fach optisch ist damit drin und die Ergebnisse sind bei gutem Licht durchaus sehenswert. Zwar geht die Schärfe ein wenig verloren, aber an sich und ohne voll rein zu zoomen sind die Bilder absolut brauchbar. Selbst mit dem folgenden digitalen Zoom kann ich mich noch recht oft arrangieren, solange ich nicht ins Maximum gehe. 

Das OnePlus 10 Pro kann natürlich auch in Raw aufnehmen und außerdem gibt es eine Menge Effekt-Spielereien. Das ungewöhnlichste ist dabei sicherlich die Fisheye-Aufnahme, die aus dem Ultraweitwinkel generiert werden kann. Natürlich ist das aber auch nur eine Spielerei von mäßiger Qualität. 

Wer Selfies mag, darf sich beim OnePlus 10 Pro 5G darüber hinaus mit einer 32-Megapixel-Frontkamera und gutem Bokeh verewigen. Sie ist abermals zu sehr ansehnlichen Ergebnissen fähig, wenn das Licht stimmt. Je dunkler es wird, desto schneller geht die vorzeigbare Qualität verloren.

Und dann wären da noch die Videos, die mir bei der Hauptkamera sowohl von den Farben als auch vom Ton her sehr gut gefallen. Qualitativ reicht die Bandbreite von 720p bis 8K, aber nur in 4K könnt ihr auch 120 Bilder pro Sekunde nutzen. Ebenso schade finde ich, dass ich die Bildstabilisierung bei Videos nur in 1080p und bei 60 Bildern pro Sekunde verwenden kann. In keinem anderen Modus ist mir das vergönnt. Wollt ihr Videos mit der Selfie-Cam machen, könnt ihr zwischen 720p und 1080p, aber nicht unter der Bildwiederholrate auswählen. Dafür sind beide Modi bildstabilisiert. Letzten Endes muss ich zu den Videos sagen, dass mich die Hauptkamera überzeugen kann, aber die Uneinheitlichkeit zwischen den Modi wiederum ernüchtert.

Wo Bild ist, da muss auch Ton sein, und der ist beim OnePlus 10 Pro 5G durchaus in Ordnung. Das heißt zunächst, dass das Smartphone beim Telefonieren sowohl gut klingt als auch meine Stimme sauber und nebengeräuscharm überträgt. Im Hinblick auf die Multimedia-Wiedergabe empfand ich das Android-Phone eher als guten Durchschnitt. Beim Hören von Musik und Filmen musste ich mich an ältere Konkurrenten wie das LG Wing oder gar das Oppo Find X2 Pro erinnern, die einen deutlich satteren und erinnerungswürdigeren Klang in den Äther geschickt haben.

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Das soll natürlich nicht heißen, dass das OnePlus 10 Pro 5G schlecht klingt. Es fällt nur in kaum einer Hinsicht nennenswert auf. Der Klang ist in den Mitten und Höhen weitestgehend ausgewogen, verliert aber in den Bässen deutlich und verschluckt so einige Elemente. Dafür kann das Smartphone wiederum mit einer stattlichen maximalen Lautstärke punkten, bei der das Sound-Ergebnis ebenfalls noch gut anzuhören ist.

Akku: Gute Akkulaufzeit & ziemlich flottes 80-Watt-Laden

Ladegeschwindigkeiten waren bei mir bislang nie sehr im Fokus, aber als ich gesehen habe, wie schnell das OnePlus 10 Pro wieder bei 100 Prozent ankommt, musste ich mir eingestehen: So etwas will ich auch. Möglich macht das das beiliegende Netzteil mit 80-Watt-Supervooc-Technologie, das zwar im Vergleich zum 120-Watt-Schnellladen eines Xiaomi Redmi Note 11 Pro Plus 5G noch nicht die Speerspitze des Lade-Speeds darstellt, aber dennoch dem Smartphone viel Energie in überschaubarer Zeit spendiert. In konkreten Zahlen heißt das, dass der 5.000-Milliamperestunden-Akku binnen 35 Minuten von 0 auf 100 Prozent geladen ist.

Dem entgegen stehen Display-on-Zeiten von um die sieben Stunden bei adaptiver Displayhelligkeit und 120 Hertz. Damit dürftet ihr in den meisten Fällen gut über den Tag kommen, auch wenn ihr einmal öfter auf das Display schaut. Eine Folge “Stranger Things” in der Bahn plus Arbeitstag und YouTube, Ebooks und Newsfeed auf der Rückfahrt gehen absolut in Ordnung.

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Unser Fazit

Kein Flagship-Killer, aber schick & mehr als solide

Das OnePlus 10 Pro hat keinen leichten Stand, denn es kommt zum UVP des Vorjahresmodells daher und bietet im Vergleich recht wenige Neuerungen. Sogar von regelrechten Rückschritten, zum Beispiel bei der Ultraweitwinkelkamera, liest man vermehrt. Da stellt sich doch die Frage: Ist das OnePlus 10 Pro 5G denn überhaupt ein gutes Smartphone, das seinen Preis wert ist?

Für meinen Geschmack lautet die Antwort: “Ja.” Das begründe ich zunächst damit, dass ich das neue Design deutlich mehr mag, als den Smartphone-Einheits-Look der letzten Jahre. Außerdem erkaufe ich mir mit dem einen Jahr seit dem Release des Vorgängers auch eine längere Update-Garantie. Da das alles entweder als Geschmacks- oder Nebensache abgetan werden könnte, möchte ich auch noch einmal betonen, was das OnePlus-Smartphone wirklich gut macht: Es ist trotz der Größe relativ kompakt, punktet mit einem tollen Display, leistet sich im Hinblick auf die Performance keine Patzer und überzeugt mit seiner rasanten Ladegeschwindigkeit.

Auch das Kamerapaket ist gut, wenngleich es nicht mit den (teureren) Flaggschiffen mithalten kann und ihm vom preislich ähnlichen Google Pixel 6 Pro sicherlich die Show gestohlen wird. Dennoch möchte ich behaupten, dass Smartphone-Käufer durchaus Freude am Kamera-Setup haben werden – vor allem, wenn sie auf der Suche nach einem neuen, gut ausgestatteten Smartphone und nicht gerade OnePlus-Jünger sind. Für aktuell um die 900 Euro ist die Variante mit 8 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher eine reizvolle Alternative zu den Xiaomis und Samsungs dieser Welt.

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