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YouTube will Fernsehsendern Konkurrenz machen



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Sind Privatsender wie Pro7 und RTL bald Geschichte?
Schon heute geben viele Nutzer an, mehr auf YouTube unterwegs zu sein als vor dem Fernseher. Schließlich bieten Videoplattformen wie YouTube gewisse Vorteile: direkte Kommunikation mit den Nutzern oder Erstellern der Filme, der mobile Zugang ist oftmals einfacher als zum klassischen TV und schlussendlich kann dort jeder selbst bestimmen, ober er lieber schräge Musik- oder niedliche Katzenvideos sehen möchte.
Nun startet YouTube eine neue Offensive, um noch mehr Nutzer vom klassischen TV wegzulocken: Man will weltweit mit 60 Kanälen, elf davon aus Deutschland, an den Start gehen. In den nächsten Tagen finden die Besucher also YouTube-Originalkanäle aus den Kategorien Autos und Fahrzeuge, Comedy, Unterhaltung und Sport. Es wird Formate wie Reality-Krimi, Reiseführer oder eine Sendung rund um Gesundheit und Wohlbefinden geben. Dabei wird YouTube austesten, welche Sender und Formate besonders gut bei den Nutzern ankommen, sodass diese früher oder später auch ohne Finanzierung des Mutterkonzerns funktionieren können.

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Der Nutzen für Google – der Preis für Nutzer

Natürlich handelt der Konzern nicht ohne Hintergedanken, Geld verdient das Unternehmen wie bisher mit vorgeschalteten Werbeclips. Dahinter steckt ein ausgeklügeltes System namens „Trueview“ – dieses will die Vorlieben der Nutzer erkennen und so jedem Besucher unterschiedliche Werbeclips, angepasst an deren Interessen anzeigen. Das Werbesystem lernt beispielsweise daraus, wenn Clips übersprungen werden und weiß, welche Kanäle ein Nutzer abonniert hat. Daraus schließt es auf dessen Interessen und ermöglicht so personalisierte Werbung. Das Unternehmen hofft darauf, dass passende Werbeclips bis zum Ende angesehen werden und die Werbekunden durch diese Möglichkeit des “Targeting” mehr Geld für die Werbeplätze investieren.

Ein Schritt in die richtige Richtung?

Durch die Verbreitung von Smart-TVs können Inhalte aus YouTube mittlerweile bequem auf der Couch konsumiert werden. YouTube will sich seine eigene Generation heranziehen: Speziell die unter 35-Jährigen, denen das aktuelle TV-Angebot nicht ausreicht, sollen mit dem neuen Angebot bedient werden. Haben diese sich erst an die neue Art von Fernsehen gewöhnt, werden sie YouTube dem klassischen TV vorziehen. Na, wer’s glaubt …

Freut ihr euch auf die neuen Kanäle?

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