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Welches Smartphone-OS?



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Teil 1: iPhone OS und Android
Heiß gingen vor Weihnachten die Diskussionen um das beste Smartphone-OS hier bei CyberBloc hin und her. Aber was soll der arme Käufer jetzt wirklich nehmen, der die Qual der Wahl hat? Ein paar kleine Entscheidungshilfen kann ich gern mit auf den Weg geben, insbesondere im Preissegment von 300 bis 400 Euro ist die Auswahl an Smartphones durchaus vielfältig. Übrigens macht jedes Smartphone erst mit einem Datentarif, möglichst einer Datenflat, wirklich Sinn, denn ohne Datenverbindung sind einige Apps bzw. Funktionen nicht sinnvoll nutzbar. Auch sei erwähnt, dass viele Smartphone-Betriebssysteme eine enge Bindung an den entsprechenden Hersteller verlangen, d.h. das eine geht nicht ohne das andere und in dem einen oder anderen Fall muss man schon mal die Kontaktdaten hinterlassen. Der Vollständigkeit halber sei auch das iPhone OS mit aufgeführt, auch wenn es nicht unbedingt in den Preisbereich fällt, genauso wenig wie momentan Maemo. Die Reihenfolge ist übrigens rein willkürlich gewählt und stellt keine Abstufung dar.
iPhone OS
Das iPhone OS gibt es nur in Verbindung mit dem iPhone, somit fällt die Entscheidung zwischen Touchscreen oder Nicht-Touchscreen weg. Den Reiz am iPhone OS machen die einfache Bedienbarkeit, das Design und die vielen Apps, die es im App Store gibt, aus. Aktuell sind es über 100.000 Apps, die aber alle durchaus sinnvoll in Segmente aufgeteilt sind, so dass relativ schnell die passende App zum eigenen Wunsch gefunden werden kann. Vielen Apps gibt es exklusiv nur für das iPhone und aufgrund des kontrollierten Entwicklerzugangs zum App Store wird durch Apple viel gefiltert. Ob das immer gut ist, sei dahingestellt, aber es gibt kein Smartphone-OS, das so sauber läuft. Es gefällt auch die enge Integration von iTunes zum iPhone OS, zum einen für Musik und Apps, aber auch um Kontakte und Termine sauber zu synchronisieren. Mit der aktuellen Version hat Apple die Latte für die Mitbewerber richtig hoch gelegt und es gibt auch keine Probleme – alles läuft sauber und rund mit dem OS. Insbesondere mit dem aktuellen iPhone 3Gs kann man nichts falsch machen.

Android
Innerhalb von nur 12 Monaten gibt es bereits die OS-Version 2.x. Google hat mit viel Druck dafür gesorgt, dass der Beta-Charakter der ersten Versionen schnell verschwunden ist. Der Vorteil von Android liegt in der engen Anbindung an Google – mit einer Googlemail-Adresse kann man sofort auf die Daten der Google-Dienste zugreifen. Android User ohne Googlemail-Adresse schauen erstmal in die Röhre, denn auch der Android Market lässt sich ohne eine E-Mail-Adresse von Google nicht bedienen bzw. nutzen. Inzwischen gibt es auch Apps, die eine Sync mit anderen E-Mail-Konten und -adressen erlauben, aber die sind zum einen nicht auf allen Android-Smartphones verfügbar, zum anderen funktioniert die Integration meines Erachtens nach mit einem Googlemail-Konto am saubersten. Apps gibt es durchaus zahlreich im Android Market, aber wegen der schlecht integrierten Bezahlfunktion und der schlechten Usability macht das Surfen dort nicht wirklich Spaß. Android zeigt, was möglich ist, aber bis zum Perfektionismus wie bei Apple fehlt noch ein Stück. Übrigens hat nicht jedes Android-Smartphone automatisch die neuste Android-Version installiert, hier sollte man einfach genau hinschauen. Auch ist nicht sichergestellt, dass jedes Android-Smartphone auf die jeweils neueste Firmware-Version mit den neuen Features geupdatet werden kann.

Im kommenden zweiten Teil werfen wir einen Blick auf die restlichen mobilen Betriebssysteme die derzeit auf dem Markt erhältlich sind, darunter WebOS, Windows Mobile, Blackberry OS, Symbian und Maemo.

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1 Kommentar

  1. Milan schrieb am
    Bewertung:

    Wenn schon bei Apple die exklusiven Apps gennant werde, sollte man auch erwähnen, dass dies bei Android genauso ist. Des weiteren wäre angebracht, dass viele Android Apps direkt von Google vertrieben werden und kostenfrei sind.
    Zum Perfektionismus bei Apple: Es ist meines erachtens nie möglich etwas perfekt zu gestalten. Selbst bei Apple nicht. Perfekt wäre nämlich z.B. eine Multitask Unterstützung oder der Aufruf von Activities mittels Intents einer anderen App (Android beherscht übrigens beides).
    Zusätzlich wird bei der VM von Android gebastelt, sodass ein JIT möglich ist, was die Geschwindigkeit steigert und somit auf Augenhöhe vom iPhone bringt.
    Nur zur Aufklärung. Ich selber besitze ein iPhone. Jedoch halte ich mich an die Fakten, was das iPhone kann und “NICHT” kann.
    In diesem Aritkel hätte ich mir gewünscht, dass von beiden System die Vor und Nachteile erwähnt werden und nicht subjektiv ein Urteil gefällt wird. So ist diese Aritkel völlig inhaltslos und einfach nur so aus dem Bauch heraus geschrieben.
    Alles in allen sehe ich hier einen Apple Fanyboy, der meiner Meinung nach nicht offen für andere Systeme ist und diese auch nicht Objekiv beurteilen kann. Schade!

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