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Überblick: Thinkpads



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Schwarz ist noch immer Trumpf
Jeder Mitarbeiter der früher bei IBM angeheuerte, bekam als Begrüßungsgeschenk ein Notizbuch überreicht – auf Englisch ein Notepad. Jedes dieser Notepads hatte den Begriff „Think“ aufgedruckt. Als IBM dann das erste Notebook Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrtausends entwickelte, wurden aus den Notebooks „Thinkpads“ und dieser Begriff hat sich bis heute gehalten. Ob die Geschichte mit dem Notizbuch und der Abwandlung auf Thinkpad sich wirklich zugetragen hat oder nichts weiter als eine Urban Legend ist – ich kann es nicht nachvollziehen. Aber Thinkpads sind schon was Besonderes in der Notebook-Welt, so auch wie die MacBook Pros auch was Spezielles in der Apple-Welt sind. Was zeichnet ein Thinkpad nun aus?
Design
Das Design des Ursprung-Thinkpads wurde im IBM-Design-Center in Japan entworfen. Das schwarze Gehäuse, die klaren Linien, all das war waren Designelement die über die Jahre sich nicht verändert haben. Und so ist das Design ein Zeichen der Konstanz und der Wertbeständigkeit – etwas auf das IBM großen Wert gelegt hat.

Gehäuse
Das Gehäuse aus hochwertigen Verbundsstoffen mit Edelstahl in den Einsteiger-Modellreihen und Titan-Magnesium in den höheren Baureihen, bietet eine Solidität und eine ausgezeichnete Robustheit. Leider hat diese Beständigkeit in den letzten Jahren etwas gelitten, aber vom Grundsatz her ist ein Thinkpad immer noch ein absolut hochwertig verarbeitetes Notebook welches zu den besten der Welt zählen kann. Im Gehäuse selber ist noch ein weiterer Wechselschacht integriert, der sogenannte Ultrabay, dieser ist vielseitig nutzbar, so z.B. für einen weiteren Akku oder eine weitere Festplatte.

Zuverlässigkeit
Thinkpads sind Business-Notebooks, die häufig wegen ihrer Robustheit und auch wegen der Komfortfeatures gekauft werden. Und weil Ersatzteile für fünf Jahre garantiert werden, eine Ewigkeit in der Computerindustrie. Somit ist der Ruf von Thinkpads sehr gut, aber der Preis dafür ist auch verhältnismäßig hoch.

Tastatur
Die Ergonomie einer Tastatur eines Thinkpads ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Nicht nur wenn es ums ermüdungsfreie Tippen geht, sondern auch bei kleinen Details sind die Thinkpads ganz vorne mit dabei. Um sich einen schnelleren Überblick über die Tastatur zu verschaffen, sind die Funktionstasten F1 bis F12 in Vierer-Blöcken aufgeteilt, es findet eine farbliche Trennung zwischen Funktionstasten, Entertasten und Tasten zum Vor- und Zurückblättern statt. Die Tasten zum Vor- und Zurückblättern sind neben den Cursortasten noch zusätzlich zu finden, denn so kann man im Browser schnell und zügig blättern, ohne die Hand von der Tastatur zu nehmen. Die Maus kann mittels eines Trackpoints (bei neueren Thinkpads), der in der Tastaturmitte (um die Tasten b, g und h) eingelassen ist, schnell bedient werden. Hierzu können die Hände an der Tastatur verbleiben. Die blaue ThinkVantage-Taste ruft ein Programm auf, um den Rechner wieder in den Auslieferungszustand zu versetzen, hier handelt es sich aber nicht um die Wiederherstellungssoftware von Windows, sondern um eine eigene Entwicklung für das Thinkpad. Die komplette Tastatur liegt in einer Wasserdichten Schale, die neueren Thinkpads haben sogar Ablaufkanäle, um Flüssigkeit schnell außerhalb des Geräts abzuleiten.

Besonderheiten
Eine Besonderheit von Thinkpads (nicht in allen Modellen verfügbar) ist z.B. das Thinklight. Das Thinklight ist eine LED im Displaydeckel, die die Tastatur auch im Dunkeln beleuchten kann. Auch das APS (Active Protection System) ist eine weitere Besonderheit, hier wird im Falle eines Sturzes dieser vom Thinkpad erkannt und der Schreib-/Lesekopf der Festplatte in die Parkposition gefahren, um so einen Head-Crash und damit Datenverlust zu vermeiden. Viele teurere Thinkpads verfügen auch über ein EES (Embedded Security Subsystem) die mittels eines TCG-Chips die Daten in Echtzeit verschlüsselt, um so ein hohes Maß an Datensicherheit zu gewährleisten.

Thinkpad-Serien“

Modelle
Aktuell wird unter dem Label eine große Modellvielfalt angeboten, zur besseren Unterscheidung sind die Modelle mit Buchstaben und Ziffern (xxx) gekennzeichnet.

  • SLxxx: Consumer-Notebooks mit Multimediafunktionen, basiert auf der Lenovo IdeaPad-Hardware
  • Rxxx: SOHO (Small Office, Home Office)-Notebooks
  • Txxx: Business-Notebooks
  • Wxxx: Workstation-Notebooks
  • Xxxx: Subnotebooks und Tablett-PCs

    Im Jahre 2005 wurde der Markenname „Thinkpad“ und die IBM-PC-Sparte an den chinesischen Computerkonzern Lenovo verkauft. Dieser hat das Recht, den Markennamen weiterzuführen. Auch seit 2005 sind die Thinkpads immer noch ein etwas besseres Notebook, auch wenn die Thinkpad-Hardcore-Fans der Meinung sind, dass die Qualität nachgelassen hätte.

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    2 Kommentare

    1. Testbildtester schrieb am
      Bewertung:

      Schöner Werbeartikel!

      (getippt auf einem T400 – welches knarzt und quietscht…. immerhin ist bei diesem das Display nicht so mies wie bei der R-Reihe….)

    2. Steffan schrieb am
      Bewertung:

      Werbeartikel? Na wenigstens mal für ‚was anderes als mit ’nem Apfel drauf … :-P

      Geschrieben auf einem T400, bei welchem die Tastatur nicht knarzt … das Display aber absolut keine Begeisterung auslöst – einfach nur hell, paar Kontraste wären schon nicht schlecht gewesen. Und wenn dann die Displays der R-Reihe noch schlechter sein sollen …

      Ach ja, die Tastaturbeleuchtung von oben herab ist keine grosse Hilfe, eine hinterleuchtete Tastatur (wie z.B. bei Dell wählbar) wäre sicher besser.

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