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Twitter-Gründer erschaffen medium.com



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Die Gründer von Twitter gehen mit eigener Publishing Plattform an den Start
140 Zeichen scheinen den Twitter-Gründern nun nicht mehr genug zu sein. Statt die Zeichen auf, meinetwegen 180 Zeichen zu erweitern, entwickelt man einfach ein völlig neues Angebot und will das Bloggen revolutionieren!
Twitter, gegründet im Jahr 2006, von Biz Stone und Evan Williams hat sich heute bei vielen Internetnutzern etabliert und gerade in den USA feiert der Kurznachrichten Dienst große Erfolge (der Wert des Dienstes wird mittlerweile auf acht Milliarden Dollar geschätzt). Doch das Internet schläft nicht und so will man natürlich nicht, dass Plattformen wie Pinterest als Konkurrenz an einem vorbei ziehen. Die Twitter-Gründer sehen sich wohl im Zugzwang und das offensichtlich so sehr, dass es nicht ausreichend wäre Twitter um seine Funktionen zu erweitern.

Ganz bescheiden geben die beiden Twitter- Gründer ihrem neusten Baby den Namen „Medium“. Das Spannende an der Sache ist, dass eine weitere Plattform momentan kaum eine Chance hätte sich am Markt durchzusetzen. Doch durch die Menschen hinter Medium bekommt das Portal bereits eine wahnsinnige Aufmerksamkeit bevor es Nutzern überhaupt möglich ist den Dienst in vollem Umfang zu nutzen.

Content is king

Medium soll die perfekte Symbiose aus Pinterest und Tumblr darstellen. Vorrangig soll es hier nicht um das Vernetzen gehen sondern um einfaches veröffentlichen von Inhalten. Dementsprechend liegt der Fokus besonders auf einer optisch anspruchsvollen Präsentation der Inhalte. Vor allem soll es mit Medium aber besonders einfach sein zum Publisher zu werden, die Anmeldung benötigt nur sehr wenige Sekunden.
Auf der Plattform können Mitglieder Texte und/oder Bilder hochladen, welche dann automatisch in eine passende Kollektion sortiert werden. Der Inhalt mit der höchsten Bewertung erscheint dann an erster Stelle. Der Urheber rückt bei dem Konzept von medium.com weit in den Hintergrund, im Mittelpunkt stehen immer die Inhalte. Etwas schade (aber auch neuartig) ist hierbei, dass es keine Profilseite des Nutzers gibt auf dem alle Inhalte gesammelt werden oder der Nutzer spezifische Informationen zu seiner Person veröffentlichen kann. Dadurch haben alle Nutzer dieselbe Möglichkeit mit ihren Inhalten die größtmögliche Reichweite zu erzielen.

Screenshots“

Von Revolution kann nicht die Rede sein

Aber medium.com schafft es Vorteile von Diensten wie Pinterest und Tumblr geschickt miteinander zu kombinieren. Zudem ermöglicht der Dienst es wirklich jedem auf einfache Art und Weise Inhalte zu publizieren, das Aufsetzen einer eigenen WordPress Installation oder die Anmeldung bei anderen Blogging-Diensten werden unnötig. Mit kaum mehr als einem Klick ist man schon dabei!

Optisch gut gelungen
medium.com macht einen frischen, nicht überladenen Eindruck. Bilder bekommen an der richtigen Stelle ein starkes Gewicht, der Text wirkt luftig und insgesamt wirkt das Portal sehr aufgeräumt und zurückhaltend. Obwohl auch hier das Rad nicht neu erfunden worden ist, irgendwo hat man das alles doch schon mal in ähnlicher Form gesehen.

Es steckt Potenzial in dem Projekt
Dass sich das Projekt momentan noch in der Betaphase befindet merkt man natürlich an der ein oder anderen Stelle und es ist schade, dass man noch nicht selbst darin rumspielen darf, um die neue Plattform zu testen. Ich bin gespannt in wie weit sich medium.com bis zur Öffnung noch entwickelt und ob die Seite wirklich den Mehrwert bietet den sie verspricht.

Bis zur offiziellen Öffnung könnt ihr euch schon (selbstverständlich mit eurem Twitter-Account) anmelden und auf medium.com umsehen. Die Gründer haben schon ein paar interessante und skurrile Kollektionen eingestellt bei denen es sich lohnt einen Blick darauf zu werfen. Zum Beispiel „Als ich ein Kind war“ oder die Kollektion „der verrückten Stories“. Aber auch eine Kollektion mit atemberaubenden Dingen wie „Been There. Loved That.“ Diese Beispiele sind meiner Meinung nach gut gelungen und ich bin sehr gespannt, welche Kollektionen uns in der Zukunft noch erwarten. Was meint ihr? Nicht noch ein Netzwerk oder seit ihr auch immer offen für neues und schon gespannt?

PS: Vertreibt euch die Zeit bis zur Veröffentlichung und werdet Fan von Cyberport auf Facebook, folgt uns auf Twitter oder Google+ und lasst euch keine Information mehr zu neuen Produkten, Trends, Gewinnspielen und Aktionen entgehen!

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