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Panasonic DMC-FZ62 – der ideale Begleiter für die nächste Reise?



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Zugeordnete Tags Panasonic | SuperZoom | Weitwinkel | Kamera | Fotografie

Vorbericht zur Superzoom-Digitalkamera mit 25 mm Weitwinkel LEICA-Objektiv
Nächster Urlaub, nächste Kamera. Dieses Mal begleitete mich die vor wenigen Wochen erschienene Panasonic DMC-FZ62, von Cyberport freundlicherweise für einen Test zur Verfügung gestellt. Als digitale Variante befanden sich bisher nur Kameras von Canon in meinem Besitz, im Test war aber auch schon die Finepix Real 3D W3 von Fujifilm. Im Gegensatz zu meiner aktuellen Canon SX230 ist die FZ62 ein ganz anderes Kaliber, viele interessante Erfahrungen waren also zu erwarten: Wie sehr unterscheiden sich der Menüaufbau und seine Handhabung gegenüber Canon und komme ich damit klar?
Was bietet mir die Panasonic DMC-FZ62?

Vom Weitwinkel (25 mm, auf Kleinbild bezogen) bis hinauf zum maximalen optischen Zoom von 600 mm (24x), der mit dem erweiterten optischen Zoom laut Handbuch bis zu 54-fache Vergrößerung (1.350 mm) bietet (laut Aufdruck auf der Verpackung sind es nur 48x), deckt die FZ62 einen riesigen Bereich ab. Was man an Gewicht mit sich herumtragen müsste, wenn man denselben Bereich mit der guten, alten Canon EOS abdecken wollte …

Ob die 16 Megapixel bei der Bildqualität hilfreich sind, wird sich zeigen; wirklich gebraucht werden sie bei mir nicht, da ich meine Fotos maximal auf A4-Format entwickeln lasse. Aufgrund der Beschreibung des Herstellers standen einige interessante Testtage ins Haus: unzählige Motivprogramme, diverse Automatiken, Schwenkpanorama, 3D und HDR-Fotos.

Neben diesen Softwarethemen war die nächste interessante Herausforderung die Größe der Kamera selbst, die mich bisher immer vom Kauf einer Bridge- oder Spiegelreflex-Kamera abgehalten hatte. Die SX230 verschwindet in der Hosentasche und ist direkt und schnell verfügbar. Mit der FZ62 ist das nicht möglich, für diese benötigte ich eine extra Tasche für den sicheren Transport. Ich habe mich für eine Crumpler Quick Escape 300 entschieden. Die Tasche sieht zwar zu groß aus für die Kamera, aber die kleinere 150 ist zwei Zentimeter schmaler und hineinquetschen wollte ich die Kamera auch nicht. So blieb noch Platz für Zubehör, das man unterwegs gebrauchen konnte – zum Beispiel Gegenlichtblende, Speicherkarte und Ersatzakku.

Auf eine Auflistung der technischen Daten verzichte ich an dieser Stelle; zum einen stehen sie auf der Produktseite und zum anderen sind das wirklich Wichtige doch die Bildqualität und die Bedienbarkeit.

FZ62
FZ62 - von vorn
FZ62 - von oben
FZ62 - von oben
Panasonic FZ62″

Wie schlägt sich die Panasonic DMC-FZ62 in der Praxis?

Nach der Theorie kam die Praxis. Dazu musste die Kamera ausgepackt werden. In der Verpackung befanden sich neben der Kamera selbst ein Objektivdeckel, der die Linse schützt, ein Schultergurt, ein USB-Kabel, der Akku und das dazugehörige Ladegerät. Die Kurzanleitung lag in mehreren Sprachen in gedruckter Form und als PDF auf CD bei. Auf dieser befand sich ebenfalls das PHOTOfunSTUDIO 8.3AE für Windows. Eine Sonnenblende lag entgegen der Beschreibung auf der Produktseite nicht bei.

Nach ca. 1,5 Stunden war der Akku komplett geladen und die Kamera konnte das erste Mal in Betrieb genommen werden. Die Darstellung des Menüs im Display war scharf und nicht so pixelig wie bei manch anderer Kamera. Die Bedienung unterscheidet sich natürlich von der einer Canon-Kamera, sah aber nicht komplizierter aus. Dafür bot das Menü sehr, sehr viele Einstellmöglichkeiten, ein Blick ins Handbuch war unumgänglich. Nach dem ersten Start wurden Sprache, Datum und die aktuelle Uhrzeit abgefragt und eingestellt. Die einzige zusätzliche Einstellung, die ich zu diesem Zeitpunkt vorgenommen habe, war das Deaktivieren der Tastentöne. Nur das Auslösegeräusch war auf der niedrigsten Lautstärkestufe noch aktiv.

Was mir schon im Voraus gefiel, war das Kameragefühl, bedingt durch die Bauform. Da bekommt ein Foto gleich mehr Wert als bei einer „Hosentaschen-Knipse“. Ebenso der Sucher, durch den man zwar auch nur auf ein LCD schaut; für mich zählt das aber auch zum Kameragefühl. Weniger gefiel mir, dass keine Software für Mac OS zum Lieferumfang gehörte. Ob sie wirklich fehlte oder ob die Windows-Version nur eine nette Zugabe war, wird sich zeigen. Ebenso störte mich der nicht mittig unter dem Objektiv sitzende Stativanschluss, der die Panoramaaufnahme mit Stativ unnötig erschwert.

Damit es nicht zu trocken wird, werde ich den ausführlichen Kameratest mit einem Reisebericht aus dem Indian Summer in Neuengland (USA/Canada) verbinden. Mit New York und Boston auf der einen und dem Acadia- und St.-Bruno-Nationalpark auf der anderen Seite gab es hier jede Menge unterschiedliche Motive, um die Kamera zu testen.

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3 Kommentare

  1. henrik schrieb am
    Bewertung:

    wo ist denn nun der eigentliche test?? am beginn schreibst Du: „Dieses Mal begleitete mich die vor wenigen Wochen erschienene Panasonic DMC-FZ62“ und am Ende: „Damit es nicht zu trocken wird, werde ich den ausführlichen Kameratest mit einem Reisebericht aus dem Indian Summer in Neuengland (USA/Canada) verbinden. “
    das ist ziemlich irreführend. denn es stellt sich heraus, das der test erst noch gemacht wird. schade. mfg. henrik

  2. Dirk Haase schrieb am
    Bewertung:

    Gute Frage. :-( Die Artikel liegen seit dem 22.09. auf dem cyberbloc-Server, sind wohl alle mit der Store-Eröffnung im Dresdner Elbepark beschäftigt.

    Daher hier die Kurzfassung: die Verarbeitung ist sehr gut, mit der Gummierung des Griffs hat man die Kamera immer sicher in der Hand, das Einschalten geht recht zügig. Der Prozessor kam mir bei einigen Programmen (z.B. Nachtaufnahmen und HDR) zu langsam vor. Die Panorama-Funktion ist ein Witz, da das Ergebnis nur eine Höhe von 856 Pixeln hat. Der 24x Zoom ist beindruckend, Zugriff auf den erweiterten optischen Zoom hat man nur bei geringerer Pixelauflösung, entspricht quasi dem Zuschneiden am PC. Die Bildqualität bei Urlaubsnutzung – per Auge beurteilt, ist gleich der meiner SX230. Mit etwas mehr Aufwand – Stativ sieht das Ergebnis für die FZ62 besser aus.

    Würde ich mir die FZ62 kaufen? Ja, wenn ich keine SX230 hätte. Das Feeling und der Zoom sind mir aktuell keine 370€ wert. Wenn der Preis fällt, werde ich vielleicht schwach.

    Gruss Dirk

  3. Dirk Haase schrieb am
    Bewertung:

    @Henrik: PS: wie ich gerade sehe, wurde 15:15 Uhr der zweite Artikel freigeschaltet.

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