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Neue Software für NVidia ION



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Video Enhancer und Switching Tool
Für PC-Systeme mit Grafikkarten von NVidia gibt es ein paar Software-Neuigkeiten. Zum Einen hat die Softwareschmiede MotionDSP ein Programm namens Vreveal veröffentlicht, dass sich besonders der Verbesserung von Videos verschrieben hat. Implementiert ist eine besondere Unterstützung für NVidia GPUs, also auch für die von mir getestete ION-Plattform im ASUS Eee PC 1201N. Angeblich hat MotionDSP nun auch den Support für 1080p-Filme in ihr Programm integriert, wovon aber in der 30-Tage Testversion nichts zu sehen war. Aufgrund der Beschränkung der Videogröße auf 576 Punkte in der Höhe hab ich mir dann ein älteres Musikvideo rausgesucht und es mal ausprobiert.
Ein wenig erinnert Vreveal an einen Fotobetrachter, denn zuerst wird angeboten die Festplatte nach passenden Dateien zu durchforsten. Wie gesagt habe ich dann ein kleineres Video (640 x 480 Pixel) rausgesucht und mit den Funktionen „aufhellen, schärfen, bereinigen und stabilisieren“ bearbeitet. Man kann das Ergebnis dann zwar in unterschiedlichen Größen, aber leider nur als wmv, MJPEG oder unkomprimiertes avi-File abspeichern. Die Auswahl der DivX-Encodierung ist solange ausgegraut, bis man sich das kostenpflichtige Pro-Paket von DivX zulegt, was ebenfalls negativ ins Gewicht fällt. Zwar kann man die Grundbearbeitung noch mit der Feinabstimmung an seine Bedürfnisse anpassen, aber wie ich schon erwartet hatte, geht es dabei um altbekannte Verbesserungsmethoden wie Kontrasterhöhung, Sättigungsanpassung und Scharfstellung. Dass das Abspeichern eines 10-Sekunden Ausschnitts mehr als fünf Minuten dauert fällt ebenso negativ ins Gewicht, wie das nur marginal verbesserte Ergebnis. Es ist zwar nett, dass man das alte und neue Video in einem Ausgabefenster darstellen kann, aber mehr als eine Werbefunktion ist das wohl auch nicht. Ich kann also niemand zu diesem Programm raten bzw. kann ich mir nur sehr bedingt ein Einsatzgebiet dafür vorstellen. Ich für meinen Teil werde wohl weiterhin lieber mit den Farbeinstellungen der jeweiligen Player das Bild meinen persönlichen Vorlieben anpassen…geht einfach schneller.

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Das zweite Stückchen Software nennt sich Optimus und kommt von NVidia selbst. Es handelt sich dabei um eine Vereinfachung der Umschaltung zwischen einer „dedicated“ und einer „discrete“ Grafikkarte, also einem Onboard-Chip und einer eigenständigen Grafikkarte. Eine solche Kombination ist auch in manchen Notebooks zu finden und ASUS hatte zu Beginn des Netbook-Hypes sogar ein Netbook-Modell mit einer solchen Konfiguration im Programm. Die Umschaltung zwischen den Grafikkarten, die eine bessere Trennung zwischen Performance und Akkulaufzeit ermöglicht, ohne den Energiesparplan ändern zu müssen, kann mit Optimus nun auch im laufenden Betrieb erfolgen und verlangt keinen Neustart des Rechners mehr. Noch ist wohl nicht ganz klar, für welche Grafikchip-Kombinationen die Software geeignet sein wird, aber NVidia plant wohl eine Unterstützung für möglichst viele ihrer Chips, was auch die ION-Technologie einschließen sollte.

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via netbooked.net

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