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Neue Apple Hardware zum Lion-Start



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Zugeordnete Tags Apple | Lion | Mac OS | Mac mini | Mac | MacBook Air

Großes Display, kleine Computer
Das Mac OS X Lion im Juli erscheien würde, war klar. Und nachdem die fertige Golden Master Version schon am Anfang des Monats erschien, wurde es auch langsam Zeit. Heute ist der Löwe also im App Store aufgetaucht und quasi zeitgleich erschienen im Apple Store und auf der Apple-Webseite ein paar neue Produkte. Offensichtlich widmet sich das Unternehmen aus Cupertino zum Lion-Start gerne den kleinen Computern, so wurden sowohl das MacBook Air als auch der Mac mini auf einen aktuellen Stand gebracht und gleichzeitig um ein paar Euros im Preis gesenkt. Gleichzeitig musste Apples Einstiegs-Laptop, das weiße MacBook, das Feld – vermutlich zugunsten des MacBook Airs – räumen. Doch Nostalgiker werden nicht nur das vermissen. Beim Blick auf den neuen Mac mini fällt gleich ins Auge, dass dessen Käufer auf ein Laufwerk für optische Medien verzichten müssen.
Der Löwe ist da

Vielen ist es erstmal egal, manche haben sich lange darauf gefreut: Mac OS 10.7 mit dem Codenamen Lion ist heute im App Store für den Mac erschienen. Zum günstigen Kurs von 23,99 Euro können sich Besitzer von Macs mit Snow Leopard auf den neuesten Betriebssystem-Stand bringen. Die im App Store verfügbare Version entspricht übrigens der Versionsnummer nach genau dem Golden Master, der bereits Anfang des Monats erschienen ist. Auf der neuen Hardware ist das System natürlich bereits vorinstalliert.

Neues MacBook Air

Äußerlich hat sich auf den ersten Blick am MacBook Air nicht viel getan. Doch beim Blick auf die Anschlüsse springt einem das Logo ins Auge, dass auf den neuen Thunderbolt-Anschluss hinweist. Somit ist das Gerät nicht nur fit für das neue 27 Zoll Display mit Thunderbolt, sondern ebenfalls für eine (hoffentlich) kommende neue Generation von schnellen Peripheriegeräten. Apropos schnell: Dank dem Einsatz von Core i5 Prozessoren in 11 und 13 Zoll MacBook Air sollten die Geräte ein ganzes Stück schneller zu Werke gehen. Dafür sorgen auch die vier Gigabyte Arbeitsspeicher, die – abgesehen von der kleinsten Variante – serienmäßig dabei sind. An der Ausstattung mit SSDs zwischen 64 und 256 Gigabyte in hat sich in den Standard-Varianten nichts getan, auch an der Grafikkarte wurde nichts verändert, am Bild schraubt weiterhin eine HD 3000 aus dem Hause Intel. Das MacBook Air startet nun ab einer UVP von 949 Euro, ist also ein kleines Bisschen günstiger geworden.

Neuer Mac Mini
Eine solche Veränderung hatten wohl nur wenige auf dem Plan: Ab sofort kommen alle Mac Minis ohne optisches Laufwerk aus. Bei Apple scheint man tatsächlich fest daran zu glauben, dass die Ära von CD, DVD und Blu-Ray dank Cloud-Services und Flash-Speicher vorüber ist. Auch wenn diese Tatsache grundsätzlich gegen die neuen, Kleinen spricht, gibt es ebenfalls sehr viele Gründe, die für sie sprechen. Insbesondere die Ausstattung überzeugt: HDMI- und Thunderbolt Port speisen mehr als nur Bildschirme ein, Core i5 und im großen Modell auf Wunsch sogar i7 Prozessoren sollten einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs bringen. Darüber hinaus geht im großen Kleinen mit der AMD Radeon HD 6630 eine durchaus leistungsfähige Grafikkarte zu werke, die den kleinen Mac für mehr als nur Surfen rüsten. Mit Preisen zwischen 599 und 799 wirkt der nun erheblich besser ausgestattete mini nicht mehr ganz so überteuert, wie sein Vorgänger.

Update für 27-Zoll-Cinema-Display
Zu guter letzt hat – wie schon erwartet – das 27-Zoll-LED-Cinema-Display ein Update spendiert bekommen: Statt ausschließlich mit Mini-Displayport und USB ausgestattet, kommt es nun ebenfalls mit der neuen Thunderbolt-Technologie daher. Großer Vorteil: Über das Thunderbolt-Kabel geht nicht nur das Bild. Auch die Inhalte von Netzwerk-, USB- oder Audioanschluss wandern über das neue Kabel. Weiterhin lässt sich an das nun „Apple Thunderbolt Display“ getaufte Gerät ein weiteres Thunderbolt-Display anschließen, vorausgesetzt man betreibt es mit einem leistungsstarken Mac. Darunter iMacs oder 15- und 17-Zoll MacBook Pros. Empfohlener Verkaufspreis für das Gerät ist ein Betrag in Höhe von 999 Euro.

Fazit
Die Signale sind zu Beginn der Lion-Ära deutlich: Optische Medien müssen weg, Thunderbolt wird durchgesetzt. Es bleibt abzuwarten, ob das auf Dauer gut geht. Immerhin sind auch die kleinen Macs jetzt leistungsmäßig auf einem extrem hohen Niveau und somit für Mac OS 10.7 gerüstet. Und noch dazu ist das Preis-/Leistungsverhältnis bei allen Geräten besser geworden. Alle, die gedanklich mit dem Kauf eines neuen Macs spielen, können – sobald die Geräte im Cyberport-Shop – auftauchen, also bedenkenlos zuschlagen.

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3 Kommentare

  1. Stefan schrieb am
    Bewertung:

    Der neue Mac mini mit i5 und i7 ist mehr als eine Ansage, eher eine Kampfansage in puncto Leistung auf kleinstem Raum. Für mich war und ist der Mac mini nach wie vor der Mac meiner Wahl, da ich den Bildschirm frei wählen kann was für mich persönlich sehr wichtig ist.

    i5 sollte für die meisten als Prozessor zudem reichen, es sei denn der neuen Mac mini soll ab und an zum spielen wie zum Beispiel von EVE-Online genutzt werden. Dann schätze ich mal ist man mit der Ausstattung eines i7 im Mac mini besser bedient.

    Mein nächster Mac wird eh ein Mac mini, nur wann der Tag eines Neukaufs gekommen ist, das steht noch nicht fest. Aber wenn dem dann so ist, habe ich die Gewissheit das ich für mein Geld ne Menge Leistung unter anderem auch zum spielen bekommen, auf kleinstem Raum!

  2. csc schrieb am
    Bewertung:

    Die Grafikkarte im Air ist leider nicht mehr die gleiche wie beim Vorgänger. Dieser konnte noch auf die wesentlich schnellere 320m von der nVidia-Platine setzen. Schade, dass mit der i-Serie der Prozessoren keine nVidia-Onboard-Komponenten mehr verbaut werden dürfen.

  3. Matthias Schleif schrieb am
    Bewertung:

    …die tastaturen werden wohl auch leicht verändert

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