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Lenovo ThinkPad Edge 11 Zoll: Neue und günstige Modelle



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Fast ganz in matt und mit DOS…
Zweifelsfrei genießen die ThinkPad-Modelle noch immer einen legendären Ruf unter den Notebooks – schlichtes, funktionales Design und gute Verarbeitungsqualität erfreuen sich einer hohen Beliebtheit. Nur ein perfektes Einstiegs-Subnotebook verwehrten die Chinesen bisher ihren Kunden. So freute sich zwar Anfang des Jahres die Gemeinschaft der ThinkPad-Nutzer zunächst auf das ThinkPad X100e – geringe Batterielaufzeiten und der Verzicht auf einen digitalen Monitorausgang hingegen trübten den Eindruck. Einen weiteren Hoffnungsschimmer verbreitete später die 11-Zoll-Variante der ThinkPad-Edge-Serie. Größere und bessere Prozessorauswahl, HDMI-Anschluss und längere Akkulaufzeiten versprachen einen echten Mehrgewinn. Hingegen sorgten ein Spiegel-Display und das glänzende Gehäuse erneut für Unmut. Zumindest der letzte Kritikpunkt verschwindet mit den seit gestern bestellbaren DOS-Modellen des ThinkPad Edge 11.
Bereits ab 329 Euro sind die neuen Varianten erhältlich – ein Preis auf Netbook-Niveau. Diese bieten jeweils zwei unterschiedliche AMD-Prozessoren: AMD Athlon II Neo K125 Prozessor (1,7 GHz) bzw. AMD Athlon II Neo K325 Prozessor (1,3 GHz) als Dual-Core-Variante. Ausgestattet mit zwei oder vier Gigabyte RAM agiert man zwar noch immer nicht in der „Intel-Königsklasse“, allerdings dürfte der günstige Einstiegspreis für Beschwichtigung sorgen.

Positiv anzumerken sind der verhältnismäßig leistungsfähige Grafikchip (ATI Mobility Radeon HD 4225 Grafik) der auch eine HDMI-Ausgabe unterstützt. WLAN-n und Bluetooth gehören ebenso zur Ausstattung dazu. Positiv ist in jedem Fall der 6-Zellen-Akku zu erwähnen – laut Lenovo soll dieser das ThinkPad bis zu sieben Stunden mit Strom versorgen können. Selbst wenn man ca. zwei Stunden als „Marketing-Übertreibung“ abziehen würde, wäre dies gegenüber dem X100e immer noch ein respektabler Wert. Verzichten muss man indes auf ein ausgewachsenes Betriebssystem, nur DOS findet sich auf der Festplatte. Wer jedoch zu Hause schon eine Windows-Lizenz besitzt oder doch lieber auf Linux setzt, dürfte sich über den Verzicht des Windows-Zwangs-Bundle freuen.

Das Display spiegelt leider immer noch, doch dafür verzichtete man auf dieses „Feature“ beim Gehäusedeckel – sehr gut! Dieser ist nun matt ausgeführt im Gegensatz zu den anderen Modellen mit Intel-CPU und Windows. Unterm Strich ist das ThinkPad Edge zwar noch immer nicht perfekt aber zumindest durch die neuen Modelle nochmals attraktiver für den Kunden.

Die Modelle im Einzelnen:

  • Lenovo ThinkPad Edge 11 658D835 (2GB RAM, AMD Athlon II Neo K125 Prozessor mit 1,7 GHz) – 329 Euro
  • Lenovo ThinkPad Edge 11 658D835 (4GB RAM, AMD Athlon II Neo K125 Prozessor mit 1,7 GHz) – 349 Euro
  • Lenovo ThinkPad Edge 11 658D817 (2GB RAM, AMD Athlon II Neo K325 Prozessor mit 1,3 GHz Dual-Core-CPU) – 349 Euro
  • Lenovo ThinkPad Edge 11 658D817 (4GB RAM, AMD Athlon II Neo K325 Prozessor mit 1,3 GHz Dual-Core-CPU) – 369 Euro
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    8 Kommentare

    1. Enrico schrieb am
      Bewertung:

      Also ich habe von den Think Pad Modellen bisher wirklich nur gutes gehört. Ein guter Freund von mir hat eins und der ist sehr zufrieden. Scheint eine wirklich sehr gute Qualität zu haben. Aber irgendwie finde ich gibt es trotzdem noch bessere auf dem Markt, oder was denkt ihr?

    2. Bewertung:

      Warum gibt’s ncht einfach alle Modelle (Intel, AMD, Win7, Dos, UMTS u.s.w.) in allen Deckelfarben? Kann doch nicht so schwer sein…

    3. Sven Kaulfuß schrieb am
      Bewertung:

      @ Dan: Tja, dies weiß wohl nur Lenovo ;-).

    4. PeterG schrieb am
      Bewertung:

      Tja, und wie ist es nun real mit den Akkulaufzeiten? Die Nachteile der Prozessorwahl haben sich beim X100e ja auch gezeigt, deshalb wären Erkenntnisse aus der Praxis natürlich wertvoll.

    5. Sven Kaulfuß schrieb am
      Bewertung:

      @ PeterG: Nun ja, zumindest von der Core-i3-Variante wird es demnächst einen Testbericht von unserem Gastautor Kay Menzel geben. Vielleicht ergibt sich die Zeit, auch die neuen AMD-Varianten mal unter die Lupe zu nehmen.

    6. PeterG schrieb am
      Bewertung:

      Prima, bin mal gespannt, wie sich die Geräte im Vergleich zu Acers Timeline Geräten etc. behaupten…

    7. Peter schrieb am
      Bewertung:

      Das Video sieht ganz gut aus, aber ich bin ehrlich gesagt noch ein bisschen skeptisch… Der Preis liegt doch ziemlich weit oben und da will man natürlich auch Leistung sehen! Mal sehen, ich werds bestimmt mal anstesten und dann direkt eine Wertung abgeben!

    8. PeterG schrieb am
      Bewertung:

      Ich war eigentlich auch erst recht angetan. Aber Spiegeldisplay bei schwacher Hintergrundbeleuchtung und schwache Akkulaufzeiten (beim AMD-Modell jedenfalls) sind neben einiger weiteren Mängeln nicht erfreulich. Auch hier gibt es ja inzwischen einen umfangreichen Testbericht (s. Links oben)…

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