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Photoshop, Microblogging und Mobiletelefon als Briefmarkenautomat
Adobe nähert sich inzwischen immer weiter dem Konsumenten von heute und nutzt den Bekanntheitsgrad seiner Marke Photoshop natürlich auch aus. Gleichzeitig erkennt Adobe den Trend dass immer mehr Fotos mit einem Handy geschossen und im Anschluss zu einem Bilderdienst wie Flickr hochgeladen werden. Somit bietet Adobe seinen US-Kunden mit einem Windows Mobile Handy oder Smartphone die Möglichkeit an, Bilder von unterwegs auf den Photoshop.com-Account hochzuladen, dort anzuschauen und dann auch mit seinen Freunden und Bekannten zu teilen. Der Speicherplatz beträgt üppige 2 GB und der Service wird kostenlos angeboten. Mangels Windows Mobile Handset der aktuellen Generation habe ich diesen Service noch nicht testen können, erwarte aber, dass es auch bald Betas für den Blackberry, für Symbian und natürlich auch für unserer heißgeliebtes Mac OS X und somit für das iPhone und den iPod touch geben wird.
Blogging ist ja bekannt, viele von uns schreiben ja in Blogs, viele lesen darin auch. Microblogging ist ein relativ neuer Trend, der jetzt auch Massentauglich wird, wenn jetzt sogar schon CNN anfängt zu twittern. Microblogging beschreibt das Bloggen in SMS-Form, meistens mit 140 Zeichen. Die Microblogs können nur bestimmten Personen oder Personengruppen zugänglich sein oder einfach jeden, den es interessiert. Gelesen werden können die Microposts via SMS, Email, IM oder einfach im Web. Der bekannteste Microblogging-Dienst ist Twitter, dort macht sogar der US Präsidentschaftskandidat Obama mit. Ein weiterer Konkurrent zu Twitter ist Jaiku aus Finnland, der knapp vor 12 Monaten von Google übernommen worden ist. Auch in Deutschland gibt es eine Vielzahl von Copycat Microblogging-Dienste wie z.B. Plitter.

Das Handy verwaltet inzwischen schon eine Vielzahl von Kontaktdaten, nicht nur Namen und Telefonnummern, sondern auch E-Mail-Adressen, Postadressen, Instant-Messaging-Kontakte und noch viel mehr. Natürlich sollten die Daten auch immer möglichst synchron auf dem Handy, dem Zweithandy, Outlook oder Thunderbird oder wo auch immer sein. Viele Handys werden zusammen mit einer entsprechenden PC Suite geliefert, bei Apple gibt’s auch ansprechende Lösungen, aber mit jedem Wechsel des Handys muss auch die entsprechende Software gewechselt werden, was natürlich schon ab und an lästig sein kann. Microsoft hat bisher nur sehr vorbildlich seine Windows Mobile Smartphones mit Synchronisationssoftware unterstützt: Active Sync. Jetzt aber hat sich Microsoft auch den vielen anderen Handys angenommen, um ein optimales Synchronisationserlebnis zu schaffen: Microsoft Phone Data Manager Beta. Das Handy muss gewisse Standards erfüllen, eine nicht vollständige Liste der unterstützen Handys findet man hier und man muss einen kostenfreien Microsoft Live oder MSN Account haben. Dann geht alles ganz einfach. Software installieren, Handy via Kabel oder Bluetooth verbinden und schon sind die Daten im Microsoft Live Account geladen. Dort kann man die Kontaktdaten als .csv Datei exportieren und in vielen Programmen, z.B. Outlook oder Google Contacts importieren. Gleichzeitig sind alle Daten sicher bei Microsoft vor dem Datenverlust gespeichert.

Dropbox ist eine Anwendung zur Speicherung von Daten. Der Dienst ermöglicht es Nutzern beliebige Daten auf Computern zu speichern und diese online über verschiedene Computer und verschiedene Plattformen synchron zu halten. Auf den Computern des Nutzern wird ein kleines Programm installiert, dass einen Ordner namens Dropbox einrichtet. Dort kann man einfach alle zu speichernden und zu synchronisierenden Daten per Drag und Drop hineinziehen und der Client hält sofort die Daten auch auf den anderen Computern des Nutzern – wo Dropbox installiert ist – synchron. Hört sich in der Theorie komplizierter an als es ist – deshalb kann man es auch einfach und kostenlos ausprobieren. Der kostenfreie Account bietet 2 GB Speicherplatz an, wer mehr möchte kann bis zu 50 GB Speicherplatz erwerben. Dropbox gibt es für Windows, Mac und Linux und der Zugriff der Daten kann auch jederzeit über das Internet erfolgen und Dateien können auch veröffentlicht werden, so dass andere Nutzer, die den Link kennen darauf zugreifen können. Grundsätzlich ein ziemlich geniales System, gerade wenn man wie ich, mit mehreren Computer zu tun hat, und diese sich nicht immer in einem Netzwerk befinden. Noch ein Wort zur Sicherheit: Die Daten werden mit einer AES-256-Bit-Verschlüsselung gesichert, die Verbindung und der Transfer erfolgt mittels SSL.

Mal wieder kein Kleingeld für den Briefmarkenautomaten, oder die Geldkarte ist leer? Und die Post hat schon zu? Dann kann man jetzt Standardbriefe und Postkarten mit seinem Handy frankieren. Wer Kunde bei Vodafone oder T-Mobile ist schickt einfach eine SMS mit dem Text „Brief“ oder „Karte“ an die 22122 und bekommt einen zwölfstelligen Code, den man auf den Brief oder Karte schreibt und dann kann die Post schon in den Briefkasten gegeben werden. Die Post bietet den Service als Markttest an, die Kosten sind allerdings noch etwas happig: 85 Cent für die Karte, 95 Cent für den Brief.

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