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CeBIT-Impressionen – Cloud Computing



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Was haben IBM Kugeln mit Wolken zu tun?
Letzten Donnerstag, es war ein verregneter Tag, also ein perfekter Tag für die CeBIT, habe ich mich mal auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Insbesondere habe ich mich für die Wolken interessiert, die mittlerweile in aller Munde von Internet-Freaks sind. Cloud Computing also. Aha. Ich wollte mich zunächst über die Einsatzmöglichkeiten informieren. Mehrere Stände haben sich ja intensiv mit dem Thema beschäftigt und boten somit eine gute Übersichtsmöglichkeit. Apple bietet mit MobilMe ja schon im weiteren Sinne Cloud Computing an, ist jedoch kostenpflichtig und funktioniert nur so richtig gut mit dem iPhone und Macs. Auf dem großen (eindrucksvollen) Stand von Microsoft hingegen wurde (ausnahmsweise) mal eine kostenlose und interessante Variante dargeboten: LiveMesh. Dieser Cloud Computing Dienst ist jedoch soweit nur für die Dateisynchronisierung zu nutzen, MobileMe hingegen synchronisiert ja auch Kontakte, Kalender und Mails. Allerdings ist der LiveMesh Service kostenlos! Dann gab es ja noch den allseits bekannten IBM-Stand, der seit jeher das Mekka der IT-Neuigkeiten und Präsentationsmöglichkeiten darstellt. Die hier genutzte Introduktion zum Cloud Computing erfolgte auf eine sehr interessante Weise: Leuchtende Kugeln!
Nun mag sich so manch einer fragen: Was haben denn leuchtende Kugeln mit Cloud Computing zu tun? Nun ja. Diese Kugeln befanden sich auf vertikal aufgezogenen Fäden, die mittels kleiner Motoren auf und ab gezogen werden konnten. Eine Computerstimme hat dann die Präsentation gehalten und die Kugeln haben dazu ein entsprechendes Bild gezeigt. Somit entstand ein 3D-Bild, wenn auch mit einer schlechten Auflösung, zugegeben, aber die Idee war genial und prägte sich sofort in die Köpfe ein! Der Zweck: Präsentation der Einsatzmöglichkeiten von IBM-Cloud-Computing. Dass hier hauptsächlich Firmen angesprochen werden, muss wohl nicht weiter erwähnt werden!

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Nachdem ich wieder zu Hause war habe ich mich gleich an die Installation von Microsoft LiveMesh auf meinem Tablet und meinem MacBook gemacht. Alles verlief reibungslos! Die Rechner haben sich gefunden, bzw. wurden im Mesh angezeigt und der Live Desktop zeigte auch meine Ordnerinhalte an. 5GB stehen jedem Benutzer zur Verfügung, die sich anmelden und LiveMesh nutzen wollen – wie gesagt kostenlos! Allerdings gab es auch kleinere Probleme: So wurden nur neu erstellte Ordner reibungslos synchronisiert. Die Funktion, bereits vorhandene Ordner in das Mesh hinzuzufügen funktioniert zwar, jedoch nur bedingt. Fügt man einen Ordner aus Mac OS X dem Mesh hinzu, wird dieser sofort auf dem Windows-Desktop angezeigt. Auch alle Daten werden synchronisiert und sind nach kurzer Zeit auf dem Windows -Rechner vorhanden. Möchte man jedoch Daten neu erstellen und sollen diese dann synchronisiert werden, so funktioniert dies nur „one-way“. Also wurden nur neue Dateien vom Mac zum Windows übertragen, aber nicht andersrum. Dies ist ärgerlich, denn wenn ich in der Uni sitze und mit dem Tablet Mitschriften mache, will ich diese ja später auf meinem Mac ansehen, ohne erst noch alles zu synchronisieren. Dies können Kinderkrankheiten bezüglich der Mac-Software sein – also mal abwarten!

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Zunächst werde ich also wohl bei Microsoft LiveSync bleiben. Um Himmels Willen, was ist denn das schon wieder? Dieses nette Tool synchronisiert nur Ordnerinhalte von einem Rechner auf den anderen und zwar über das Internet. Leider müssen beide Rechner dafür an sein damit die Synchronisation abläuft – also im Prinzip der Vorgänger von LiveMesh.

Als Alternative bliebe noch Google! Documents, Calendar und wie sie alle heißen – jedoch ist die Einbindung in das Betriebssystem nicht so gut gelungen! Ich denke also zunächst wird LiveMesh weiter verwendet. Gibt es Neuerungen, werde ich mich melden und über Erfahrungen weiter berichten!

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