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Besteht Cyberport den Tipptest?



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11 Tipps für Onlineshops
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Schon vor einigen Tagen im Basic Thinking Blog gefunden, unser neuer Gastautor, der Michael Jung hat es auch gleich mit aufgenommen und jetzt bei uns. Beim OnlineShopBerater finden sich 11 kostenlose Tipps für den Onlinevertrieb. Schauen wir mal drüber, und machen den Vergleichstest, inwieweit haben wir diese schon umgesetzt bzw. lohnt es sich dieser anzunehmen. Es kann natürlich gerne diskutiert werden.

1. Soeben bestellt? Nichts ist interessanter für Menschen, als das, was andere Menschen so machen. „Soeben bestellt“ zeigt den letzten Artikel an, den ein anderer Kunde gekauft bzw. in den Warenkorb gelegt hat. Idealerweise binden Sie auch einen Link ein, der z.B. die letzten 10 oder 100 bestellten Artikel anzeigt

Cyberport: Fehlanzeige, haben wir noch nicht. Bei näherer Betrachtung vielleicht nur ein Spielzeug, oder doch nicht? Schließlich ist der Mensch ein alter Voyeur.

2. Bestseller Wir alle suchen nach Sicherheit und Bestätigung , ausserdem sind wir neugierig. Die Bestseller sagen uns, was andere Leute oft kaufen, sie geben uns Entscheidungssicherheit und die notwendige logische Bestätigung bzw. Rechtfertigung

Cyberport: Haben wir nicht direkt, z.B. wie bei Amazon, jedoch indirekt. Will sagen, häufig gekaufte Produkte finden sich bei uns in entsprechenden Werbemitteln wie z.B. unserem E-Flyer. Die Frage die hier besteht, wie transparent darf oder kann dies sein. Auch im Hinblick auf etwaige Mitbewerber.

3. Live-Suche Eine Liste der letzten aktuellen Suchbegriffe, am besten gleich mit der Angabe der Anzahl der Fundstellen.

Cyberport: Fehlanzeige, jedoch ist der bei uns verwendetet Factfinder zumindest halbwegs intelligent. Über eine Erweiterung kann man sicherlich nachdenken.

4. Die neuesten Bewertungen Wenn Sie ein Produktbewertungssystem haben – und es gibt mehr Gründe dafür, als dagegen – sollten Sie die Bewertungen auch anzeigen. Ist es unmoralisch, wenn ich Sie darüber nachdenken lasse, hier nur die Bewertungen anzeigen zu lassen, die gut sind? Beim Produkt selbst sollten Sie aber bitte auch gerechtfertigte schlechte Bewertungen stehen lassen. Kunden können gut zwischen gerechtfertigter Kritik und Meckerbeiträgen notorischer Miesmacher unterscheiden … Ausserdem geben Ihnen schlechte Bewertungen gute Tipps zu Ihrem Produkportfolio.

Cyberport: Ein Bewertungssystem ist grundsätzlich seit dem letzten Shopupdate im letzten Jahr vorhanden, jedoch nicht frei zugänglich. Haben lange darüber gesprochen wie man hier einen Ablauf definiert, sprich man müsste definieren, ob man alle Produkte freigibt oder nur eine Auswahl. Ein weiterer ungeklärter Punkt ist die Freigabe der Bewertungen. Ein Lektorat ist wünschenswert, jedoch bei über 20.000 Artikeln auch sinnvoll zu verwalten?

5. Happy Hour = Preise mit Verfallszeit Ein gutes Angebot, das so schnell nicht wiederkommt. Vielleicht einmal pro Stunde ein „Knallerpreis“ oder das „Angebot des Tages“? Aber bitte machen Sie nicht den „Praktiker“ (monatelang jeden Tag auf alles 20% Rabatt, aber nur noch bis morgen). So etwas wird schnell durchschaut und nimmt die Glaubwürdigkeit. Kurz gesagt: Kunden stehen nicht auf Verarschung.

Cyberport: Nicht direkt in diesem Sinne, jedoch haben wir aus Sicht des Produktmarketings verschiedene Aktionen die zeitlich befristet sind. Ein weiterer Punkt, ist dies bei unseren Margen machbar?

6. Soeben empfohlen Wenn Sie die Funktion der „Empfehlung an einen Freund“ (juristisch einwandfrei) einsetzen: warum zeigen Sie anderen Kunden nicht, was aktuell empfohlen wurde? Natürlich ohne die Angabe der Email-Adressen oder Kundennamen (ts!).

Cyberport: Empfehlungen haben wir, werden allerdings vertraulich behandelt.

7. Aktuelle Forumsbeiträge Angenommen, eine gute Fee hätte Ihnen gesagt: „Wenn Deine Kunden schon über Dein Produkt reden, dann bitte auch direkt auf Deiner Webseite!“ und nach einigem Nachdenken hätten Sie dafür ein Forum eingerichtet, dann zeigen Sie Ihren Shop-Besuchern doch auch, worüber in Ihrem Forum gerade geredet wird.

Cyberport: Haben wir nicht, jedoch…siehe Punkt 8 ;-)

8. Aktuelle Blog-Einträge Angenommen eine gute Fee hätte Ihnen gesagt: „Wenn Du über Dich oder Deine Produkte redest, dann bitte doch auch direkt in Deinem Blog“ … usw.

Cyberport: O.K. wo liest man dies gerade? Richtig! Pluspunkt für CP :)

9. Aktuelle PreissenkungenDas muss ich nicht wirklich erklären oder? Und falls Sie mit „Aktuelle Preiserhöhungen“ auch Erfolg haben – was nicht ausgeschlossen ist – bitte informieren Sie mich. So etwas Geniales habe ich nämlich noch nie gesehen!

Cyberport: Fehlanzeige. Aber will man dem Kunden der vor einer Woche ein Produkt zum Preis X gekauft hat, gleich mitteilen, dass sein Produkt um X Euro gesenkt wurde? Hmmm, schwierige Angelegenheit.

10. Preisbarometer Wenn Produkte im Preis stark schwanken, geben Sie mit dem Preisbarometer – ähnlich einer Börsentrendkurve – Ihren Kunden darüber Auskunft. Wenn nämlich die Preise seit langem steigen (Stichwort Sprit) ist der beste Zeitpunkt zum Kauf immer JETZT.

Cyberport: Dies machen schon die Preisvergleicher wie z.B. Geizhals.

11. Soeben Neu / Endlich wieder eingetroffen Neuheiten interessieren immer. Und Dinge die andauernd ausverkauft sind, muss man kaufen, wenn Sie da sind. Also JETZT.

Cyberport: Nicht automatisiert, jedoch informieren wir über die aktuellen Shophighlightseiten bzw. unseren Newsletter über Neuheiten.

12. Zwei Bonustipps – der Vollständigkeut halber Andere Kunden kauften auch – als Zusatzinfo zum Artikel einblenden und im Warenkorb Soeben angesehen – ähnlich wie „Soeben Bestellt“ aus Tipp 1, aber mit viel mehr Speed und Dynamik. Diese Liste sieht in jeder Sekunde anders aus …

Cyberport: Tipp 1 Fehlanzeige, Tipp 2 ist integriert.

Meiner Meinung nach kann man sicherlich über einige Punkte länger nachdenken. Was meint ihr?

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4 Kommentare

  1. Melanie Schönberg schrieb am
    Bewertung:

    Ich finde, dass das meiste davon Schnickschnack ist. Das Wichtigste ist noch immer die Übersichtlichkeit und ein Top-Angebot. Punkt für uns!
    Interessant aus meiner Sicht sind nur Punkt 11, 9, 4 und 2. Alles andere ist zu leicht manipulierbar und muß dem Kunden ständig erklärt werden, siehe Punkt 12.
    Das Preisbarometer ist nur an zentraleren Stellen (Preissuchmaschinen) interessant.

  2. merscho schrieb am
    Bewertung:

    Bin ich altmodisch, wennich sage das beinahe alle aufgeführten Punkte hausgemachter Blödsinn sind und allensfalls als Schnickschnack zu betrachten sind? Von einem Shop erwarte ich in erster Linie Seriosität, Schnelligkeit und keine Kinkerlitzchen

  3. Beyonder schrieb am
    Bewertung:

    Mal was subjektives (vor dem ersten Kaffee!):

    Ich finde die meisten Punkte tatsächlich sinnvoll. Und nein, CP hat noch kein Diskussionsforum, nur weil im Blog die Kommentarfunktion angeschaltet ist. Natürlich lohnt es sich das vorhandene Kundeninteresse / -mitteilungsbedürfnis hinsichtlich der Produkte zu kanalisieren und eine Plattform auf der eigenen Seite anzubieten. Dazu gehört aber eine Menge mehr als PHPBB zu installieren und zu hoffen, daß es sich von selbst füllt. Eine aktive Community bei einem fairen(!) Händler, der im Interesse der Kunden denkt ist auf jeden Fall ein USP den man nutzen kann (sofern man so ein Händler ist und Kundenpotential vorhanden ist). Auch ZU viele Diskussionsplattformen sind schädlich. Blog für Blog Einträge, Produktbewertungen (Kommentare), ein Diskussionsforum – all das kann die Nutzer auch verwirren. Ein schlüssiges und eindeutiges Kommunikationskonzept mit klar definierten Zielen und Ansprüchen hingegen…
    Sooeben neu / wieder eingetroffen am besten mit eMail notification wäre genial. Dann aber auch wirklich im Lager liegen haben ;-)
    Um die Happy Hour Geschichte bilden sich im Ausland ganze Geschäftskonzepte. Und ja, ich denke CP sollte bei seinem Umsatzvolumen den ein oder anderen exklusiven Deal machen können (z.B. eine Palette XYZ Auslaufartikel von Hersteller X). Das könnte man nett mit einem real time Flashticker verbinden. So kann auch gezielt Kundeninteresse ausgelotet werden. Mit dem Wissen können kleine Spezial Units gebildet werden, die nicht wild einkaufen was am Markt an Neuheiten plaziert wird, sondern das wo am meisten Kundeninteresse besteht – natürlich in maximaler verikaler Ausbautiefe. Damit habt ihr automatisch mehrere USPs, bezogen auf die jeweilige Zielgruppe. Ein Beispiel? iPod Taschen. Eine „große“ Auswahl bietet jeder Karstadt. Die größte(!) und abgefahrenste Auswahl? Vieleicht noch Arktis im iPod Shop. Da ist CP nur „me too“. Steckt man ein wenig Energie rein wird CP „der“ Shop für iPod Taschen. Es gibt einfach keine bessere Auswahl. Selbst die mit grünem Schleim gefüllten, eigenhändig bei Lik Sang importierten, japanischen, mit zyklischem glow-in-the-dark Effekt versehenen Dinger wäre lieferbar. Ihr wisst was ich meine :-) Halt weg vom ersetzbaren Generalisten (mit 20K Artikeln), hin zum „mehrfach“ Spezialisten mit 10, 20 integrierten Mini Shops für die jeweiligen Zielgruppen. Und DORT passt auch jeweils ein angepasstes Kommunikationskonzept.

    Was bringt’s?
    Wenig im daily business, viel in der Kriese. Wenn (aus welchen Gründen auch immer) ein Händlersterben einsetzt fallen als erstes die „me too“ Händler raus. Das läuft NUR noch über den Preis. Beim Spezialisten bekommen ich auch andere Dinge und anderen Service UND die Community kauft auch dort ein. Ziel ist es ganz klar die vorhandenen sozialen Netze eurer Kunden zu nutzen. Die Möglichkeiten sind vielfältig von iPod Taschen bis zu vergriffenen Items oder Battlefield 2 / WOW Clans die man aktiv unterstützt. Die Bandbreite ist groß.

    Fuck, ich brauche Kaffee ;-) CU

    My 2 cent.

  4. Grautvornix schrieb am
    Bewertung:

    Die Punkte 7 und 8 kann mann nicht vegleichen. Ein Forum ist eine interessante Idee. Allerdings muesste das ja administriert werden, was wiederum Geld kostet. Ich persoehnlich halte viel von Meinungen andere Kunden zu einem Produkt. Allerdings gibt es da bessere Seiten als einen Shop.

    z.B.:
    TFT-Monitore: http://prad.de/board/index.php?langid=0.html
    MP3-Player:http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=125

    Die Suche mit dem Fact-Finder gefaellt gut.

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