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Apple iMac im ganz neuen Rahmen



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Optischer Minimalismus mit maximaler Leistung
Grenzen sind dazu da, sie zu überschreiten. Das dachte sich auch Apple, erfand den iMac der siebenten Generation neu und definierte Design und Performance in einem ganz neuen Rahmen. Aber kann man das überhaupt noch Rahmen nennen, was das Kunstwerk von einem All-in-One-Computer umschmeichelt. Das extrem dünne, auf 5 mm am Rand minimierte, Design des iMac erforderte von den Technikern aus Cupertino, alles von Grund auf zu verfeinern, zu erfinden und völlig neu zu konstruieren. Aber wie macht man etwas, was scheinbar schon perfekt ist, noch perfekter?
Apple iMac: Revolution und Evolution eines All-in-One-Computers

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Als am 7. Mai 1998 der erste iMac vorgestellt wurde, war dies für die Computerwelt eine wahre Revolution. Noch nie zuvor war ein Computer eine solche Augenweide. Kein lästiger Tower mehr, der unter dem Tisch versteckt werden musste. Alles – Display, Prozessor, Grafikchip, Festplatte, Arbeitsspeicher und mehr – in einem einfachen, modernen Gehäuse vereint. Vier Jahre später verschwand das voluminöse Gehäuse und wich einem halbrunden Standfuß samt gelenkigen Arm und flachem Display. Die Idee eines All-in-One-Computers gab Apple seitdem nicht wieder auf, sondern tüftelte weiter daran, die neue Art des Computers weiter zu perfektionieren. 2004 verschwand dann die halbierte Knutschkugel und ein formschöner schlanker Standfuß, dessen Grundform auch heute noch den iMac trägt.

Wie macht man etwas Perfektes noch perfekter?

imageDer – seit gestern nicht mehr aktuelle – iMac an sich war optisch eine Augenweide und technisch gut aufgestellt. Mit 21,5 Zoll bzw. 27 Zoll stand ausreichend Spielraum zum Surfen, Videoschnitt, für die Bildbearbeitung oder einfach auch nur für den Filmgenuss zur Verfügung. Bevor wir uns auf Optik und Leistung stürzen, gilt das Hauptaugenmerk dem Display. Es mochte zwar schön groß sein, aber viele Kunden störte die Spiegelung. Beim iMac der 7. Generation hat es Apple geschafft, die Spiegelung des IPS-Displays um 75 Prozent zu reduzieren. Wie sich das in der Realität wider-“spiegel”, wird sich zeigen, sobald wir den ersten neuen iMac vor uns stehen haben.

Die Evolution der iMacs hat die Messlatte für das 2012er-Modell extrem hochgelegt. Der neue Apple iMac kommt nicht nur mit einem neueren, noch besseren, Display daher, sonder steckt voller Hochleistungstechnologien. Trotz alledem ist der iMac der siebenten Generation am Rand gerade einmal 5 mm dünn. Zusätzlich wurde das Volumen an sich gegenüber dem Vorgänger um nahezu 40 Prozent reduziert. Die größte Herausforderung bei diesem extrem schlanken bestand für die Apple-Ingenieure im Zusammenfügen von Vorder- und Rückseite, da es nicht mit herkömmlichen Methoden geschweißt werden kann. Des Rätsels Lösung fand man in einem Verfahren, das sich Rührreibschweißen nennt. Damit entsteht eine nahtlose, präzise und äußerst starke Verbindung, wie es sie gewöhnlich bei Flugzeugtragflächen, Raketentreibstofftanks und anderen Teilen gibt, die nicht versagen dürfen. Hoffen wir, dass die Qualität auch beim iMac vorzufinden ist und sich Kunden der ersten Stunde keine Risse beklagen.

Apple iMac”

Nicht nur optisch verbessert. Die inneren Werte zählen.

Dass der neue iMac nicht nur optisch besser geworden ist, zeigt ein kurzer Blick unter die Haube. Mit den neusten Intel-Ivy-Bridge-Prozessoren ist der neue Apple iMac der schnellste, den es je gab. Neben einem Quad-Core Intel-Core-i5-Prozessor stehen optional ein noch leistungsfähigere Intel-Core-i7-Prozessoren zur Auswahl. Doch auch die Grafik wurde aufgebohrt. Fortschrittliche NVIDIA-GeForce-Grafikprozessoren mit Kepler-Architektur bieten bis zu 60 Prozent mehr Leistung für grafikintensive Aufgaben und mehr Bilder pro Sekunde machen 3D-Spiele noch atemberaubender. Auch der Videoschnitt von HD-Material geht jetzt noch schneller von der Hand. Fortschrittlich sind auch die Speicheroptionen des neuen iMac. Standardmäßig mit einer 1-TB-Festplatte ausgestattet, kann er auch optional mit 3 TB bestellt werden und bietet damit ausreichend Platz für Daten, Fotos, Musik und Videos. Wem Performance wichtiger ist als riesiger Speicherplatz, dem stehen bis zu 768 GB Flash-Speicher zur Verfügung. Wer beides will, kann ab sofort zu Fusion Drive greifen. Diese wegweisende Speicheroption kombiniert die große Kapazität einer normalen Festplatte mit der hohen Leistung eines Flash-Speichers. Klingt nach einer Hybridlösung, aber Apple wäre nicht Apple, wenn sie intelligent wäre. Fusion Drive verwaltet die Daten automatisch und intelligent. Das heißt, dass häufig benutzte Programme, Dokumente und andere Dateien im schnelleren Flash-Speicher bleiben, während seltenere genutzte Objekte auf die Festplatte verschoben werden. Der Mac lernt quasi intelligent von Tag zu Tag mit, wie man arbeitet und beschleunigt unser Arbeiten, indem Programme und Dateien zügiger geöffnet werfen.

Ansonsten findet man beim neuen iMac die inzwischen gängigen Anschlüsse (Thunderbolt, USB 3.0) und Kommunikationsmittel (Wi-Fi, Bluetooth, FaceTime-HD-Kamera). Bei Mikrofon und Sound hat Apple aber kleine Verbesserungen vorgenommen. Zum einen sorgen ab sofort zwei verbaute Mikrofone dafür, dass Umgebungsgeräusche gefiltert werden und somit die Sprachqualität beim Diktieren oder Skypen verbessert wird, zum anderen klingt der iMac mit neuen integrierten Lautsprecher noch besser.

Was kostet der neue, bessere iMac und ab wann ist er verfügbar?

Der neue Apple iMac startet bei 1.349 Euro (UVP). Dafür bekommt ihr ein 21,5-Zoll-Display hinter dem sich u.a. ein 2,7 GHz Quad-Core Intel Core i5, 8 GB Arbeitsspeicher, 1 TB Festplatte und NVIDIA GeForce GT 640M mit 512 MB verstecken. Wer mehr will, muss 200 Euro mehr investieren. Für 1.549 Euro gibt es einen 2,9 GHz Quad-Core Intel Core i5 und eine NVIDIA GeForce GT 650M mit 512 MB, Festplatte und Arbeitsspeicher sind identisch. Verfügbar ist der neue 21,5-Zoll-iMac im November. Wer es größer mag, der greife beherzt zur 27-Zoll-Modell. Für 1.879 Euro gibt es einen 2,9-GHz-Quad-Core-Intel-Core-i5-Prozessor, eine NVIDIA GeForce GTX 660M mit 512 MB sowie 8 GB RAM und eine 1 TB große Festplatte. Mehr Prozessor- und Grafikleistung gibt es für stolze 2.049 Euro, nämlich 3,2 GHz Quad-Core Intel Core i5 und NVIDIA GeForce GTX 675MX mit 1 GB Arbeitsspeicher. Allerdings muss man sich bis Dezember gedulden, denn vorher gibt es den neuen 27-Zoll-iMac nicht. Was die Aufpreise für BTO-/CTO-Konfigurationen (Build/Configure to order) angeht, lässt sich Apple noch nicht in die Karten schauen.

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