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Angeschaut: Samsung Serie 9 900X3A



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Hat hier jemand MacBook Air gesagt?
Flache Rechenflundern sorgen abseits ihrer technischen Daten meist für einen erhöhten Adrenalinspiegel, denn die Optik macht den Unterschied und bedient die Emotionen in uns. Einem Supermodel gleich, heizen sie unsere Fantasie an, besitzen eine schmale Taille und wecken Begehrlichkeiten. Der Laufsteg wurde bis dato dominiert von Apples MacBook Air, dass bereits in der zweiten Generation auf Kundenschau ist. Bisher versuchte die Konkurrenz meist erfolglos das Konzept zu kopieren, herauskamen Plastikschüsseln wie die MSI X3xx-Serie, die berechtigterweise wieder in der Versenkung verschwanden. Dass es auch anders gehen kann, beweist aktuell Samsung mit seinem neuen Designwunder der Serie 9. Anfang des Jahres angekündigt, erhielten wir nunmehr die ersten Modelle. Diese waren und sind heiß begehrt, dennoch gelang uns ein Fotoshooting im Dresdner Cyberport Store.
Das Samsung Serie 9 900X3A möchte anders sein als der Rest seiner Mitbewerber im Umfeld, es beweist seine Eigenständigkeit, kann sich aber dennoch nicht vollkommen dem Vergleich zum aktuellen MacBook Air entziehen. Ihm gleich fällt zunächst das flache Gehäuse auf: Ganze 16,3 mm dünn! Im Gegensatz zum MacBook Air ist das Samsung allerdings nicht in Keilform gestaltet, sondern behält seine Statur konsequent bei. Die Unterschiede setzten sich auch in der Wahl des Materials fort. Samsung verwendet hierfür Duraluminium – eine Aluminiumlegierung, die bereits Anfang des letzten Jahrhunderts zur Konstruktion von Luftschiffen verwendet wurde. Das schwarze und vor allem matte Finish erscheint dabei ansprechend und durchaus edel.

Samsung Serie 9 900X3A – Teil 1″

Das Samsung Serie 9 900X3A teilt sich ferner eine Gemeinsamkeit mit der ersten Generation des MacBook Air: Die Anschlüsse befinden sich in zwei klappbaren Fächern an den Seiten des Notebooks. So bleibt die tadellose Linie erhalten und die Ports werden erst dann sichtbar, wenn sie auch tatsächlich genutzt werden. Apropos: Für ein Subnotebook bietet der Rechner vielfältige Anschlussmöglichkeiten: USB 2.0 und USB 3.0, Mini-HDMI, Ethernet (Mini-Lösung mit beiliegendem Dongle) und ein Micro-SD-Slot. WLAN-n und Bluetooh 3.0 gehören ebenso zum Portfolio der schwarzen Flunder. Ein echtes Highlight: Das Samsung besitzt eine beleuchtete Tastatur! Diesen Luxus gönnt Apple derzeit nur noch den Pro-Modellen, das Air muss darauf aktuell verzichten.

Samsung Serie 9 900X3A – Teil 2″

Das 13-Zoll-Display ist sehr hell und lobenswerter Weise in matt gehalten – Spiegelskeptiker können erleichtert aufatmen. Leider löst es nicht so hoch auf wie das Apple-Pendant: 1.366 x 769 Pixel vs. 1.440 x 900 Pixel beim Luftikus. Bei der Stromversorgung leisten sich beide Schönheiten ein Patt: Bis zu sieben Stunden lässt es sich mit ihnen aushalten, ohne dass eine Steckdose benötigt wird. Der größte Vorteil des Samsung verbirgt sich indes im Inneren des schmucken Gehäuses: Sandy Bridge, so lautet der Name! Der Core i5-2537M Prozessor schlägt den altbackenen Core Duo des Airs um Längen. Ihm zur Seite steht die Intel HD 3000 Grafik, 4 GB RAM (kann auf 8 GB erweitert werden) und eine 128 GB SSD. Ein schnelles Gesamtpaket, dass mit derzeit 1.599 Euro aber auch nicht unbedingt ein Schnäppchen ist – aber Supermodels waren in der Anschaffung schon immer etwas teurer.

Samsung Serie 9 900X3A vs. MacBook Air“

Informationen zur Verfügbarkeit
Eine kleinere Stückzahl konnten wir bereits schon erhalten, im Moment besitzen wir aber nur ein einziges Ausstellungsstück hier in Dresden. Ende April sollte nochmals eine kleine Fuhre unser Lager erreichen. Mit einer ausreichenden Verfügbarkeit rechnen wir dann ab Mitte Mai.

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2 Kommentare

  1. DerDieter schrieb am
    Bewertung:

    Sieht nett aus – durch das Schwarz gefällt es mir sogar deutlich besser als das MacBook Air

  2. Matthias schrieb am
    Bewertung:

    mir gefällt es besser als das Air weil es nicht spitz zuläuft. Dsbzgl hat mir auch das Ideapad U260 von Lenovo unheimlich gut gefallen, das hat aber wohl ein paar andere Macken. Zur eierlegenden Wollmilchsau, die ich ja suche, fehlt den Samsungs höchstens noch ein ExpressCard-Slot…und natürlich ein kleiner Preisabschlag ;-)

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