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Windows-10-Umstieg: Was gibt‘s zu beachten?



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Plattformübergreifend
Plattformübergreifend

Das Internet der Dinge, also die sich immer weiter vernetzenden „smarten“ Geräte, revolutioniert die Gesellschaft. Manchmal bekommt man große Veränderungen gar nicht so richtig mit und ist erstaunt, was für neue Möglichkeiten plötzlich bereitstehen. Ähnlich könnte es mit dem neuen Windows 10 sein. Ich habe ja bereits meine Vermutung geäußert, dass Microsoft mit diesem Betriebssystem eine strukturelle Wende einschlägt. Darum soll es heute aber nicht gehen.

Am Tag des offiziellen Release wollen wir euch hier noch einmal einen kleinen Überblick darüber geben, auf welchen Plattformen Windows 10 laufen wird und was ihr für einen erfolgreichen Wechsel beachten solltet.

Windows 10 für Notebook, Tablet, PC & Mac

Schön: Das Startmenü ist zurück
Schön: Das Startmenü ist zurück

Seit heute ist Windows 10 für eure Rechner und Tablets verfügbar. Seid ihr Windows 7, 8 oder 8.1-Nutzer, steht das Upgrade für ein Jahr kostenlos bereit, sofern es sich bei eurer Version um eine legale Variante handelt. User anderer Betriebssysteme müssen entweder komplett zahlen oder sich das oftmals weit günstigere Windows 7 als Ausgangspunkt eines Wechsels zulegen. Bis heute war zudem die Insider-Option verfügbar: Anmelden und als Beta-Tester Windows 10 kostenlos reservieren. Mittlerweile bzw. „derzeit“ werden von Microsoft jedoch keine weiteren Rechner mehr in das Insider-Programm aufgenommen, weil das neue Windows „kurz bevorsteht“ bzw. released wurde.

Es gibt natürlich auch einige Mindestanforderungen für Rechner, welche für einen erfolgreichen Umstieg zur Verfügung stehen sollten. Microsoft nennt hier:

  • Aktuelle Updates des Service Packs
  • Arbeitsspeicher: 1 Gigabyte (32-Bit) bzw. 2 Gigabyte (64-Bit)
  • Prozessor: Mindestens 1 Gigahertz
  • Speicherplatz: 16 Gigabyte (32-Bit) bzw. 20 Gigabyte (64-Bit)
  • Grafik: Mindestens DirektX 9 mit WDDM
  • Bei Tablets: Displaygröße mindestens 8 Zoll (7 Zoll bei Windows 10 Professional) & der zur Auflösung passende Arbeitsspeicher

Damit sind die Systemvoraussetzungen nicht immens und ähneln sogar jenen der Vorgänger. Können sie von eurem System erfüllt werden, wird in der Taskleiste das Windows-Icon eingeblendet und das Update kann starten. Hierfür bietet Microsoft eine übersichtliche Anleitung an. Wer danach trotz aller Neuerungen nicht so ganz zufrieden ist, kann innerhalb von 30 Tagen zur gewohnten Version zurückkehren.

User, welche Windows 10 gern auf ihrem Mac-Rechner nutzen möchten, sollten auf Parallels Desktop 10 zurückgreifen. Mit dieser Software könnt ihr auch Windows-Programme verwenden.

Windows 10 Mobile für Smartphones

Windows 10 für Smartphones
Windows 10 für Smartphones

Auf Geräten bzw. Smartphones, welche ein kleineres Display als die oben geforderten 8 Zoll aufweisen, wird künftig Windows 10 Mobile laufen. Das allerdings wird erst in einigen Monaten veröffentlicht. Wer es nicht abwarten kann, hat auch hier die Möglichkeit, die Vorabversion zu testen.

Hierfür müsst ihr euch beim Windows-Insider-Programm anmelden und die Vorabversion downloaden. Dann habt ihr die Möglichkeit, Zugriff auf alle möglichen Neuerungen zu erhalten. Beständig wird sich etwas verändern und ihr erlebt es mit, gebt Feedback und erhaltet dadurch die Option zum Mitbasteln. Da es jedoch noch nicht die fertige Version ist und durchaus Fehler enthalten sein können, empfiehlt Microsoft hierfür lieber ein Zweit-Smartphone zu nutzen.

Auch für Windows 10 Mobile gibt Microsoft einige Systemanforderungen preis:

  • Smartphone aus folgender Liste: * klick
  • Smartphone mit dem Betriebssystem Windows Phone 8.1
  • Microsoft-Konto + Internetzugang

Wer noch mehr Details über die minimalen Hardware-Anforderungen an jegliche Geräte-Gruppen wissen möchte, sollte sich hier in der von Microsoft zur Verfügung gestellten Tabelle umsehen. Daraus ergeben sich weitere Angaben:

  • Display mit mindestens 800 x 480 Pixel
  • 512 MB Arbeitsspeicher
  • 4 Gigabyte Speicher

Der Wechsel von Windows Phone 8.1 zu Windows 10 Mobile scheint bei einem direkten Vergleich einige Vorteile wie beispielsweise eine ordentlich überarbeitete Übersichtlichkeit zu bieten. Für den Fall, dass auch Android-User davon profitieren wollen: Auch wenn es bisher nur Experimente sein sollen, hört man hier und da, dass Microsoft durch ein Tool das Android-Betriebssystem mit Windows 10 austauschen kann. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Idee weiter entwickeln wird.

Windows-10-Update für Xbox One

Gemeinsam zocken mit Xbox und Co.
Gemeinsam zocken mit Xbox und Co.

Plattformübergreifender Datenaustausch ist ein Kern des neuen Windows. Das Ziel ist, dass die Daten der User auch auf anderen Geräten zur Verfügung stehen und sogar ein geräteübergreifendes Gaming ermöglicht wird. So können Xbox- und PC-Gamer gegeneinander antreten, ihre Spiele streamen und digitalen Kontakt aufrechterhalten. Durch die einheitliche Software-Plattform erkennt Windows 10 automatisch, mit welchem Gerät ihr arbeitet, passt die Darstellung entsprechend an und ermöglicht die Nutzung eurer Apps plattformunabhängig. Dadurch können die Xbox-Games auch auf dem PC gezockt werden.

Das Update für die Xbox One von Microsoft wird wohl erst im Herbst erscheinen, allerdings bereiten aktuelle Updates den Wechsel bereits vor.

Das Warten hat ein Ende

Windows 10 ist erschienen und die spannenden Neuerungen stehen ab heute zur Verfügung. Endlich ist das Startmenü wieder da und endlich wird die HoloLens greifbar. Neben dieser Augmented-Reality-Brille will Microsoft mit Cortana außerdem die künstliche Intelligenz weiter voran treiben und macht Siri damit Konkurrenz. Weiterhin sollen Passwörter zunehmend der Vergangenheit angehören, weil mit „Windows Hello“ biometrische Daten (Iris, Gesicht etc.) zur Authentifizierung genutzt werden können.

Endlich wird es virtuelle Desktops geben, endlich können iOS- und Android-Entwickler ihre Apps ohne große Änderungen für Windows portieren und, wie gesagt, endlich steht eine solche Feature-Sammlung im großen Rahmen kostenlos zur Verfügung. Jetzt muss sich das neue Betriebssystem nur noch bewähren und auch beim Thema Datenschutz zeigen, was es kann.

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