Lifestyle

Welches Grafik-Tablet & welcher Stift von Wacom für was?



Zugeordnete Tags Wacom | Grafiktablett | Tablet

Egal, ob ihr eure Präsentationen mit Notizen und Zeichnungen versehen, eure Fotos präzise bearbeiten oder ob ihr professionell Illustrationen erstellen wollt, für jede Anwendung ist ein anderes Grafik-Tablet von Wacom empfehlenswert. Aber nicht nur bei der Zeichenfläche selbst gibt es Unterschiede, auch bei den Stiften habt ihr mittlerweile eine große Auswahl.

Wir stellen euch hier die beliebtesten Tablets und smarten Stifte von Wacom vor und verraten euch, wofür sich die einzelnen Modelle am besten eignen.

Vielfältige Möglichkeiten für Einsteiger - die Wacom Intuos-Serie

Beginnen wir mit den Einsteiger-Modellen rund um die Wacom Intuos-Tablets. Wer das Tablet vor allem dazu braucht, um kleine Zeichnungen und Skizzen anzufertigen, ist mit dem Wacom Intuos Format bestens beraten. Dieses gibt es in den Größen Small und Medium.

Das Tablet verbindet ihr entweder per USB-Kabel oder via Bluetooth – je nach Modell – mit eurem Rechner. Darauf zeichnet ihr dann mit dem mitgelieferten Stift. Dieser funktioniert ganz ohne Batterie und verfügt über 4.096 Druckpunkte. Damit sind präzise Zeichnungen möglich. Zudem habt ihr die Möglichkeit, vier ExpressKeys individuell mit Shortcuts zu belegen.

Je nach Modell bekommt ihr bis zu drei Programme kostenlos dazu, nachdem ihr das Produkt registriert habt. Zm Beispiel steht Corel® Painter® Essentials™ 6 zum Download bereit, eine Software für Illustrationen. Außerdem gibt es Corel® Aftershot™ 3  zur Fotobearbeitung und Clip Studio Paint Pro für Comics und Mangas.

Für alle, die es schon etwas fortgeschrittener mögen, gibt es die Wacom Intuos Pro-Serie. Diese kommt mit Multi-Touchscreen daher, bietet auch ein Large-Modell und bietet zum Beispiel dank eines Radial-Menüs eine intuitivere Bedienung. Dieses besteht aus robustem Aluminium und glasfaserverstärktem Kunststoff.

Auch hier habt ihr zwar kein Display, das euch das Gezeichnete sofort anzeigt, dafür bekommt ihr hier aber den Wacom Pro Pen 2 mitgeliefert. Dieser verfügt über 8.192 Druckpunkte und kann somit die Stifteingaben noch genauer verarbeiten. Auch der Neigungswinkel wird zum Beispiel für Schraffierungen erkannt. Zudem gibt es hier sechs ExpressKeys beim Small-Modell beziehungsweise acht Stück bei der Medium- und Large-Version sowie einen Touch-Ring

Bei den Wacom Intuos Pro-Modellen könnt ihr Einstellungen über den Touch-Ring vornehmen.
Das Wacom Intuos Format kommt hingegen lediglich mit vier ExpressKeys daher.
Den Wacom Pro Pen 2 ist beim Wacom Intuos Pro im Lieferumfang enthalten.
Die Grafik-Tablets sind schön flach und können so auch unterwegs gut genutzt werden.
Mit 8.192 Druckstufen ist der Wacom Intuos Pro Pen 2 sehr drucksensitiv.
Bei den Wacom Intuos Pro-Modellen könnt ihr Einstellungen über den Touch-Ring vornehmen.

Wacom Cintiq (Pro): Professionelle Grafikerstellung und -Bearbeitung

Wenn ihr richtig professionell, zum Beispiel als IllustratorIn, DesignerIn oder FotografIn mit einem Grafik-Display arbeiten wollt und müsst, ist die Wacom Cintiq-Reihe am besten geeignet. Auf dem integrierten Bildschirm seht ihr dabei direkt, was ihr gerade kreiert.

Auch hier gibt es verschiedene Größen, Ausstattungen und Funktionen. Zum einen gibt es die klassische Wacom Cintiq-Reihe, zum Beispiel das Wacom Cinitq 16, das wie der Name schon sagt, über eine 16 Zoll große Zeichenfläche verfügt. Das Display löst dabei in Full HD auf.

Eine noch höhere Auflösung und erweiterte Funktionen wie ein Multi-Touch-Display bieten die Wacom Cintiq Pro-Modelle, beispielsweise das Cintiq Pro 16, das Cintiq Pro 24 und Cintiq Pro 32. Dank der 4K-Auflösung und der hohen Farbtreue seht ihr dort ganz detailliert und noch realer, was ihr gerade zeichnet oder gestaltet. Auf dem Cintiq Pro 32 habt ihr dank des 32-Zoll-Display auch eine schön große Zeichenfläche und könnt euren Arbeitsplatz damit sinnvoll erweitern. Wer ein Profi-Kreativ-Display auch unterwegs zur Hand haben möchte, kann auf das Wacom Cintiq Pro 13 zurück greifen, das mit einem 13 Zoll großen Full-HD-Screen daher kommt.

Die Glasoberfläche des Displays ist aber nicht spiegelglatt, sondern leicht aufgeraut, damit ihr das Gefühl bekommt, wie auf Papier zu zeichnen. Auch hier wird wie beim Wacom Intuos Pro ein Wacom Pro Pen 2 mitgeliefert. Bei der Cintiq-Reihe habt ihr jedoch noch viel mehr Möglichkeiten, euren Arbeitsbereich so zu gestalten, wie es euch am besten passt. Dazu stehen bis zu 17 individuell belegbare ExpressKeys bereit.

Grafik-Tablet und Display in einem - das Wacom Cintiq
Bei der Pro-Variante des Wacom Cintiq stehen bis zu 17 frei belegbare Tasten zur Verfügung.
Grafik-Tablet und Display in einem - das Wacom Cintiq

Wacom Bamboo - 3 Stifte im Vergleich

Bei Grafik-Tablets sind Eingabestifte unerlässlich, bei Smartphone, Tablet und Co. kann ein Stylus aber auch extrem hilfreich sein. Deswegen kommt hier eine kleine Übersicht, bei der wir uns drei Wacom-Bamboo-Modelle etwas genauer ansehen:

Wacom Bamboo Stylus Solo 4

Der Bamboo Stylus Solo 4 von Wacom ist ein einfacher, klassischer, zehn Gramm leichter Eingabestift. Er ist mit allen iOS-, Android- und auch Windows-Geräten mit kapazitiven Touchscreen kompatibel. Die Zeichenspitze besteht aus Carbonfaser, ist austauschbar und misst sechs Millimeter im Durchmesser. Dank der Softtouch-Oberfläche liegt er angenehm in der Hand. Geeignet ist er für einfache Skizzen, Navigation und bequemes Schreiben.

Wacom Bamboo Stylus Alpha 2

Der Bamboo Stylus Alpha 2 bietet ähnliches wie der der Bamboo Stylus Solo 4. Er ist ebenfalls für Smartphone, Tablet und Co. geeignet und liegt mit seinen zwölf Gramm gut ausbalanciert in der Hand. Einer der wenigen Unterschiede ist die Materialwahl für die Spitze. Hier wurde nämlich nicht Kohlefaser, sondern Gummi genutzt. Notizen, Scribbles und ähnliches sind hiermit möglich. Präzise Zeichnungen allerdings nicht.

Wacom Bamboo Stylus Fineline 3

Präzise Skizzen sind mit dem Bamboo Stylus Fineline 3 möglich. Der Stift ist in 1.024 Stufen drucksensitiv und lässt sich einfach mit den iOS-Geräten wie iPhone und iPad verbinden. Eine LED-Leuchte zeigt dabei den Verbindungsstatus und Akkuladestand an. Aufgeladen wird der Stift über USB. An der Seite befindet sich ein Shortcut-Knopf, den ihr in verschiedenen Notizen-Apps beliebig belegen könnt. Die harte, feine Stiftspitze ist hier wechselbar. Zum Schutz lässt sie sich auch im Stiftgehäuse versenken. Mit dem Wacom Bamboo Stylus Fineline 3 könnt ihr also Skizzen anfertigen, bei denen ihr dank der Drucksensitivität viel mehr Möglichkeiten der Gestaltung habt. Mit welchen Geräte der Stylus genau kompatibel ist, seht in dieser Liste.

Der Wacom Bamboo Stylus Solo 4 verfügt über eine Carbonfaser-Spitze.
Schick und klein kommt der Wacom Bamboo Stylus Alpha 2 daher.
Fürs iPhone und iPad das Richtige: der Wacom Bamboo Stylus Fineline 3.
Der Wacom Bamboo Stylus Solo 4 verfügt über eine Carbonfaser-Spitze.

Wie auf Papier: Zubehör für mehr Gestaltungsspielraum

Die einzelnen Tablets kommen also mit verschiedenen Features, Oberflächen und in unterschiedlichen Größen daher. Wenn ihr trotzdem noch nichts passendes für euch gefunden habt, könnte dies das passende Zubehör ändern. Zum Beispiel gibt es sogenannte Texture Sheets, die ihr bei vielen Modellen über das Tablet legt und somit auch auf verschiedenen Oberflächen zeichnen könnt, um noch näher an das Zeichnen auf verschiedenen Papieren zu kommen. Auch Halterungen oder verschiedene Stifte ändern das Zeichenerlebnis. Wenn ihr noch weitere Fragen zu den Zeichen-Tablets, schreibt sie uns gerne in die Kommentare!

RSS-Feed

Werde Autor!

Dieser Beitrag wurde von veröffentlicht.
hat bereits 95 Artikel geschrieben.
Sei auch dabei: Werde jetzt Autor und teile dein Wissen!

Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*

Ähnliche Beiträge

Wacom Grafiktabletts - Stifteingabe für Business & Alltag

Lifestyle

02.12.2014

 | Elsa Philipp

Zeichnen am PC, Kolorieren von Skizzen oder präzise Stiftarbeiten – auf den ersten Blick wirken Grafiktabletts wie ein reines Tool für Künstler und Grafik-Designer. Doch auch im Alltag begegnen uns immer wieder Grafiktabletts, ohne dass wir... mehr +