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Stifttabletts im Unterricht: Diese Top 5 Kriterien helfen bei der Kaufentscheidung



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Die Sommerferien sind vorbei, der Startschuss für das neue Schuljahr ist mittlerweile in allen deutschen Bundesländern gefallen. Während im letzten Jahr 94 Prozent aller Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 in der Zeit des zweiten Lockdowns mindestens einmal wöchentlich digital lernten (Quelle: Deutsche Telekom Stiftung), bleibt in Schulen und Familien Digitalunterricht auch im neuen Schuljahr ein großes Thema.

Hilfreiche Lern-Lösungen sind gefragt. Deswegen arbeiten Technik-Hersteller auch stetig an neuen Ideen. Der Hersteller Wacom ist in puncto intuitiver Nutzung ganz vorne mit dabei. Die angebotenen Stifttabletts sollen den Schulalltag für Groß und Klein erleichtern.

Doch lohnt sich die Anschaffung? Wir haben für euch Top 5 Tipps zusammengestellt, die  euch bei der Überlegung zum Kauf helfen sollen.

Sind Stifttabletts ein Must-Have? Wieso ein Kauf sinnvoll sein kann

Notizen & Skizzen live mit anderen erstellen und teilen ist mit Stifttabletts kein Problem.
Notizen & Skizzen live mit anderen erstellen und teilen ist mit Stifttabletts kein Problem.

Der wahrscheinlich naheliegendste Pluspunkt von Stifttabletts ist die intuitive Nutzung. Gerade für jüngere Schüler und Schülerinnen ist das Tippen auf einer Tastatur ungewohnt und dauert oftmals lange. Doch sind die digitalen Schreibtools deshalb ein Must-Have? Das ist eine individuelle Frage, unsere ersten Tipps sollen euch bei der Einschätzung helfen.

Tipp 1: Kosten, Aufwand & Nutzen abschätzen

Natürlich können Notizen auch im Homeschooling analog mit Stift und Papier verfasst werden. Das Erarbeitete per Mail, Cloud oder Chat zu teilen ist dann allerdings mit höherem Aufwand verbunden – ein Scanner wird notwendig. Auch die Zeit und Geduld zur Digitalisierung muss einkalkuliert werden.

Mit Stifttabletts fällt dieser Digitalisierungs-Aufwand weg. Wird das Tablet an Notebook oder PC angeschlossen, können Mitschriften live verfasst sowie direkt im Anschluss abgespeichert und gegebenenfalls verschickt werden.

Zudem ergeben sich neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Mitschülern oder Lehrern: Ihr wollt eure Ideen sofort teilen? Aktiviert einfach die Bildschirmübertragung und schon können Notizen, Skizzen oder Tabellen live mitverfolgt werden.

Das Schreibgefühl kommt dem von echtem Papier schon sehr nahe.
Das Schreibgefühl kommt dem von echtem Papier schon sehr nahe.

Tipp 2: Unsicherheiten bezüglich Kosten & Nutzung auf den Grund gehen

Manch einer stellt sich berechtigterweise die Frage: Kommt mein Kind überhaupt mit der neuen Art zu Schreiben klar? Das Schreiben selbst fühlt sich tatsächlich nicht genau wie auf echtem Papier an, kommt dem Ganzen inzwischen allerdings schon sehr nahe. Die Oberfläche der Tablets ist dazu leicht angeraut, sodass die Stiftspitze beim Schreiben nicht zu stark rutscht.

Auch der Stift selbst unterstützt das natürliche Schreibempfinden dank Druck- und Neigungsempfindlichkeit. Dabei benötigt er keine Batterien und funktioniert kabellos, wodurch er leicht in der Hand liegt. So gewöhnen sich auch jüngere Schüler schnell an die Nutzung. Solltet ihr merken, dass das Stifttablett doch nichts für euch ist, könnt ihr es innerhalb von 30 Tagen kostenlos zurückgeben.

Die Sorge vor hohen Kosten ist bei vielen verbreitet. Dabei müssen keine Unsummen erwartet werden. Natürlich variieren die Preise von Modell zu Modell, die derzeit günstigste Variante von Wacom, das One by Wacom Small, bekommt ihr allerdings schon für knapp 40 Euro.

Übrigens ist in den Preisen zur Anschaffung oftmals nicht nur das Tablet selbst enthalten. Wacom gibt euch zusätzlich praktische Software für Education zur Hand, die ihr nutzen könnt, zum Beispiel “Collaboard”, “Explain Everything” oder “Kami”.

Konnektivität, Einrichtung, Format – diese Fragen solltet ihr euch stellen

Vor dem Kauf solltet ihr euch überlegen, welche Technik ihr schon besitzt & welche Anforderungen euer Stifttablett erfüllen sollte.
Vor dem Kauf solltet ihr euch überlegen, welche Technik ihr schon besitzt & welche Anforderungen euer Stifttablett erfüllen sollte.

Unsere ersten beiden Tipps können euch bei der Überlegung zum Kauf vielleicht schon weiterhelfen. Doch wie wählt ihr das richtige Stifttablett für eure Situation aus?  Um die optimale Lösung zu finden, solltet ihr bei der Kaufentscheidung nicht nur auf den Preis achten.

Tipp 3: Bestandsaufnahme: Mit welchem Betriebssystem soll das Tablet funktionieren?

Was nützt euch das beste Stifttablett, wenn es im Zusammenspiel mit eurem Notebook oder PC nicht funktioniert? Damit ihr keine bösen Überraschungen erlebt, solltet ihr unbedingt die Kompatibilität des Tablets mit eurem jeweiligen Betriebssystem überprüfen. Diese findet ihr im Produktdatenblatt.

Die meisten Stifttabletts von Wacom sind kompatibel mit Windows, Mac sowie Android. Besonders leicht erkennbar ist jedoch die neue Kompatibilität mit Chromebooks. Wacom kennzeichnet diese Tablets mit dem “Works with Chromebook”-Label*. So könnt ihr auf den ersten Blick sehen, ob das Stifttablett an eurem Chromebook funktioniert oder nicht. Kompatible Tablets sind zum Beispiel:

Am "Works with Chromebook-Label" erkennt ihr, dass dieses Stifttablet mit Chromebooks kompatibel ist*.
Einfach Anschließen & fertig – der Plug & Play-Charakter ist im Zusammenspiel mit Chromebooks besonders praktisch.
Am "Works with Chromebook-Label" erkennt ihr, dass dieses Stifttablet mit Chromebooks kompatibel ist*.

*Die Tabets sind mit Geräten kompatibel, auf denen die aktuelle Version von Chrome OS ausgeführt werden kann.  Sie wurden zertifiziert und entsprechen den Kompatibilitätsstandards von Google. Chromebook und das Works with Chromebook-Logo sind Marken von Google LLC.

Tipp 4: Keep it simple: Einrichtung & Co.

Egal ob ihr das Stifttablett für euch selbst oder eure Sprösslinge kauft – zunächst einmal sollten Nutzung und Einrichtung bequem sein und niemanden überfordern.

Generell gilt: Je jünger das Kind, desto unkomplizierter muss die Handhabung sein. Ihr solltet daher für eure Jüngsten Tablets bevorzugen, die einen Plug-and-Play-Charakter besitzen, also schon beim ersten Anschließen funktionieren. Auch hier kann das “Works with Chromebook”-Label helfen.

Denn während unter Windows oder Mac vor der Nutzung erst ein Treiber installiert werden muss, ist das bei Chromebooks nicht der Fall. Hier steckt ihr einfach das Tablet an und schon kann es losgehen. Wenn ihr wissen wollt, wie das in der Praxis aussieht, schaut doch mal in unserem Testbericht zum One by Wacom vorbei. Dort haben wir das Stifttablett im Zusammenspiel mit einem Chromebook getestet.

Auch über die Größe solltet ihr euch Gedanken machen. Wenn ihr das digitale Schreibtool oft unterwegs nutzen wollt oder nicht viel Platz an eurem heimischen Schreibtisch habt, solltet ihr auf ein kleineres Modell zurückgreifen. Möchtet ihr eine möglichst große Schreibfläche haben, die einem A4-Blatt gleich kommt, wählt besser eine größere Variante.

Braucht mein Stifttablett Bluetooth, Display & Kurzwahltasten?

Das One by Wacom S nimmt auf dem Tisch wenig Platz ein.
Das One by Wacom S nimmt auf dem Tisch wenig Platz ein.

Nach diesen vier Tipps habt ihr schon einen gute Richtlinie zum Kauf erhalten. Trotzdem wird euch auffallen, dass nicht jedes Tablet gleich ausgestattet ist.

Tipp 5: Finetuning: Display, Bluetooth, Kurzwahltasten & Co.

Ob euer Stifttablett ein Display, Bluetooth oder Tasten benötigt, hängt von eurer Vorliebe ab. Folgende Überlegungen könnten euch helfen:

Für Jüngere kann es hilfreich sein, das Geschriebene – wie bei einem echten Stift – direkt auf dem Bildschirm zu sehen. Das Stiftdisplay Wacom One bringt diesen Vorteil mit und ist wie bereits erwähnt zusätzlich mit Chromebooks kompatibel, was Einrichtung und Bedienung für eure Kleinsten zusätzlich bequemer macht.

Wollt ihr das Tablet gern oft mobil nutzen, zum Beispiel in der Uni oder Schule, könntet ihr über eine kabellose Variante wie dem Wacom Intuos Bluetooth nachdenken. Weil ihr die Verbindung zum Notebook via Bluetooth herstellt, vermeidet ihr Kabelsalat im Rucksack und spart Platz auf dem Tisch. Da die Einrichtung via Bluetooth ein wenig technisches Know-How erfordert, ist diese Lösung allerdings nicht für die Kleinsten zu empfehlen.

Kurzwahltasten sind praktisch, um schnell zwischen verschiedenen Schreib- und Zeichentools hin und her zu wechseln. Die Wacom Intuos-Reihe besitzt dieses Feature zum Beispiel. Wer sich mit dem Stifttablett auch künstlerisch austoben will, wird von diesem Extra profitieren. Im alltäglichen Schulunterricht sind Tasten allerdings nicht zwingend notwendig.

Fazit

Wir hoffen, diese Top 5 Tipps helfen euch bei der Wahl des Stifttabletts. Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt sie uns gern in die Kommentare.

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