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Raytracing, DLSS & Co. – Was steckt hinter Gaming-Notebooks der RTX™ 30-Serie?



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Notebooks werden mittlerweile immer kompakter, gleichzeitig jedoch auch immer leistungsstärker. Die neuesten Razer Blade-Notebooks beispielsweise sind mit Grafikchips der NVIDIA GeForce RTX™ 30-Serie ausgestattet. Dadurch sollen sie sowohl für Zocker, als auch für Entwickler geballte mobile Grafikpower bieten.

Doch was macht die neuen Gaming-Notebooks eigentlich so besonders & was steckt technisch hinter der Neuheit? Das verraten wir euch jetzt.

Das Herz eines Gaming-Notebooks – der Grafikprozessor

Optisch sind die Gaming-Notebooks von Razer auf jeden Fall ein Hingucker.
Optisch sind die Gaming-Notebooks von Razer auf jeden Fall ein Hingucker.

Damit die neuen Razer Blade-Modelle eine starke Performance für Grafikarbeiten und Gaming bieten können, wurden sie mit neuesten Grafikprozessoren der GeForce RTX™ 30-Serie ausgestattet. Diese wiederum basieren auf NVIDIAs preisgekrönter Ampere-Architektur, die im September 2020 das erste Mal vorgestellt wurde.

Aber was verbessert sich mit der Neuheit eigentlich genau? Dazu müssen wir uns die einzelnen Recheneinheiten, aus denen die GPU besteht und mit denen sie arbeitet, genauer ansehen. Je nach Modell der GeForce RTX 30-Serie können das insgesamt etwa 3.500 bis 10.500 Einheiten sein.

Einerseits wären da die Raytracing-Recheneinheiten (auch RT-Recheneinheiten) der zweiten Generation. Diese verdoppeln den Datendurchsatz im Vergleich zu Vorgängermodellen. Konkret heißt das: Die einzelnen Recheneinheiten arbeiten deutlich schneller als zuvor. Sichtbar wird das am Ende – wie der Name schon erahnen lässt – an verbesserten Raytracing- und Shading-Prozessen, die jetzt sogar gleichzeitig ausgeführt werden können.

Für eine große Neuerung sind auch die Tensor-Recheneinheiten der dritten Generation verantwortlich. Hier sorgt künstliche Intelligenz (KI) für einen ordentlichen Leistungsschub und ermöglicht gleichzeitig eine höhere Energieeffizienz. Aber wie funktioniert das genau? Um den Einsatz der KI besser zu verstehen, schauen wir uns einen KI-Algorithmus an, bei dem die Grafikqualität verbessert wird: DLSS.

DLSS – Rendering-Technologie mit Kopf

DLSS steht für „Deep Learning Super Sampling“ und ist eine Rendering-Technologie, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz arbeitet. Dabei werden geringauflösende Bildinhalte während des Spielens künstlich „nachgeschärft“. Ziel der Neuerung ist es einerseits, die Spielperformance zu verbessern, andererseits aber auch ein unglaublich scharfes Bild abzuliefern. Damit beides gleichzeitig möglich ist, gibt es die KI.

Fangen wir von vorn an. Damit wir beim Zocken etwas sehen können, muss der Grafikprozessor ein Bild berechnen. Eine geringauflösende Sequenz berechnet sich dabei schneller und energiesparender als dieselbe Sequenz in höherer Auflösung. Diese Eigenschaft nutzt DLSS aus, denn hier kommt die KI ins Spiel.

Diese skaliert die einzelnen gering aufgelösten Spielszenen durch Super Sampling in eine hochauflösende Version. Der Grafikprozessor kann also weiterhin schnell und energiesparend arbeiten. Höhere Framerates und gestochen scharfe Bilder sind das Resultat.

Wie die Bilder jedoch richtig gerendert werden, muss der KI-Algorithmus – wie es sich für künstliche Intelligenz nun einmal gehört – erst „lernen“. Daher hat NVIDIA vorgesorgt und von einer Vielzahl an Games, die DLSS unterstützen sollen, Screenshots erstellt. Zu jedem Screenshot wurden nun hochauflösende Versionen herausgerechnet. Mit Hilfe der einzelnen Vorher-Nachher-Bilder konnte der Algorithmus schließlich das Super Sampling lernen.

Gehäuse, Display, Peripherie – Der Körper zum Herz

Natürlich beinhaltet die neue RTX™ 30-Serie noch viele weitere Updates, die Gaming und Entwicklung noch besser machen sollen. Beispielsweise wäre da der KI-gestützte Dynamic Boost 2.0, der die benötigte Grafikpower der einzelnen Frames überwacht und damit jederzeit die maximale Leistung zum Zocken oder Arbeiten herausholen kann. Oder die Optimus-Technologie, die die Akkulaufzeit verbessert, ohne Einbußen bei der Performance zu verursachen.

Doch egal, was wir bis hierhin über die neue RTX™ 30-Serie gelernt haben: Damit ein Gaming-Notebook wirklich Freude macht, müssen diese Vorteile natürlich auch beim Einsatz spürbar werden. Deshalb wurde bei der Razer-Blade-Reihe an die richtige Verkleidung gedacht.

Für das richtige Gaming- und Arbeits-Erlebnis ist das verbaute Display essentiell. Razer verpasst seinen Modellen Auflösungen von bis zu 4K, wodurch ihr jedes noch so kleine Detail wahrnehmen könnt. Mit Bildwiederholraten von bis zu 360 Hertz genießt ihr eure Games jederzeit flüssig. Damit ihr richtig ins Spielgeschehen abtauchen könnt, ist der Rahmen schmal gehalten.

Um auch unterwegs arbeiten oder zocken zu können, hat sich Razer für ein Unibody-Gehäuse aus CNC-gefrästem Aluminium entschieden. Dadurch ist das Notebook nicht nur vor Stößen oder Schrammen geschützt, sondern bleibt gleichzeitig leicht und wirkt hochwertig – wie sein Kern. Auch die Tastatur kann sich sehen lassen: Weil hier eine RGB-Tastenbeleuchtung zum Einsatz kommt, könnt ihr auch nachts mit Stil zocken oder arbeiten.

Durch das Unibody-Gehäuse aus Aluminium wirken die Notebooks schick und hochwertig.
Durch das Unibody-Gehäuse aus Aluminium wirken die Notebooks schick und hochwertig.

Im Auge des Betrachters

Ihr wollt mehr über NVIDIAs RTX™ 30-Serie lernen? In unserem Online-Shop findet ihr weitere Informationen und die verschiedenen Notebook-Modelle.

Hattet ihr die im Text erwähnten Neuerungen schon auf dem Schirm und was ist euch bei einem Gaming-Notebook besonders wichtig? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

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