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Paradies für Zocker: Gamescom 2014



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Die Gamescom 2014 hieß uns am Fachbesucher-Mittwoch willkommen
Die Gamescom 2014 hieß uns am Fachbesucher-Mittwoch willkommen

„Elsa, wir fahren zur Gamescom!“, mit diesen Worten begann die Reise von Kollegin Anne und mir in den Kölner Spiele-Himmel, der sich am Mittwoch vor uns auftat. Und es war großartig, denn auch wenn das Zocken bei mir in letzter Zeit ein wenig kurz kam, hat die Gamescom meine Liebe zum Gaming erneut geweckt.

Der erste positive Eindruck manifestierte sich für mich gleich, als wir die erste Halle betraten. Ich kenne die Spiele-Messe noch aus Leipzig und dort kam sie mir sehr klein und eng vor. Die Kölnmesse bietet den Ausstellern jedoch genug Platz, große Stände mit viel Entertainment zu platzieren – das fand ich großartig.

Offene Welten & detailreiche Grafiken

Leider durften wir keine Fotos machen - daher blieb nur das Logo
Original-Kostüme aus der "Assassin's Creed"-Reihe
Blizzard darf natürlich auch nicht fehlen...
und präsentierte unter anderem "World of Warcraft: Warlords of Draenor".
Leider durften wir keine Fotos machen - daher blieb nur das Logo

Völlig unvoreingenommen erkundeten wir eine Halle nach der anderen und ließen uns von den einzelnen Ausstellern überraschen – hielten natürlich auch immer Ausschau nach unseren persönlichen Messe-Highlights.

„The Witcher 3: Wild Hunt“

Für Kollegin Anne war das erreicht, als der Stand von CD Projekt RED in Sichtweite kam, die „The Witcher 3: Wild Hunt“ präsentierten. Selbstverständlich reihten wir uns direkt in die Schlange ein. Doch leider konnten wir nicht selbst Hand ans Gamepad legen – uns erwartete lediglich eine Präsentation des Gameplays, das uns jedoch beide schwer beeindruckte.

Euch erwartet im dritten Teil von „The Witcher“ eine komplett offene Welt, die detailgetreu gestaltet wurde und sogar größer als „Skyrim“ sein soll. Die NPCs reagieren hierbei nicht nur auf eure Handlungen, sondern auch auf die jeweiligen Umwelteinflüsse. Wir sind auf jeden Fall Feuer und Flamme und freuen uns beide gleichermaßen, wenn das Spiel Anfang 2015 hoffentlich auf den Markt kommt.

„Dragon Age: Inquisition“

Mein Highlight hingegen wartete in einer anderen Halle auf uns: „Dragon Age: Inquisition„. In diesem Teil geben die Qunari als spielbare Charaktere ihr Debüt und auch hier setzen die Entwickler auf eine umfangreiche Umgebung. Zudem sollen eure Entscheidungen die Story maßgeblicher beeinflussen, als es noch in den vorherigen Teilen der Fall war. Zudem könnt ihr in diesem Teil bis zu neun Gefährten mit euch ins Abenteuer führen – eine schöne Neuerung.

Auch wenn wir hier nicht selbst tätig werden konnten, freue ich mich, Ferelden einmal mehr zu erkunden. Denn auch die Grafik kann sich sehen lassen.

„Assassins Creed: Unity“

Der aktuellste Teil der „Assassin’s Creed„-Reihe begeisterte uns nicht ganz. Ubisoft hatte ebenfalls nur eine Gameplay-Demo in petto, die den Zuschauern die Neuerungen des Spiels zeigte. So werden Missionen in diesem Teil des Spiels als „Black Box“ bezeichnet, da es keine Vorgaben mehr gibt, wir ihr eure Aufgabe zu lösen habt. So müsst ihr hierfür einen eigenen Weg suchen und innerhalb der Missionen Side-Quests lösen, die euch Informationen oder nützliche Gegenstände bereitstellen.

Eine schöne Idee, aber überzeugen konnte sie uns letztendlich nicht. Vor allem ich scheitere gern an zu freien Missionen, da ich häufig den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe  – doch das ist natürlich rein subjektiv. Die Grafik kann sich auf jeden Fall sehen lassen, denn das Paris des 18. Jahrhunderts wurde wirklich schön aufbereitet.

Elefanten & Emotionen

Ubisoft präsentierte...
..."Far Cry 4"
EA ist war Sims 4 sowie...
FIFA 15 am Start.
Ubisoft präsentierte...

Auf dem Weg durch Halle 7 strandeten wir vor einem „PlayStation 4„-Truck, der eine Überraschung für uns bereithielt.

„Far Cry 4“

Denn fernab des Ubisoft-Standes hatten wir urplötzlich die Möglichkeit, „Far Cry 4“ zu testen. Hier geratet ihr in dem Land Kyrat mitten in einen Bürgerkrieg und müsst euch gegen eure Feinde behaupten. Auch wenn ich mich beim Zielen mit dem Gamepad ein wenig dusselig angestellt habe, hat das Game für Spaß gesorgt – vor allem da ihr nun mit Tieren interagieren könnt. Das bedeutet zum Beispiel, dass ihr auf einem Elefant reitend in den Kampf ziehen könnt. Fand ich großartig.

„Die Sims 4“

Ich nutze „Die Sims“ hauptsächlich zum Häuserbauen. Doch für alle, die ihre Spielzeit nicht damit vertrödeln, bringt der vierte Teil des Klassikers viele spannende Neuerungen mit. So stehen in diesem Teil vor allem Emotionen im Fokus. Das bedeutet einerseits, dass ihr anhand von Mimik und Körperhaltung sehen könnt, wie es eurem Sim geht. Andererseits beeinflussen Gefühle auch die Interaktionsmöglichkeiten: Euer Sim kann demnach gewisse Aktionen nur dann ausführen, wenn er glücklich ist. Dieses Konzept lässt euch nun noch besser auf den Gemütszustand eurer Figuren achten.

„FIFA 15“

Auch hier geht es um Gefühle, denn die Spieler auf dem Rasen können in „FIFA 15“ nun ihren Unmut kundtun, wenn sie gefoult werden oder eine Torchance verpassen. Zudem verschleißt der Rasen mit der Zeit und die Spielerkleidung wird ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Dank einer neuen Lichtberechnung wirken die Spieler weniger aufgesetzt und harmonieren besser mit ihrem Umfeld – schön gemacht, EA Sports.

Historisches & Kurioses

Nostalgie, ...
Kostüme...
und ich habe mir ein Pikachu gefangen.
Nostalgie, ...

Die Gamescom hielt auch einen Bereich für Nostalgiker bereit. Hier konntet ihr euch nicht nur die Entwicklung der Spielkonsolen anschauen, sondern selbst einige der Gaming-Urgesteine ausprobieren – die Bandbreite reichte vom C64 bis zum NES. Auf jeden Fall sehenswert!

Wenn ihr nicht nur virtuell Zocken wollt, könnt ihr euch in der Kölnmesse auch körperlich betätigen. So wartet zum Beispiel ein Laser-Labyrinth auf euch, ihr könnt euch als lebendes Kicker-Männchen versuchen oder den Skater-Park erobern.

Natürlich dürfen auch auf der Gamescom die Cosplayer nicht fehlen. Am Fachbesuchertag waren diese nicht ganz so zahlreich vertreten. An den anderen Tagen dürfte sich dies sicher ändern, da zum Beispiel „League of Legends“ einen kompletten Cosplay-Corner zur Verfügung stellt.

Ich kann die Messe jedem Gamer nur ans Herz legen. Allerdings solltet ihr vor allem am Wochenende längere Wartezeiten einplanen – besonders, wenn ihr eines der Top-Games anspielen wollt.

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