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#erstmalverstehen: Alles zu Software-Piraterie & Original-Software



Zugeordnete Tags Sicherheit | Software

Für einen Großteil der Software für PC und Notebook, wie Windows-10-Lizenzen, Microsoft Office, Adobe Photoshop und Co., müsst ihr zahlen, bevor ihr sie nutzen könnt. In vielen Fällen gibt’s die Programme im Internet aber auch sehr viel günstiger als auf der Herstellerseite. Dies ist oft ein Hinweis darauf, dass es sich dabei um gefälschte Produkte handelt. Lohnt es sich hier, ein Schnäppchen zu schlagen?

Wir verraten euch nachfolgend, was Software-Piraterie eigentlich ist, welche Risiken diese für euch birgt und worauf ihr beim Kauf von Software im Internet grundsätzlich achten solltet.

Software-Piraterie – das steckt dahinter

Bei Software auf Nummer Sicher gehen
Bei Software auf Nummer Sicher gehen

Unter Software-Piraterie versteht man das unerlaubte Kopieren und Verbreiten von urheberrechtlich geschützten Materialien. Dazu zählt auch das Herunterladen, die Weitergabe, der Verkauf oder die Installation mehrerer Kopien von lizensierter Software.

Den Softwareentwicklern entstehen durch unerlaubte Kopien und Weiterverkäufe hohe finanzielle Schäden. Aber auch für die Endgeräte des Nutzers können Raubkopien gefährlich werden. Außerdem ist der Kauf solcher Software verboten.

Risiken von Piraterie – das solltet ihr beachten

Das sind die Risiken von Software-Piraterie
Das sind die Risiken von Software-Piraterie

Bei der Software-Piraterie ist selbst der Versuch strafbar. Wenn ihr dabei erwischt werdet, wie ihr urheberrechtlich geschützte Werke unerlaubt kopiert und verkauft, droht euch eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Bei gewerbsmäßigem Handel können sogar sechs Jahre Haft oder eine hohe Geldstrafe anfallen.

Als Käufer sehen die Risiken so aus: Auf der einen Seite kann es passieren, dass die Software, die ihr gekauft habt, gar nicht wie erwartet oder überhaupt nicht funktioniert. Bei Problemen gibt es selten Hilfe vom Verkäufer; auch eine Dokumentation oder Hilfe-Seite fehlt meist. Benötigte Updates gibt es in der Regel ebenfalls nicht, was die Software angreifbar macht. Wenn das Programm bei euch nicht funktioniert, bleibt ihr also auf den Kosten sitzen.

Doch viel schlimmer: Die Software könnte manipuliert sein. Es sieht so aus, als würde sie ordnungsgemäß funktionieren, allerdings können Viren und andere schädliche Software „untergemischt“ worden sein. Im schlimmsten Fall wird euer PC dadurch unbrauchbar oder ihr verliert sogar eure Daten. Spyware könnte euch zudem ausspionieren und so an sensible Daten wie Passwörter, Adressen oder Bankverbindungen gelangen.

Tipps: So erkennt ihr gefälschte Software

So entlarvt ihr falsche Software
So entlarvt ihr falsche Software

Beim Kauf von Software solltet ihr euch in Ruhe informieren. Schaut euch die Preise bei unterschiedlichen Anbietern an und vergleicht sie immer mit den Preisen, die auf der Herstellerseite kommuniziert werden. Zu große Differenzen sind ein klarer Hinweis auf gefälschte Programme und Raubkopien.

Informiert euch zudem über den jeweiligen Anbieter, in dem ihr ihn zum Beispiel im Internet sucht. Bei schlechten Erfahrungen findet ihr oftmals Bewertungen und Warnungen von anderen Nutzern auf Frage- oder Bewertungsportalen.

Prüft auch, ob der Anbieter zertifiziert ist. Etwaige Zertifikate werden meist direkt auf der Webseite des Händlers beziehungsweise Anbieters angezeigt. Im Zweifelsfall solltet ihr aber immer vertraute Quellen nutzen, wie beispielsweise Internet-Versandhäuser oder Marktplätze der jeweiligen Hersteller. Denn in den meisten Fällen könnt ihr die Software auch direkt beim Hersteller kaufen. Hier könnt ihr sicher sein, dass es sich um keine Fälschung oder Raubkopie handelt.

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