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Neuheiten 2021: 5G, VR im Homeoffice & Co. – Entwicklung der digitalen Kommunikation



Zugeordnete Tags Internet | Smart Home | 5G

Mit der Änderung der Jahreszahl erwarten wir häufig auch Änderungen in unserem Umfeld. Und tatsächlich kommen 2021 einige technischen Neuerungen auf uns zu. Mit welchen Produkten wir im neuen Jahr rechnen können, haben wir bereits in unserem letzten Artikel zum Jahreswechsel beleuchtet:

Neuheiten 2021: Diese Entwicklungen rund um Apple, Samsung & Co. erwarten uns dieses Jahr

Heute schauen wir uns an, wie sich die digitale Kommunikation 2021 weiterentwickeln wird und könnte.

Smart Home: das Projekt "Connected Home over IP" soll vereinfachen

Dank Smart Home-Systemen lassen sich Lichtstimmungen, Heizungen oder Schließanlagen ganz einfach vom Smartphone aus steuern, zum Beispiel mit Philips Hue.
Dank Smart Home-Systemen lassen sich Lichtstimmungen, Heizungen oder Schließanlagen ganz einfach vom Smartphone aus steuern, zum Beispiel mit Philips Hue.

Unser Zuhause mittels moderner Technologie intelligenter zu gestalten, ist längst nichts Neues mehr. Diverse Anbieter ermöglichen beispielsweise die Steuerung von Licht, Heizsystemen, Schließanlagen und Co. ganz einfach via Smartphone oder Sprachassistent.

Doch so bequem Smart Home auch klingen mag: Bis heute haben unterschiedliche Hersteller unterschiedliche Standards. Ja nach Nutzung von Alexa, Google Assistent oder Siri kann es daher manchmal ganz schön kniffelig sein, die zum eigenen Smart-Home-System passenden Module zu finden. Dieses Dilemma könnte sich 2021 lösen.

Das Projekt „Connected Home over IP“ will einen einheitlichen Standard schaffen. Dieser soll sowohl die einzelnen Anbieter miteinander verbinden, die Entwicklung von Smart Home Produkten erleichtern und gleichzeitig eine bessere Benutzerfreundlichkeit schaffen.

Beispielsweise lässt sich ein Thermostat, welches vorher ausschließlich mit dem Apple HomeKit kompatibel war, zukünftig auch mit Google Assistent oder Amazon Echo steuern. Dadurch steht zum Kauf eine größere Produktauswahl zur Verfügung. Gleichzeitig muss der Verbraucher keine Kompatibilitäts-Probleme fürchten – egal für welches Produkt welchen Herstellers er sich entscheidet.

Nach Angaben der Zigbee Allliance, welche das Projekt ins Leben rief, soll das Vorhaben noch 2021 realisiert werden. Auch andere Bereiche, die über das eigene Zuhause hinausgehen, könnten von dem Projekt profitieren.

5G: Die fünfte Generation der Mobilfunk-Technologie im Ausbau

Mit dem neuen Mobilfunk-Standard 5G ist es theoretisch möglich, ein 4K-Video innerhalb von einer Sekunde zu übertragen.
Mit dem neuen Mobilfunk-Standard 5G ist es theoretisch möglich, ein 4K-Video innerhalb von einer Sekunde zu übertragen.

Eine Vielzahl von Smartphones unterstützt bereits den neuen Mobilfunk-Standard, dessen Ausbau stetig vorangetrieben wird. Im neuen Jahr soll es in puncto 5G-Netzabdeckung große Sprünge geben.

So plant die Telekom aktuellen Informationen zufolge bis Ende 2021 etwa 80 Prozent der Bevölkerung mit dem 5G-Netz zu erreichen. Telefónica, Netzbetreiber von O2, plant zum Ende des Jahres eine Netzabdeckung von 30 Prozent. Bei 1&1 hingegen verzögert sich der Ausbau. Im gleichen Atemzug starten viele Anbieter auch mit dem Rückbau der 3G-Netze.

Doch was verändert sich mit dem neuen Standard? Als Nachfolger des 4G-Standards (LTE) sorgt das neue 5G-Netz nicht nur für eine bis zu 100 Mal schnellere Datenübertragung. Dadurch revolutioniert es viele Bereiche unseres alltäglichen Lebens – sowohl in privaten, als auch in industriellen Anwendungsgebieten. Gleichzeitig verbessern sich auch Stabilität und Sicherheit unseres Mobilfunknetzes.

Gerade die sogenannte Industrie 4.0, bei der Maschinen und Abläufe intelligent vernetzt werden sollen, wird von den Vorteilen des neuen Übertragungs-Standards profitieren: So können Produktionsprozesse weiter automatisiert und beispielsweise autonomes Fahren ermöglicht werden. Auch Virtual und Augmented Reality, Cloud Gaming oder das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) erhalten dadurch einen enormen Schub.

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Interaktive Technologien: Mein Arzt, der Roboter?

Im Gesundheitswesen sollen interaktive Technologien im Ernstfall zur Kontaktreduktion beitragen.
Im Gesundheitswesen sollen interaktive Technologien im Ernstfall zur Kontaktreduktion beitragen.

„Treffen Sie sich mit deutlich weniger Menschen.“ Diesen Appell sprach im letzten Jahr nicht nur Bundeskanzlerin Merkel aus. In vielen Bereichen konnten digitale Kommunikationswege bereits Abhilfe schaffen. Doch in manchen Situationen und Berufsfeldern ist das nicht so einfach möglich.

Deshalb werden im neuen Jahr interaktive Technologien besonders gefördert. Demnach soll besonders der Gesundheitssektor im Mittelpunkt stehen. Aber sind Roboter-Ärzte die Zukunft?

Wer sich jetzt sorgt, im Ernstfall sein Leben in die Hände eines empathielosen Metall-Wesens legen zu müssen, sei beruhigt. Im Fokus der Förderung stehen nämlich besonders hybride Technologien. Menschliche Interaktionen sollen also nicht ersetzt, sondern im Sinne der Gesundheit ergänzt werden. Das betrifft beispielsweise kontaktlose Datenübermittlung aber auch technisch basierte und übermittelte gesundheitliche Vorsorge und Versorgung.

In diesem Zusammenhang sollen auch gesten- und sprachbasierte Technologien weiter erforscht und vorangetrieben werden. Neue Erkenntnisse könnten dabei auch in anderen alltäglichen Bereichen zum Einsatz kommen, zum Beispiel bei Sprachassistenten, Kassier- und Parkschein-Automaten oder in Telefon-Hotlines.

Virtual Reality im Homeoffice-Kontext: Kollegen Treffen leicht gemacht

Im Dezember 2020 ging laut Informationen von Bitkom etwa jeder Zweite zumindest zeitweise seiner Arbeit von Zuhause aus nach. 75 Prozent der in Deutschland Befragten wünschten sich dabei, dass Homeoffice noch stärker genutzt werden sollte. Die Studie zeigt, dass der Trend zum Homeoffice auch über die Corona-Pandemie hinaus bestehen könnte.

Doch während sich einige im Homeoffice produktiver fühlten, vermisste über die Hälfte der Studienteilnehmer den Kontakt zu den Kollegen. Zwar können Videokonferenzen hier Abhilfe schaffen, doch durch einen zweidimensionale Anwendungen kommt dennoch kein realistisches Gemeinschaftsgefühl auf.

Deshalb experimentieren bereits einige Unternehmen mit virtuellen Realitäten (VR). Meeting-Situationen werden dadurch natürlicher und intuitiver gestaltet. Auch 2021 werden Entwicklungen zu VR-Anwendungen weiter zunehmen. Die Anwendung „Spatial“ zeigt, wie Vitual Reality im Arbeitskontext jetzt schon genutzt werden kann:

Da bisher die Erprobung von Virtual Reality noch in den Kinderschuhen steckt, besteht noch ein großes Weiterentwicklungspotential. Beispielsweise kann derzeit zwar die eigene Gestik ins Gespräch mit einfließen, Möglichkeiten zur Übertragung der Mimik sind allerdings in den wenigsten VR-Brillen integriert. Um Gespräche in virtuellen Umgebungen also noch natürlicher zu gestalten, dürfte sich auch in dieser Hinsicht 2021 einiges tun.

Hallo Kristallkugel, was gibts Neues?

Letztendlich können wir heute natürlich noch nicht sicher sagen, inwiefern die einzelnen Themen 2021 tatsächlich Realität werden. Dennoch sind erste Tendenzen schon jetzt sichtbar.

Was denkt ihr: Wo erwartet oder wünscht ihr euch 2021 Veränderungen in der Kommunikation? Auf welche der im Beitrag beleuchteten Punkte freut ihr euch am meisten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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