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Mehr Ruhe gefällig? Die beliebtesten Schlaf-Apps vorgestellt



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Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mein Schlaf ist mir heilig. Damit ich abends schnell einschlafen kann und morgens nicht vom Verkehrslärm geweckt werde, schlafe ich sehr oft mit Ohropax. Mein Schlaf ist dadurch viel erholter, trotzdem schaffe ich es morgens oft nicht aus dem Bett.

Wenn mein Wecker klingelt, drücke ich den Snooze-Knopf und gönne mir weitere zehn Minuten Schlaf, bis das Smartphone erneut klingelt. Das Ganze wiederhole ich dann drei- bis viermal und stehe, obwohl ich mir den Wecker auf 7:00 Uhr gestellt habe, erst um 7:30 Uhr auf. So richtig effizient ist das nicht – was also tun?

Von einer Freundin habe ich nun von sogenannten Sleep-Tracker-Apps gehört –  Apps, die mich im optimalen Moment wecken. Klingt erstmal gar nicht so schlecht. Was wirklich dahinter steckt und welche Apps es überhaupt gibt, erfahrt ihr jetzt.

Die beliebtesten Sleep-Tracker-Apps

Die App "Sleep better" für Android & iOS.
"Snore Lab" analysiert euer Schnarchverhalten.
"Sleep as andoird" greift sogar in euer Schlafverhalten ein.
Die App "Sleep better" für Android & iOS.

An sich gibt es unzählige Apps, die das Schlafverhalten überwachen und verbessern sollen. Die momentan beliebtesten sind wohl „Sleep Better“ und „Sleep Cycle Wecker“. Beide sind für Android und iOS verfügbar. An sich ist das Prinzip einfach: Das Smartphone muss neben dem Kopfkissen platziert werden. Über die Bewegung der Matratze erkennt die App, wie man geschlafen hat. Das funktioniert über den Beschleunigungssensor im Smartphone.

Andere Apps, wie „SleepBot“ (iOS & Android) oder „Pillow“ (iOS) werten sogar Geräusche während des Schlafs aus. Damit könnt ihr beispielsweise herausfinden, ob ihr schnarcht, im Schlaf sprecht oder durch Lärm auf der Straße schlechter schlafen könnt. Im Gegensatz zu „SleepBot“ bietet „Pillow“ eine zusätzliche Exportfunktion an, um die erstellten Sound-Files einzeln exportieren zu können. Der Vorteil der beiden Apps ist, dass ihr erkennen könnt, ob das Schlafverhalten mit Geräuschen zusammenhängt.

Snore Lab“ und „Sleep as android“ dürften wohl für viele von euch, die schnarchen oder bei denen der Partner den Schlaf stört, hilfreiche Apps sein. „Snore Lab“ analysiert euer Schnarchverhalten und gibt euch entsprechende Lösungsvorschläge, wie Nasenpflaster oder Schnarchschienen. „Sleep as android“ ist sogar etwas umfangreicher und greift in den Schlaf ein, indem euch das Smartphone bei einem bestimmten Schwellenwert, den ihr in der App vorher selbst wählt, durch einen Ton weckt.

Allerdings sehen einige Wissenschaftler die Funktion von Sleep-Trackern kritisch, denn schließlich sei der beste Start in den Tag sicherlich dann gewährleistet, wenn man ausgeschlafen von alleine aufwacht. Zudem sind Schlaf-Apps teilweise auch ungenau und können angeblich sogar Schlafstörungen begünstigen. Wer grundsätzlich unter Schlafstörungen leidet, sollte also lieber professionelle Hilfe suchen.

Ab in die Federn!

Aber es gibt nicht nur Apps, die für einen besseren Schlaf sorgen sollen. Der Schlafhilfe-Markt wird immer größer: Von Meditationsübungen bis hin zu extraschweren Decken, die einem das Gefühl geben sollen, umarmt zu werden und zu entspannen. Oder wie wäre es mit einem bohnenförmigen leuchtenden Kissen, das sich zusammenzieht und ausbreitet, als würde es atmen. Nehmt ihr das Kissen in den Arm, passt sich der eigene Atem angeblich an den Rhythmus des Kissens an, wodurch ihr friedlich einschlaft.

Wie sieht das bei euch aus? Nutzt ihr Schlaf-Apps oder andere Schlafhilfe-Gadgets? 

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