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Intel-Core-Prozessoren: Haswell, die vierte Generation



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Der Prozessor ist das Herzstück – die zentrale Recheneinheit – eures PCs oder Notebooks. Ohne sie würde gar nichts funktionieren, denn hier laufen alle Befehle zusammen und werden verarbeitet. Die aktuell populärsten CPUs stammen von dem US-amerikanischen Hersteller Intel und sind als Intel-Core-Prozessoren bekannt. Am 1. Juni 2013 wurde die vierte Generation dieser Chipsätze unter dem Kennnamen Haswell eingeführt und stehen seit dem für Energieeffizienz und Leistung.

Die Wahl des Namens ist weitaus weniger spektakulär als die Performance der CPU: Russ Hampsten, Intels Senoir Design Ingenieur, saß eines Abends auf einer „langweiligen braunen Couch in seinem Wohnzimmer„, als er auf Haswell im US-Staat Colorado stieß. Die Stadt mit 68 Einwohnern schaffte es neben drei weiteren Vorschlägen in das finale Auswahlverfahren und setzte sich letztendlich als Codename durch.

Wir werfen nun einen Blick auf die Vorteile der Haswell-Prozessoren und schauen, inwieweit sie sich von ihren Vorgängern unterscheiden.

Mehr Leistung bei besserer Energieeffizienz

Wie bereits seine Vorgänger-CPUs namens Invy Bridge basieren auch die Haswell-Prozessoren auf dem 22-Nanometer-Herstellungsprozess, durch den die Chipsätze einen großen Kanalbereich nutzen. Zudem passt sich die vierte Generation der Intel-Core-CPUs an die wachsende Mobilität an und legt Fokus auf Stromverbrauch. So besitzt die CPU eine integrierte Stromversorgung, wodurch schnell zwischen maximaler Leistung und stromsparender Performance umgeschaltet werden kann.

Im Vergleich zu den Ivy-Bridge-Chipsätzen bietet die Haswell-Architektur bessere Leistung und verbraucht dabei weniger Strom. Zudem arbeitet der Cache schneller und die integrierte Grafikeinheit wurde deutlich verbessert.
Ob eine Intel-Core-CPU der Haswell-Serie angehört, seht ihr an der vierstelligen Nummer, die im Falle der Haswell-Technologie mit einer 4 beginnt.

Die Haswell-Familie

Wie bereits bei den vorhergehenden Chipsätzen namens Westmere, Sandy Bridge und Ivy Bridge gliedern sich auch die Haswell-Prozessoren in drei Modelle für unterschiedliche Leistungsansprüche:

So richten sich Core-i3-Prozessoren vor allem an Nutzer mit alltäglichen Ansprüchen wie Surfen, Textverarbeitung oder Zwischendurch-Spiele. Falls ihr höhere Leistungsansprüche habt, eignen sich Core-i5-Chipsätze. Diese bieten eine gute Performance für Bildbearbeitung und Gaming. Vor allem im professionellen Bereich liefern Core-i7-CPUs optimale Leistung und sind vor allem für professionelle Arbeiten mit Photoshop sowie Filmschnitt-Programmen oder leistungsstarkes Gaming geeignet. Intel bietet selbst einen detaillierten Überblick über seine Haswell-Prozessoren und gibt noch einmal Auskunft über die Leistungsspektren der einzelnen Modelle.

Die Haswell-Prozessoren werden in vielen aktuellen PCs und Notebooks verbaut. Falls ihr gerade mit einem neuen Notebook liebäugelt, bekommt ihr bei Cyberport zu jedem Haswell-Notebook die Software „CyberLink MediaStory“ gratis dazu.

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1 Kommentar

  1. PC-Fan92 schrieb am
    Bewertung:

    Ich bin gerade auf der Suche nach einem neuen Laptop, bei der Recherche dazu bin ich auf diesen Beitrag gestoßen. Sehr übersichtliche und gute Zusammenfassung zu den aktuellen Prozessoren. Den Absatz zur Namensherkunft fand ich auch amüsant. Mit den Informationen aus diesem Beitrag und den Tests von http://www.ultrabook-king.de kann ich mich hoffentlich bald für ein Gerät entscheiden ;)

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