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Ich war da, oder auch nicht!



Virtueller Urlaub – ein Geschäftsmodell aus Russland
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Die Sommerzeit steht wieder an, Zeit wird es seinen Urlaub zu planen und die Taschen zu packen. Ein uraltes Ritual findet wieder und wieder statt. Das der eigene Urlaub zunehmend auch als Statussymbol genutzt wird, kann wohl jeder nachvollziehen, der sich in stundenlangen Diavorträgen anhören muss, wie ausgezeichnet es hier und dort war. Je weiter weg, desto mehr Prestige. Willkommen in der allgemeinen „Showficker-Szene“!
Nur gibt es da ein kleines Problem, solche Reisen sind recht teuer. Was wäre wenn man eigentlich nur so tun würde, als ob auf der Spitze des Mont Everest Tango tanzte und im Anschluss zur Elefantenjagd im Herzen Afrikas aufbrach?

Bingo, wir haben ein Geschäftsmodell, dachte sich Dmitri Popow, ein 28jähriger Russe! Mit seiner Firma Perseus-Tours bietet er die Möglichkeit jungen „Showfickern“ eine virtuelle Reise zu ermöglichen. Sprich man tut so, als würde man dazu gehören.

Ich zitiere kurz aus dem Bericht von sueddeutsche.de:

„Mein Chef ist ein Fan von Extrem-Urlauben, er fährt nach Südamerika und war auch schon im Irak“, sagt Irina, die im Moskauer Büro einer westlichen Firma arbeitet. „Um ihn zu beeindrucken, habe ich beschlossen, nach Argentinien zu
fahren“, sagt sie. Kleiner Haken: Eine solche Reise könnte sich die junge Russin niemals leisten. Die 23-Jährige träumt davon, einen Posten im oberen Management zu bekommen. „Sich in Russland durch seine Arbeit von der Masse abzuheben, ist schwierig“, sagt sie. „Bei uns arbeiten ja alle wie die Verrückten.“

Tolle Sache, noch mehr aufschlussreiche Informationen findet ihr im Originalartikel. Ich sollte mal darüber nachdenken ebenso eine solche Firma in Deutschland zu eröffnen, potentielle „Schowf..“, äh ich meine aufstrebende Jungmanager gibt es ja genug ;-)

P.S.: Unser Reisereporter, der Marco, ist übrigens wirklich im Iran :)

Via Basic Thinking Blog.

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