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Großes Smartphone mit Pop-Up Kamera: Das Huawei P smart Z



Zugeordnete Tags Smartphone | Kamera | Display

Ein Smartphone, das vorne nur noch aus Display besteht, ist aktuell das Ziel eines jeden Smartphone-Herstellers. Diese lassen sich immer mehr einfallen, damit der Bildschirm noch mehr von der Fläche der Vorderseite einnimmt und die Screen-to-Body-Ratio, also das Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis, immer größer wird.

Zuerst waren es immer kleiner werdende Displayränder, dann das Verschwinden des Home-Buttons und seit 2017 gibt es die Notch, also den schwarzen Balken oben im Bildschirm, in dem die Front-Kamera ihren Platz findet. Diese Notch wurde immer weiter verkleinert bis hin zur Wassertropfen-Notch oder auch der In-Screen-Notch.

Mit dem Huawei P smart Z geht der chinesische Hersteller noch einen Schritt weiter und lässt die Front-Kamera und damit auch die Notch komplett von der Vorderseite verschwinden. Welche Lösung hier gefunden wurde, damit ihr trotzdem noch Selfies schießen könnt, zeigen wir euch jetzt.

Wie funktioniert die Pop-up Kamera?

Die Lösung heißt Pop-up Kamera. Wenn ihr beim P smart Z im Kameramodus seid und auf die Front-Kamera umschaltet, fährt sich diese automatisch oben aus dem Gehäuse heraus. Laut Huawei funktioniert das mindestens 100.000 Mal. Das Kamera-Modul soll zudem äußerst stabil sein und einem Druck von 12 Kilogramm standhalten.

Was passiert aber, wenn das Smartphone einmal herunterfällt und ungünstig landet? Auch daran hat der Hersteller gedacht. Sobald sich das Huawei P smart Z im freien Fall befindet, fährt sich die Selfie-Cam automatisch schnell wieder ein.

Auch die Bildqualität der kleinen 16-Megapixel-Kamera kann sich sehen lassen. Ich würde sogar sagen, sie ist um einiges besser als bei anderen Smartphones im Mittelklasse-Bereich. Für perfekte Aufnahmen könnt ihr zwischen acht Bildmodi wechseln. Zudem wurde Huawei-typisch eine „Künstliche Intelligenz“ integriert. Falls ihr deren Bildoptimierung nicht nutzen wollt, lässt sich diese aber auch ausschalten.

Wenn sie benötigt wird, fährt das Kamera-Modul automatisch aus dem Gehäuse.
Dank KI und verschiedener Modi wird das Selfie optimiert.
Wenn sie benötigt wird, fährt das Kamera-Modul automatisch aus dem Gehäuse.

Versteckte Kamera = mehr Display: Die Screen-To-Body-Ratio

Da komplett auf die Notch auf der Vorderseite verzichtet wird, nähert sich das Display extrem an den Rand des Smartphones an. Lediglich ein schmaler Lautsprecher ist oberhalb des 6,59-Zoll-Bildschirms platziert. Damit kommt das Huawei P smart Z auf eine Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent. Zum Vergleich: Beim aktuellen Flaggschiff des Herstellers, dem Huawei P30 Pro nimmt der Bildschirm 84,1 Prozent der Vorderseite ein.

Kaum Ränder: Im Produktvideo von Huawei trennt das Display und die Wirklichkeit nur noch der verschwindend dünne Displayrahmen.
Kaum Ränder: Im Produktvideo von Huawei trennt das Display und die Wirklichkeit nur noch der verschwindend dünne Displayrahmen.

Was hat das Huawei P smart Z sonst noch drauf?

Neben der Pop-up Kamera hat das große Smartphone aber noch mehr in petto. Auf der Rückseite ist beispielsweise ein Dualkamerasystem verbaut, das aus einer 2-Megapixel-Bokehkamera und einer 16-Megapixel-Hauptkamera besteht. Diese setzt auf ein verbessertes Glasobjektiv, das das einfallende Licht noch besser erfasst. Und auch hier kommt wieder die Künstliche Intelligenz ins Spiel. Diese soll 500 verschiedene Szenen in Echtzeit erkennen und das Beste aus der Aufnahme herausholen.

In puncto Leistung wartet das Huawei P smart Z mit einem verbessertem Kirin 710F Achtkern-Prozessor auf. Dieser ist ausreichend stark für alle Anwendungen und verbraucht gleichzeitig nicht zu viel Akku-Kapazität.

Apropos Akku: Mit 4.000 Milliamperestunden ist dieser großzügig bemessen. Das ist aber auch nötig, wenn man bedenkt, dass der Bildschirm mit 6,59 Zoll doch schon fast so groß wie der eines kleineren Tablets ist.

Das Huawei P smart Z hat also noch einiges mehr zu bieten, als eine gut funktionierende Pop-up-Kamera. Trotzdem ist dieses Feature für uns ein Highlight und wir sind gespannt, wie es sich im Langzeit-Einsatz schlägt.Noch mehr Infos sowie das komplette Datenblatt bekommt ihr hier.

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