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Hitze, Wasser, Sand: Gefahrenabwehr fürs Smartphone



Zugeordnete Tags Smartphone | Urlaub

Viele von euch sind wahrscheinlich schon im Urlaub und lesen diese Zeilen gerade vom Strand, See oder vor einem netten Café. Dabei ist das kühle Nass ganz nah, prasselt die Sonne und weht der mit aufgewirbelten Sand versetzte Sommerwind. Während ich das schreibe und sich bei mir sanfte Urlaubsgefühle einstellen, frage ich mich, wie man in solchen Situationen das eigene Smartphone am besten schützen kann. Da nicht jeder eine wasser- und staubresistente Variante besitzt, möchte ich euch kurz einige leicht umsetzbare Tipps mit in den Urlaub geben.

Notfall: Sandbad

Sand im Getriebe?
Sand im Getriebe?

Staubige Luft und lockender Sandstrand: Was, wenn das Smartphone aus der Hand oder von der Decke rutscht und die feinen Körnchen die ebenso feinen Öffnungen eures Geräts füllen?

Das wirkt sich vor allem negativ auf die Mechanik eures Smartphones aus und verstopft zum Beispiel die Kopfhörer- oder Aufladebuchse. Klar, dass der Sand vor allem bei Slidern oder aufklappbaren Geräten aufgrund ihrer Bauart starke Abnutzungserscheinungen hervorruft. Passiert euch derartiges, solltet ihr den Staub mit dem passenden Reinigungsset entfernen. Weil der Sand auf dem Display wie Sandpapier wirkt, lohnen sich außerdem Schutzfolien und -hüllen. Und für den nächsten Strandbesuch packt ihr das Smartphone einfach in eine schlichte Tüte mit Reisverschluss.

Notfall: Sonnenbad

Schützt euer Smartphone vor direkter Sonne!
Schützt euer Smartphone vor direkter Sonne!

Dass Smartphones und Tablets die direkte Sonne möglichst meiden sollten, weiß eigentlich jeder. Dabei kann nicht nur der Akku Schaden nehmen, auch empfindliche Verbindungen im Inneren könnten sich lösen. Das einfachste, was ihr gegen die Sonne tun könnt, ist, ein Tuch oder Shirt über das Smartphone oder Tablet zu legen. Weder wirkt sich das negativ auf den Empfang aus, noch entgehen euch bei einer ordentlichen Lautstärke des Klingeltons Anrufe.

Man sollte allerdings bedenken, dass es selbst dort zu Überhitzungen kommen kann. Schließlich kann die Temperatur auch unter dem Shirt oder in der Hosentasche recht hoch sein. Achtet einfach auf die ersten Anzeichen. Ist das Gerät wärmer als normal oder entlädt sich der Akku schneller? Falls ja, lasst ihr es am besten bei Zimmertemperatur abkühlen. Ein schnelles Abkühlen im Kühlschrank solltet ihr hingegen vermeiden.

Notfall: Wasserbad

Bei einem Bad in klarem Wasser hat euer Smartphone die besten Überlebenschancen.
Bei einem Bad in klarem Wasser hat euer Smartphone die besten Überlebenschancen.

Wasser und Elektronik vertragen sich in der Regel gar nicht. Wenn ihr also nicht gerade ein wasserfestes Smartphone besitzt, dann solltet ihr euch nach flexibel anpassbaren und wasserdichten Hüllen umschauen.

Trifft euch das nasse Dilemma unvorbereitet, dann ist das Überleben des Smartphones meist eine Frage der Zeit. Aber keine Panik. Holt euer Telefon so schnell es geht aus dem Wasser, schaltet es sofort aus und baut euer Gerät so weit es geht auseinander. Das heißt auch Sim- und SD-Karte herausnehmen. Die einzelnen Teile legt ihr dann zum Trocknen aus. Von einem Föhn zur schnelleren Trocknung raten wir ab, ebenso wie von der Heizung. Zum einen kann das Wasser dadurch noch weiter ins Innere gedrängt werden, zum anderen kann die empfindliche Technik durch die Hitze Schaden nehmen könnte.

Stattdessen sind Reiskörner oder ähnliche trockene Materialien eine gute Wahl. Legt euer Smartphone also am besten mit dem Reis zusammen in eine luftdichte Box und wartet mindestens 24 Stunden. Die Reiskörner ziehen die Feuchtigkeit ihrer Umgebung an und somit das Wasser aus eurem Smartphone heraus.

Sichere Urlaubszeit

Mit der richtigen Vorbereitung kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen smarten Begleiter zusätzlich noch versichern. Bei Cyberport könnt ihr zu eurem Smartphone günstige Versicherungen ab 9,90 Euro für zwölf Monate dazu kaufen.

Aber anstatt das Wasser als smartphonefeindlich zu betrachten, nutzt es mit wassergeschützten Smartphones lieber für spannende Unterwasser-Fotos. Und anstelle der Angst, dass die Sonne der empfindlichen Technik vor allem schadet, solltet ihr die Sonnenenergie lieber zum Akku-Laden nutzen und die Urlaubszeit mit positiven Gedanken füllen. Letzteres funktioniert übrigens auch mal ohne Smartphone ganz gut ;)

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