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#erstmalverstehen: Fotos digitalisieren – so geht’s!



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Zugeordnete Tags #erstmalverstehen | Fotografie | Scanner

Ein beliebtes Geschenk zur Hochzeit oder zu einem runden Geburtstag an den eigenen Partner sind Fotobücher. Hier bietet es sich an, die Bilder aus der Kindheit über die Jugendzeit bis hin zum Zeitpunkt des Kennenlernens und der gemeinsamen Beziehung in chronologischer Reihenfolge anzuordnen. So hat man die schönen Erinnerungen an einem Ort und kann später ganz leicht zusammen in Erinnerungen schwelgen.

Um so ein Fotobuch zu erstellen, brauchst du natürlich erstmal genügend Material. Dieses liegt aber nur selten in digitaler Form und wohlgeordnet vor. Viel mehr stapeln sich die alten Schätze in Kisten auf dem Dachboden oder im Keller. Damit du für das Buch nicht unbedingt die Orignale verwenden musst, empfehle ich dir, die Fotos erstmal zu digitalisieren. Welche Möglichkeiten du hier hast, erkläre ich dir jetzt.

Methode #1: Einfach abfotografieren

Die wohl einfachste Methode? Fotos selbst abfotografieren & archivieren
Die wohl einfachste Methode? Fotos selbst abfotografieren & archivieren

Die einfachste Möglichkeit, die alten Erinnerungen zu digitalisieren ist, die Fotos einfach abzufotografieren! Allerdings solltest du hier einige Punkte beachten, damit die Aufnahme auch gelingt. Verwende hier am besten den manuellen Modus deiner Kamera und stelle den ISO-Wert auf 100. Beim Fotografieren solltest du außerdem für eine ausreichende Belichtung sorgen, damit deine Aufnahmen nicht zu dunkel werden. Einfach das Blitzlicht zu verwenden, kann ich aber auch nicht pauschal empfehlen, da das Fotos sonst schnell überbelichtet wird.

Um die richtigen Einstellungen zu finden, solltest du zuerst einige Testbilder machen. Wenn du die richtige Belichtungszeit und alle anderen Parameter gefunden hast, solltest du es dabei belassen und alle Bilder abfotografieren, die du gerne digitalisieren möchtest. Mein Tipp dazu: Mit einem passenden Stativ vermeidest du Verwackler, eine ruhige Hand tut es aber auch.

Nachdem du alle Bilder abfotografiert hast, empfiehlt es sich, die Fotos nochmal am PC oder Notebook zu überprüfen und sie gegebenenfalls zu begradigen oder entsprechend zu zuschneiden. Falls nötig, nimm auch eine kurze Farbkorrektur vor und verstärke den Kontrast.

Methode #2: Einscannen

Mittels Scanner oder Drucker kannst du deine Fotos einfach einscannen.
Mittels Scanner oder Drucker kannst du deine Fotos einfach einscannen.

Um eine bestmögliche Qualität zu erreichen, kannst du deine Bilder auch einscannen. Das geht mit jedem handelsüblichen Scanner beziehungsweise Multifunktionsdrucker. Die Fotos einfach auf den Scanner legen und mit der jeweiligen Geräte-Software einscannen. Hier wählst du, je nach Software, auch gleich die Einstellung „Foto“ aus, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Bevor du aber auf „Scannen“ klickst, solltest du dir zunächst die Vorschau anzeigen lassen und dann den Bereich auswählen, in dem sich das Foto befindet. So wird dann nur das Bild gescannt und die tatsächliche Größe gespeichert. Späteres Zuschneiden fällt somit weg, möglicherweise musst du die Bilder aber noch drehen. Für Negative oder Dias funktioniert diese Methode allerdings nicht.

Methode #3: den Profis überlassen

Bilder einschicken &  digitalisieren lassen
Bilder einschicken & digitalisieren lassen

Noch einfacher, aber dafür etwas kostspieliger ist es, die Bilder einem professionellen Dienstleister für Fotodigitalisierung zu überlassen. Die Experten übernehmen hier den Scan und schicken dir die Dateien dann per CD, DVD, Blu-Ray, USB-Stick oder Festplatte zu. Im Internet lassen sich zahlreiche Anbieter finden, die neben Fotos auch Dias und Negative digitalisieren, zum Beispiel Lidl Fotos, fotoporto und Mediafix.

Der Ablauf ist bei allen Anbietern ähnlich: die gewünschte Digitalisierung (Foto, Dia oder Negative) sowie die ungefähre Anzahl auswählen und bezahlen. Nach der Bestätigung schickst du die Fotos an die angegebene Adresse und wartest ab. Anschließend wird dir das gewünschte Speichermedium mit den Bild-Dateien zurückgesendet. Manche Anbieter schicken am Ende des Prozesses auch die eingeschickten Fotos, Dias oder Negative an dich zurück, damit die Erinnerungen weiterhin greifbar bleiben.

Der Preis für diesen Service ist abhängig von Anzahl und Art der zu digitalisierenden Objekte sowie der gewählten Versandart. Zumeist wird pro Stück oder in Paketen berechnet. Neben den digitalen Fotos kannst du bei diesen Anbietern oft auch andere Foto-Produkte bestellen, beispielsweise digitale Bilderrahmen, Fotobücher, Fototassen, Poster, Leinwände und vieles mehr.

Erinnerungen festhalten via Foto-Digitalisierung

Bevor die alten Erinnerungen im Keller oder auf dem Dachboden verstauben, solltest du sie lieber digitalisieren. Gerade für ein Geschenk zum runden Geburtstag oder zur Hochzeit lohnt sich dieser Aufwand. Außerdem kannst du die Fotos so fast für die Ewigkeit behalten.

Nicht jeder hat das Glück mit solchen praktischen Speichermöglichkeiten wie NAS-Systemen, Festplatten und Cloud-Anbietern aufgewachsen zu sein. Unsere Kinder werden es also höchstwahrscheinlich einfacher haben, solche Fotoalben in Zukunft zusammenzustellen. Wir behelfen uns jetzt mittels Abfotografieren, Einscannen und Dienstleistern für Foto-Digitalisierung, was ja auch ganz gut funktioniert. ;)

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1 Kommentar

  1. Peter schrieb am
    Bewertung:

    Super Beitrag. Ich habe mich am Ende auch entschieden meine Fotos professionell digitalisieren zu lassen. Ich empfehle vorab Probescans durchführen zu lassen. So habe ich meine knapp 1000 Fotoabzüge schlussendlich bei https://www.mediadig.de/ digitalisieren lassen.

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