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#erstmalverstehen: Diese Tipps helfen dir aus dem Fotochaos



Zugeordnete Tags #erstmalverstehen | Fotografie | Software

„Wo war denn nochmal dieses Foto von letztem Urlaub, auf dem ich diesen großen Sombrero aufhatte?“ Na, herrscht bei dir auch so ein Fotochaos wie bei meiner Schwester? Dann kommen hier die besten Tipps und Tricks, wie du Ordnung in deine Bildersammlung einziehen lässt. Außerdem stellen wir dir Software vor, die dir dabei helfen kann. Los geht’s!

Tipp 1: Ein zentraler Ort

Als erstes musst du wissen, wo du deine Bilder sichern und archivieren möchtest. Dafür bieten sich zum einen der interne Speicher des PC oder Notebooks mit einem Backup auf einem externen Speicher an, zum anderen Netzwerk-Speicher sowie Clouds. Wichtig dabei ist, dass genügend Speicherplatz vorhanden ist und der Ablageplatz ausreichend sicher ist. Sicher heißt in dem Fall, dass die Daten bestenfalls immer doppelt gesichert sind.

Alle Bilder von verschiedensten Aufnahmegeräte an einem Ort sammeln
Alle Bilder von verschiedensten Aufnahmegeräte an einem Ort sammeln

Tipp 2: Eine einheitliche Struktur

Außerdem ist es natürlich wichtig, die Fotos von verschiedenen Geräten, Personen, Ereignissen, Orten und so weiter sinnvoll zu ordnen. Die einen mögen dabei die klassische chronologische Sortierung mehr, andere eher die Gruppierung nach anderen Merkmalen.

Wenn ihr nach Zeit sortieren wollt, macht es Sinn, die Benamung auch entsprechend anzupassen. Dabei ist es am besten, wenn am Anfang jedes Ordners das Datum in der Reihenfolge „Jahr“ – „Monat“ – „Tag“ steht. Wenn ihr nur zu Events Fotos schießt, könnte der Name des Ordners statt dem Tag vielleicht besser das Ereignis mit aufnehmen, zum Beispiel „2018-07-Spanienurlaub“.

Welche Ordnerstruktur und welche Benamung für euch gut ist, müsst ihr natürlich selbst entscheiden. Für mich klappt es beispielsweise ganz gut, wenn ich alle Bilder nach Jahr, Monat, Event, Ort und Aufnahmegerät benenne.

Eine einheitliche Struktur & Benamung bringt Ordnung ins Fotochaos
Eine einheitliche Struktur & Benamung bringt Ordnung ins Fotochaos

Tipp 3: Tags hinzufügen

Was auch sehr hilfreich sein kann, wenn man beispielsweise Bilder von Papa bei der Hochzeit der Schwester finden möchte und nicht ewig suchen will, sind Tags. Einfach die Person, das Event, den Ort oder die Kamera taggen und schon kannst du sehr leicht danach filtern.

Das funktioniert am einfachsten mit einer Fotoverwaltungs-Software. Mehr dazu findest du ein paar Abschnitte weiter unten.

Tipp 4: Aussortieren

Ein wichtiger und für manche nicht ganz leichter Tipp: Trennt euch auch von Fotos. Das können zum einen unscharfe, verwackelte Bilder sein, oder auch doppelte beziehungsweise schlecht fotografierte Bilder. Egal, wie lange solche Fotos auf deinem PC oder deiner Festplatte gespeichert sind, besser werden sie dort leider auch nicht mehr.

Du kannst diese Löschung auch gleich in der Kamera oder auf dem Smartphone vornehmen. So ersparst du dir unnötigen Fotoballast und hast wieder mehr freien Speicherplatz.

Tipp 5: Lass dir von Software helfen

So sieht das Tool digiKam aus.
Und das ist die Software Photoscape, ...
... mit der sich Fotos ebenfalls verwalten lassen.
So sieht das Tool digiKam aus.

Zum Verwalten von Fotos gibt es unzählige Software-Lösungen. Während in Cloud-Speichern wie Google Fotos und der iCloud schon grundlegende Dinge wie die Sortierung von Fotos nach Ort oder das Ablegen in Sammlungen erledigt werden können, gibt es auch viele Programme, welche dir die Ordnung und Ablage auf deinem PC oder deinem externen Speicher erleichtern. Wir stellen hier einmal zwei kostenlose Programme vor.

Zum Beispiel hilft digiKamm, das sowohl für MacOS, Windows und Linux verfügbar ist, beim Fotochaos. Du importierst deine Fotos und Videos in das Programm und digiKam legt diese in Alben ab – je nach dem, wie du es möchtest. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Tag, Bewertungen und Labels hinzuzufügen. Dann kannst du nach verschiedenen Kriterien wie Tags, Labels, Ort, Datum und/oder spezifischen Metadaten filtern und findest die gesuchten Fotos viel schneller. Außerdem bietet die Software grundlegende Werkzeuge zur Bildbearbeitung.

Auch Photoscape sollte man sich einmal genauer ansehen. Die Foto-Software legt ihr Hauptaugenmerk zwar auf die Bildbearbeitung. Aber auch die Fotoverwaltung wird dadurch vereinfacht. Du kannst zum Beispiel im Betrachter Bilder organisieren, die kryptischen Kamerabezeichnungen umbenennen und durch erklärende Dateinamen ersetzen.

Auch Adobe Lightroom ist eine gute Alternative, für die ihr zwar bezahlen müsst, die aber so einige Features mit sich bringt. Mehr dazu findest du hier.

Fotobuch, digitale Bilderrahmen & Co - das bringt die Ordnung

Wozu aber nun der ganze Aufwand? Spätestens, wenn du ein Fotobuch machen möchtest und du das Bild von dir mit dem Sombrero suchst, zahlt sich das Sortieren und Ordnen aus. Außerdem gibt es auch viele andere Möglichkeiten, deine Fotoschätze gebührend zur Geltung zu bringen. Dank digitaler Bilderrahmen könnt ihr zum Beispiel gleich mehrere Fotos zeigen. Mittlerweile gibt es dabei auch ganz schicke wie den Meural Canvas. Dieser ist größer als andere digitale Rahmen und durch eine Wisch-Geste könnt ihr zudem einfach das Foto wechseln.

Fotos sortieren lohnt sind also und übrigens: Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt, damit anzufangen. Also los! ;)

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