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#erstmalverstehen: Datensicherung für unterwegs



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Begnadete Hobby- und Smartphone-Fotografen im Urlaub können ein Lied davon singen: Ein Tag in der schönen Altstadt von Lissabon, drei Stunden im Madam Tussauds Wachsfigurenkabinett oder eine halbstündige Selfie-Session im Hotelzimmer – es werden stets viele, viele Fotos geschossen. Diese verbleiben bis zur Ankunft in der Heimat meist auf Smartphone oder Kamera.

Dass dies nicht unbedingt ratsam ist, verraten euch die Gruselgeschichten von Freunden und Familie, die ihre Technik und damit auch ihre Daten oft auf kuriose Weise im Urlaub verloren haben. Damit wenigstens eure Fotos und Videos sicher sind, geht es heute um die Möglichkeiten der Datensicherung für unterwegs, worauf ihr dabei genau achten müsst sowie die Vor- und Nachteile.

Kompakte Festplatten für unterwegs

Die SanDisk Speichersticks lassen sich direkt an das Smartphone anschließen.
Die SanDisk Speichersticks lassen sich direkt an das Smartphone anschließen.

Im Urlaub sollten eure Speicheroptionen kompakt und robust sein. Denn Platz ist gerade unterwegs in Taschen, Rucksäcken und Co. sehr begrenzt. Zumal neben dem Speicher auch ein Notizbuch, Stifte, eine Trinkflasche, das Portemonnaie, der Schlüssel und so weiter transportiert werden müssen.

Einmal zum Bus gerannt oder die Tasche fallen gelassen und schon könnte eure Festplatte außerdem Schäden davon tragen, die sich auch auf das Gespeicherte auswirken können. Und eins wollen wir ja auf keinen Fall: dass eure Daten beschädigt werden oder gar verloren gehen.

Deswegen ist die Samsung T5 beispielsweise stoßfest und verfügt über ein sehr robustes Metallgehäuse. Dank einer Größe von circa sieben mal sechs Zentimetern ist die SSD von der Breite und Höhe in etwa so groß wie eine Visitenkarte. Damit passt sie sogar in eine Hosentasche.

Wer es gerne noch kompakter hat, kann auch zu USB-Sticks oder Speicherkarten greifen. Bei diesen ist jedoch zu beachten, dass die meisten für den Anschluss an das Notebook gedacht sind oder als austauschbarer Speicher für Kameras sowie Smartphones.

Für mobile Endgeräte gibt es jedoch spezielle Speichersticks, die über Lightning oder microUSB direkt an euer Smartphone oder Tablet angeschlossen werden. Zu diesen Laufwerken gehören zum Beispiel der SanDisk iXpand, Ultra und Ultra Dual.

Sicherung via USB, Lightning oder WLAN

Die Datenübertragung erfolgt dabei entweder klassisch über USB und Lightning oder aber auch über WLAN. Denn Laufwerke wie das WD My Passport Wireless Pro oder Sandisk Connect, bauen ein eigenes Netzwerk auf, über das eure Fotos und Videos vom Smartphone auf den Speicher übertragen werden können. Damit müsst ihr Stick und mobiles Endgerät gar nicht erst mit einem Kabel verbinden. Sehr praktisch!

Die WD-Festplatte bietet sogar einen SD-Kartenslot, mittels dem ihr die Aufnahmen eurer Kamera schnell und einfach sichert. Dank der integrierten Powerbank könnt ihr während des Sicherungsvorgangs auch gleichzeitig euer Smartphone aufladen.

Hier sei wieder der allgemeine Hinweis auf die richtigen Übertragungsstandards gegeben, denn mit USB 3.0 an der Festplatte werden deutlich höhere Datenraten erreicht als mit USB 2.0 beispielsweise. Gleiches gilt für WLAN-ac gegenüber WLAN-bgn.

Der Sandisk Connect baut ein eigenes Netzwerk auf, um Daten zu übertragen.
Der Sandisk Connect baut ein eigenes Netzwerk auf, um Daten zu übertragen.

Einfache Handhabung & intuitive Software

Gerade bei der Datensicherung mittels externer Festplatten und Speichersticks direkt vom Smartphone ist eine Hersteller-eigene App nötig. Hier hilft eine intuitive Benutzeroberfläche dabei, sich schnell zurecht zu finden und auch zwischen Tür und Angel mal eben schnell seine Daten zu sichern.

Nützliche Funktionen, wie eine automatische Erstellung eines Back-ups sobald das Smartphone angeschlossen wird, gibt es ebenfalls und erleichtern den Speichervorgang immens. Einmal verbunden, kurz mit einem Fingertippen bestätigen und schon könnt ihr Smartphone sowie Laufwerk wieder einpacken.

SSDs übertragen schneller

Die Samsung T5 SSD erreicht Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von...
... bis zu 560 Megabyte pro Sekunde.
Die Samsung T5 SSD erreicht Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von...

Zu guter letzt kommen wir noch zur Übertragungsgeschwindigkeit. Üblich sind aktuell immer noch HDDs, die als externe Festplatten dienen. SSDs sind jedoch auf dem Vormarsch – das ist aber auch kein Wunder, immerhin bieten diese sehr viel höhere Datenraten als HDDs.

Personen, für die Zeit Geld ist, dürften sich daher sehr über die Lese- und Schreibgeschwindigkeit freuen, die eine Samsung T5 SSD erreicht. Mit 560 Megabyte pro Sekunde seid ihr dabei, um eure Daten zu sichern oder aber auch mit anderen zu teilen. Ein kompletter Foto-Tag ist damit blitzschnell gespeichert. Es kann also problemlos und auch ohne nervige Benachrichtigung, dass der Speicher voll ist, weitergehen.

Vor- & Nachteile von Speichermedien für unterwegs

Während des Urlaubs, eines Messeaufenthalts oder einer Dienstreise seine Daten zwischendurch mal abzuspeichern, klingt erstmal ungewöhnlich und auch mühsam. Immerhin müsst ihr euch einen Moment Zeit nehmen und das Speichermedium überhaupt erst mit in den Urlaub nehmen.

Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich lohnt. Nach zwei spannenden Tagen auf einer Technik-Messe ging mir zum Beispiel die Speicherkarte meiner Digitalkamera verloren. Wenn ich zwischendurch einfach mal die Karte entleert und die Fotos abgesichert hätte, wären mir die vielen schönen Erinnerungen nicht verloren gegangen. Außerdem hätte ich mehr Platz für weitere beeindruckende Aufnahmen gehabt.

Zugegeben können die kleinen USB-Sticks und Festplatten aufgrund ihrer kompakten Maße ebenfalls schnell verloren gehen. Im Normalfall sichert ihr eure Daten aber circa einmal alle zwei Tage, sodass die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts stark verringert wird. Ein Smartphone hingegen berührt ihr täglich durchschnittlich 2.500 Mal – ein deutlicher Unterschied.

Dank externen Festplatten, SD-Karten und Laufwerken ist die Datensicherung für unterwegs sehr einfach geworden, sodass die Vorteile die wenigen Nachteile aufwiegen.

Urlaubsfotos verdienen es, gesichert zu werden!
Urlaubsfotos verdienen es, gesichert zu werden!

Fazit: Hauptsache abspeichern

Letztendlich bleibt euch immer noch die Möglichkeit, die Daten beim Cloud-Anbieter eures Vertrauens unterzubringen. Dabei ergibt sich zu den bereits genannten Vorteilen ein weiterer: Freunde und Familie können die Fotos von eurem Städtetrip, eurer Ski- oder Klettertour stets von Zuhause aus bewundern. So haben sie auch etwas von eurem Urlaub.

Wie in Teil 1 dieser Cyberbloc-Beitragsreihe bereits angesprochen, müsst ihr hierbei aber auch in Kauf nehmen, dass eure Daten auf fremden Servern liegen und ihr demnach nicht sicher sein könnt, wer auf eure privaten Dateien Zugriff hat. Eine Alternative ohne diese Unsicherheit wäre das Abspeichern auf einem heimischen NAS-System – das klappt mittlerweile sehr einfach via Smartphone-App auch von unterwegs.

So oder so, Datensicherung ist eine sinnvolle Sache und Daten sind eines der wichtigsten Güter heutzutage. Also wählt eure Speichermedien weise! Wer sich für die Möglichkeiten der Datensicherung für Zuhause interessiert, dem empfehle ich einen Blick in Teil 1 dieser Beitragsreihe.

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