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Digital Outfit der Woche: Smarte Brille ThinkReality A3 lässt Bildschirme schweben



Zugeordnete Tags Lenovo | Brille | Display

Seid ihr aktuell auch im Homeoffice und habt wenig Platz für eurer Equipment? Dann geht es euch genauso wie mir. Gerade für mehrere Bildschirme ist auf meinem provisorischen Schreibtisch einfach nicht genügend Platz.

Weil es momentan vielen so geht, tüftelt die Technikwelt bereits an neuen Lösungen. Rechner für “mobiles Arbeiten” sind angesagter denn je. Dass auch Lenovo bereit ist, neue Wege zu gehen, wurde spätestens mit der YOGA-Reihe des Herstellers klar. Doch jetzt denkt das Unternehmen noch weiter – mit Hilfe von virtueller Realität.

Ihr wollt fünf Bildschirme auf eurem Schreibtisch? Hier bekommt ihr sie. Dank der ThinkReality A3, einer Augmented-Reality-Brille, soll Platzmangel in Zukunft kein Problem mehr sein.

Die ThinkReality-Plattform etabliert Augmented Reality im Berufsleben

Mit Hilfe von Augmented Reality (AR) wird die Realität durch zusätzliche Informationen erweitert. Das können Bilder, Videos, Ton oder auch komplexe interaktive 3D-Szenen sein, welche mit der realen Umgebung verknüpft sind. Durch Smartphones und spezielle AR- oder VR-Brillen lassen sie sich darstellen.

Das ist im Prinzip nichts Neues. Doch neben der reinen spielerischen Nutzung, welche sich schon vor einigen Jahren mit Nintendo und Pokémon Go etablierte, hat sich AR stark weiterentwickelt.

Mit der ThinkReality-Plattform stellt Lenovo nun ein Konzept vor, das sich auf den Einsatz im Arbeitsleben konzentriert. Die Plattform zielt besonders auf Entwickler-, Business- und IT-Manager ab und fokussiert sich dabei auf die Vereinfachung von Arbeitsprozessen.

Zudem werden leistungsstarke Verwaltungs- und Entwicklungs-Tools, wie ein Software Development Kit und Gerätedienste angeboten.

Der Bildschirm schwebt scheinbar im Raum: So werden virtuelle und tatsächliche Realität verknüpft.
Der Bildschirm schwebt scheinbar im Raum: So werden virtuelle und tatsächliche Realität verknüpft.

"Fünf Bildschirme to go, bitte!"

In den Einsatz soll die AR-Plattform nun durch die ThinkReality A3 Smart Glasses kommen. Die Brille lässt sich ganz einfach mittels USB-C mit einem Notebook oder PC verbinden.

Während andere VR-Brillen eher klobig daherkommen, ist dieses Modell kompakt und mit einem Gewicht von 130 Gramm sehr leicht. Zum einen wird dadurch das mobile Arbeiten für Reisende oder der Wechsel zwischen Büro und Homeoffice noch flexibler, zum anderen sehen die Smart Glasses dadurch sehr unauffällig aus – fast wie eine normale Brille.

Die Gläser der Brille sind mit durchsichtigen Full-HD-Displays ausgestattet. Dadurch sind sowohl virtuelle, als auch die tatsächliche Realität sichtbar. So können zum Beispiel Bildschirme oder 3D-Modelle angezeigt werden, die scheinbar im Raum schweben.

Eine Kamera mit 8 Megapixeln und einer Dual Fisheye-Linse erfasst zusätzlich die räumlichen Gegebenheiten und sorgt für die passende Perspektive.

Laut Lenovo lassen sich mit der Brille bis zu fünf digitale Bildschirme darstellen. Diese können entweder fest im Raum positioniert werden, oder richten sich mit der Kopfbewegung individuell aus. Auch optische und perspektivische Anpassungen, wie das Drehen oder Neigen der Bildschirme, sind möglich.

Auf einigen Abbildungen der Brille sind zudem im Rahmen integrierte Tasten erkennbar. Vermutlich können diese zur Skalierung der dargestellten Inhalte genutzt werden. Auch eine Lautstärke-Regelung ist denkbar.

Ob sich in den Smart Glasses tatsächlich auch Lautsprecher und Mikrofon befinden werden, ist allerdings noch nicht bekannt. Auch der genaue Preis bleibt offen. Lenovo plant den Launch Mitte 2021.

Hat die "Brille der Zukunft" Zukunft?

Ich bin sehr überzeugt von der Idee, Augmented Reality in unseren Berufsalltag zu integrieren. Gerade weil ich aktuell im Homeoffice nicht genügend Platz für mein Büroequipment, wie mehrere Bildschirme, Notebook oder Tastatur habe, wäre die ThinkReality A3 Smart Glasses die perfekte Lösung für mein Problem.

Auch, wenn diese Brille wahrscheinlich recht kostenintensiv sein wird, bringt sie uns doch einen Schritt näher an flexibles Arbeiten im Berufsalltag. Besonders für Leute, die gerne unterwegs im Zug oder Café arbeiten beziehungsweise zuhause nicht genügend Platz haben, könnte die Zukunftsbrille daher durchaus praktisch sein. Auch der im Design- und Ingenieursbereich entwickeln sich so neue Möglichkeiten.

Was denkt ihr darüber: Würdet ihr euch die Brille zulegen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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