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Digital Outfit der Woche: Mit ELF emmit Schlaf, Konzentration & Co. steuern



Zugeordnete Tags Digital Outfit der Woche | Wearable
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Bild: Indiegogo

Dank Smart Home lassen sich von Licht über Rolladen bis zur Haustür schon viele Dinge des alltäglichen Lebens per Smartphone steuern. Nicht so hingegen beim menschlichen Körper – vom „Smart Body“ keine Spur. Das soll sich nun mit dem Crowdfunding-Projekt ELF emmit ändern. Dabei handelt es sich um ein haarreif-artiges Wearable, das man am Hinterkopf trägt. ELF emmit sendet dann elektromagnetische Wellen aus, die das Hirn des Trägers anregend oder entspannend stimulieren sollen.

Die Fernsteuerung fürs Hirn – so funktioniert’s

Im menschlichen Hirn sind je nach Stress- oder Entspannungszustand verschiedene Frequenzen anzutreffen. Dabei handelt es sich um immer wiederkehrende elektrische Spannungzustände. Diese elektrische Aktivität lässt sich messen und ist ein Indikator für den aktuellen Hirnzustand. Das Spektrum reicht dabei von Gamma- über Beta- und Alpha-Wellen hin zu Theta- und Delta-Wellen. Dabei sind Gamma-Wellen hochfrequent und das Hirn damit hochaktiv. Niederfrequente Theta- und Delta-Wellen stehen eher mit Entspannung und Schlaf in Verbindung. Das ganze lässt sich per EEG (Elektroenzephalogramm) messen und festhalten.

Nun kommt ELF emmit in Spiel: Ihr setzt einfach ELF emmit auf, steckt das Kabel in die Kopfhörerbuchse des Smartphones und wählt in der zugehörigen ELF-emmit-App (für iOS und Android verfügbar) aus, welcher Zustand stimuliert werden soll. Das Wearable sendet dann elektrische Aktivität in Form von elektromagnetische Impulsen ins Hirn. Ziel ist, dass sich dieses dann an die externe Frequenz anpasst und der Träger somit in einen anderen Ent- oder Anpassungszustand kommt. Somit soll ELF emmit den optimalen Rahmen zum Lernen oder auch zum produktiven Arbeiten schaffen. Genauso lässt sich das Gadget natürlich auch für einen angenehmeren Schlaf einsetzen.

Schlaf und Produktivität nur einen Tap entfernt

Schlaflose Nächte und Durchhänger im Job sollen mit ELF emmit der Vergangenheit angehören, denn dank Wearable und App versetzt ihr so euer Hirn einfach in die passende Stimmung. Doch Vorsicht ist geboten: Wer jetzt denkt, dass er sein Hirn einfach mit einer App fernsteuern kann, sollte seine Erwartungen zurückstecken. ELF emmit basiert zwar auf wissenschaftlich belegten Grundlagen, bleibt aber dennoch nur eine von vielen Anregungen, die unser tägliches Wohlbefinden beeinflussen. ELF emmit kann also nur Teil einer Gesamtstrategie sein, dessen Einsatz wohlüberlegt mit weiteren Maßnahmen verknüpft werden sollte. Im Zusammenspiel mit Meditationsübungen und passender musikalischer Untermalung lasse sich jedoch sicherlich gute Ergebnisse erzielen. Auch anders herum sind konzentrierte Arbeitstechniken und die Ausblendung von Ablenkungen gemeinsamen mit dem Einsatz von ELF emmit bestimmt eine gute Maßnahme, um noch produktiver zu sein.

ELF emmit ist ab 99$ zu haben und wird ab September 2016 ausgeliefert.

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