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Das Netbook ist tot – Ausgabe 2010



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Zugeordnete Tags Netbook | Smartphone | Apple | iPad | Tablet

Ein persönlicher Kommentar: Der Niedergang des Netbooks in den letzten 12 Monaten
Was hat es seinerzeit bei den Lesern des CyberBlocs für einen Aufschrei gegeben, als ich bereits im vorigen Jahr den schnellen Niedergang der Netbooks voraussagte. Zur Veranschaulichung hier einige Auszüge der damaligen Reaktionen: „Der Preis ist entscheidend…“, „Willkommen im Sub-Sommerloch.“ und mein Alltime-Favorit, „Die Diskussion ist im Grunde schon im Ansatz Überflüssig.“. Neben diesen Kommentaren, gab es auch im Bekanntenkreis ernsthafte Diskussionen das Thema betreffend. Nun ja, schauen wir doch einfach mal, wie sich dessen unbetrachtet die Realität fast ein Jahr später mittlerweile darstellt.
Fakt Numero Uno
Der Run auf die Netbooks hat ein Ende – und zwar deutlich. Wie Intel im ersten Quartalsbericht mitteilte, konnten der Nettogewinn fast vervierfacht werden. Und dies nur, weil deutlich mehr Prozessoren verkauft worden sind, die in höherwertigen Laptops eingesetzt werden. In den letzten Quartalen hatte Intel mehr vom Verkauf von Atom-Prozessoren profitieren können, die aber eine deutlich geringere Marge ermöglichen, als die besagten höherwertigen Prozessoren.

Fakt Numero Due
„Der Preis ist entscheidend…“, wenn dem so ist, warum hat Apple im Höhepunkt der Krise im Frühsommer 2009 vier Prozent mehr MacBook Pros verkauft, die im direkten Vergleich mit der Konkurrenz teurer sind? Und warum stürzen sich jetzt so viele Menschen auf ein iPad für einen Startpreis ab 500 Dollar, so dass folge dessen, der Launch in der restlichen Welt um einen Monat verschoben werden musste? Weil der Preis so günstig ist? Trotz dessen, dass man ein billiges Netbook für 50 Prozent des Preises bekommt, mit dem man angeblich mehr machen kann? Wen interessiert der Preis?

Fakt Numero Tre
Warum hat sich Apple aus dem Hype um das Netbook herausgehalten und nur folgende Worte dafür gefunden: „When I look at netbooks, I see cracked keyboards, terrible software, junky hardware, very small screens…? Weil sie Recht haben und mit dem iPad ein wesentlich innovativeres Konzept geschaffen wurde, dass unabhängig vom Preis eine wesentlich überzeugendere Strategie bietet: Langfristiger Erfolg, statt kurzfristiger Hype. Die Folgen dieser Planung (der nachweisliche Verkaufserfolg) habe ich schon oben erwähnt, wir Europäer müssen mehr als einen Monat länger warten, wenn wir das iPad hier in Europa kaufen wollen.

Fakt Numero Quattro
Das in den Kommentaren vielgescholtene Smartphone gewinnt immer mehr Freunde. Mehr als 30 Prozent Wachstum im Jahr 2009 und die Wachstumsraten für 2010 werden noch höher liegen. Der Netbookmarkt ist zwar wie eine Börsenblase kurzfristig gewachsen, aber langfristig wird das Netbook vom Smartphone und vom iPad und dessen unzähligen (schlechteren) Klones in die Mangel genommen.

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26 Kommentare

  1. tseter schrieb am
    Bewertung:

    hey chefredaktor, warum darf so ein argumentations-spaghettiteller hier unredigiert auf sendung gehen?

    und:
    da apple keine nudeln herstellt, müssen wir bald alle nur noch 1,2,3-frites, äh uno,due,tre-frites essen?

    aber deine ausdauer ehrt dich! freue mich bereits auf die ausgaben 2011, 2012, 2013…

  2. Claire Krube schrieb am
    Bewertung:

    heil apfel !

  3. Sascha Pallenberg schrieb am
    Bewertung:

    Wenn man abstruse Theorien zu Fakten hochstilisiert, dann braucht man sich nicht wundern, dass man nachher ziemlich bedroeppelt in der Oeffentlichkeit steht. Sorry, aber das ist auf dem gleichen Niveau als wenn meine Oma ne Abhandlung zum Kamasutra der Froesche geschrieben haette, davon hat sie naemlich, wie du von IT-Maerkten im allgemeinen und Netbooks im besonderen, keine Ahnung ;)

  4. Sven Kaulfuß schrieb am
    Bewertung:

    @ tseter: Mein Lieber, wie am Untertitel erkennbar ist, handelt es sich bei Joergs Artikel um einen persönlichen Kommentar. Dieser muss, wie bekannt sein dürfte, nicht zwangsläufig die Meinung von mir oder gar Cyberport darstellen. Insofern läuft dies unter Meinungsfreiheit, dasselbe Recht was du ja auch genießt, nicht wahr? Noch eine kurze Anmerkung zur italienischen Zählweise, die Idee stammte beim Lektorat von mir, hatte wohl grad „Nummern“ von Kraftwerk im Ohr ;-).

    @ Claire: Kleiner Tipp, solche unterstellten Vergleiche gehen meist nach hinten los, und sollten für einen aufgeklärten Menschen eigentlich indiskutabel sein, ansonsten begebe man sich doch bitte ins heise forum ;].

  5. wlanboy schrieb am
    Bewertung:

    Das mit dem iPad hätte man weglassen können. Es ist nämlich immer noch nur ein Hype. Erst bei dem weltweiten Verkaufsstart wird man dann sehen können, ob daran was wahres ist.
    Die Netbooks an sich gehen langsam Richtung Subnetbooks. Jeder der sich für 200€ ein Netbook (damals noch mit 9 Zoll) gekauft hat weiß, dass 13,1 Zoll das Minimum fürs Arbeiten ist.
    Mich als Notebook Käufer freut es natürlich, dass die Netbooks den Preis und die Akkulaufzeit auch für Notebooks wieder zu Recht gerückt haben. Etwas besseres konnte einem gar nicht passieren.
    Das wird aber nicht dafür sorgen, dass ich mir jemals wieder ein Netbook kaufen werde.

  6. Sven Kaulfuß schrieb am
    Bewertung:

    @ Sascha: Lese grad auf deinem Twitter-Channel, dass du das WePad in der Hand hast (hattest). Mal unter uns Bärenbrüdern, wie weit sind die Jungs denn nun tatsächlich mit ihrem Gerät(e)? Ich fand die Idee zwar spannend, jedoch die Inszenierung diese Woche mehr auf Dorfdisko-Niveau, nett umschrieben. Da erinnert man sich an alte New Economy Zeiten wieder ;-).

    Betreffs Netbooks, nun ja, der Joerg drückt seinen Standpunkt vielleicht ein wenig direkt aus, allerdings kann man (zumindest was unsere Zahle angeht) von einer Normalisierung des Marktes sprechen. Die Luft ist derzeit vertriebstechnisch etwas raus, es sei denn, man haut ein 200 Euro Netbook im Abverkauf mal wieder raus, just my 2 cents und unsere derzeitige Vertriebserfahrung. Inwiefern man dies auf sämtliche Märkte hochrechnen kann, sei natürlich dahingestellt.

  7. Matthias Schleif schrieb am
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    sofern man die Netbooks ausschliesslich mit Intel Atom Prozessoren in Verbindung bringt kann einen dieser Satz aus Intels Einnahmenbericht: „Intel(R) Atom(TM) microprocessor and chipset revenue of $355 million was down 19 percent. “ schon zu der Schlussfolgerung kommen lassen, dass zumindest der Boom vorbei ist…sacht sven ja auch. Ich finde aber auch dass das nix mit dem ipad zu tun hat…das sollte man mMn eher mit anderen tablets vergleichen. Ich denke, dass es für smartphones,netbooks, tablets, ipads, macbooks und notebooks parallele Märkte gibt, die sich zwar gegenseitig etwas Anteile abnehmen, insgesamt aber alle von der konkurrenz, die ja bekanntlich das geschäft belebt, profitieren. Keine dieser Geräteklassen wird über kurz oder lang komplett verschwinden, auch nicht das Netbook…
    Und der Verkaufserfolg bzw „Hype“ bei Apple findet seinen Ursprung auch nicht ausschliesslich in guten Produkten. Nicht zuletzt Ansgar und Sven haben in letzter Zeit hier ein paar Artikel ihrer MacBooks reingestellt, die mich haben erschaudern lassen…gebrochene Oberschale als Standardfehler, oder wie war das nochmal, Sven?

  8. Sven Kaulfuß schrieb am
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    @ Matze: Das mag schon stimmen, der Fertigungsfehler der ersten MacBooks ist nachweislich kein Ruhmesblatt für Apple, zumindest zeigt man sich den Kunden gegenüber kulant. Allerdings sehe ich den Ursprung des Hypes bzw. besser gesagt den Verkaufserfolg von Apple schon wesentlich in der Qualität der Produkte. Jedoch bezieht sich besagte Qualität vielmehr auf die Kernfunktionen. Bei den Macs und auch bei iPhone und iPad ist dies die reine Benutzung an sich, sprich das Betriebssystem. Apple verfolgt hierbei eine Strategie, die von unten nach oben gerichtet ist. Will heißen, zunächst kümmert man sich um die Nutzungserfahrung, etwaige weitere technische Features werden in zukünftigen Revisionen Stück für Stück nachgereicht. Philosophisch könnte man von einer Erziehungsmethode sprechen, wirtschaftlich einfach von einem durchdachten System der Kundenbindung.

    Die Idee der parallelen Märkte unterschreibe ich gerne, das iPad wird seine Käufer finden, nur ob die unbedingt ohne das iPad ein Netbook kaufen würden ist fraglich, dies gilt natürlich auch im umgekehrten Fall. Insofern gehe ich von einer weitestgehenden, friedlichen Koexistenz in den nächsten Jahren aus. Fraglich und spannend wird allerdings zu beobachten sein, welcher Marktbereich die höhere Dynamik, sprich Wachstumsrate aufweisen wird.

  9. Gerold Schneider schrieb am
    Bewertung:

    Ich bin ein aufmerksamer, fleißiger Leser des Cyberblocs. :-) Vielen Dank für Eure Arbeit. Doch was Herr Pittermann in diesem Beitrag schreibt, ist absoluter Blödsinn. In meinem Bekannten- und Kollegenkreis haben gerade in letzter Zeit sehr viele ein Netbook bzw. Subnotebook gekauft, vielleicht nicht mit Atomprozessor, sondern mit einem ULV-Prozessor, aber 12″ oder kleiner.
    Ich habe manchmal den Eindruck, dass Apple-Jünger selbst vergoldete Hundehaufen kaufen würden, wenn nur ein angebissener Apfel darauf abgebildet ist. ;-) Sorry, aber das musste mal gesagt werden.

  10. tseter schrieb am
    Bewertung:

    „Mein Lieber, wie am Untertitel erkennbar ist, handelt es sich bei Joergs Artikel um einen persönlichen Kommentar.“

    sven: es geht im artikel (inoffiziell) zwar bloß um jörg´s wunschvorstellungen; jedoch werden offiziell anscheinende argumentationsketten geklöppelt und mit „fakten“ zu untermauern versucht. es soll also ein beweis angetreten werden.
    also ist es rein formal und auch inhaltlich kein kommentar (also eine meinungsäußerung), selbst wenn´s oben drüber steht. da machste es dir etwas leicht!
    dass die „faktenlage“ hinkt, ja bereits stolpert und taumelt ist das peinliche und das hättest du doch auch erkennen und dann noch gegensteuern können, oder nicht?
    dann hätte jörg sich nicht so blamiert (siehe auch sascha´s einlassung!)!

  11. Reiss schrieb am
    Bewertung:

    Lieber Jörg Pittermann,
    bei allem Respekt – Fakten sollte man belegen, wenn man sie zur Beweisführung nutzen will. Ich denke die von Ihnen angeführten Fakten sind in viele Richtungen auslegbar. Ich bin vollkommen emotionslos was das Thema betrifft, aber die Art der Argumentation fühlt sich in diesem Artikel arg bauchgesteuert an. Aber Realitäten sind ja auch oft eher subjektiv.
    Weiterhin viel Erfolg beim Netbooktod propagieren ;)

  12. Sven Kaulfuß schrieb am
    Bewertung:

    @ Gerold: Erstmal vielen Dank für die Lesetreue :). Wie ich oben schon schrieb, handelt es sich vornehmlich um eine persönliche Meinung (Kommentar) von Joerg, die muss wie gesagt nicht unbedingt fürs persönliche Umfeld zutreffen und stellt meiner Meinung nach, einen (wenn auch sehr direkten) Diskussionsansatz dar. Ob nun Apple-Jünger gleich animalische Exkremente mit Edelmetallanteil kaufen würden, ist fraglich ;-). Bin selbst ja auch ein Mac und iPhone (plus iPod touch) User, allerdings nun schon seit 15 Jahren. Allerdings verstehe ich durchaus, dass wir (die Apple-Nutzer) vor allem in der Anfangszeit schon etwas fanatisch sein können. Ging mir die ersten Jahre in den 90er Jahren auch so – damals wars jedoch noch interessanter, da Apple ja praktisch „tot“ war. Diese bedingungslose Hingabe legt sich aber auch wieder, heutzutage bin ich eigentlich ein ganz sympathischer Zeitgenosse :).

    @ tseter: „es geht im artikel (inoffiziell) zwar bloß um jörg´s wunschvorstellungen; jedoch werden offiziell anscheinende argumentationsketten geklöppelt und mit “fakten” zu untermauern versucht. es soll also ein beweis angetreten werden.“ -> Seh ich auch so, halt sein Beweis für seine Meinung. Macht Sascha bspw. teilweise auch so drüben bei Netbooksnews mit entgegengesetzten Vorzeichen(siehe seine Meinung und Berichterstattung zum iPad). Die „Wahrheit“ liegt wie immer irgendwo dazwischen. Siehe Joergs Artikel einfach als kontroversen Diskussionsansatz. Zumindest wenn ich mir hier die Anzahl der Kommentare anschaue, funktioniert dies :).

  13. Joerg Pittermann schrieb am
    Bewertung:

    Ich finde es durchaus interessant, dass sich schnell mal das Maul über etwas zerissen wird, anstatt mal meiner Aussage auf den Grund zu gehen. Das lässt bei vielen Menschen tief blicken.

    Ein Netbook in der Form eines Asus EEE PC 701 gibt’s nicht mehr, alles ist grösser, schneller und überhaupt geworden. Die Sachen für die ein Netbook genutzt wurde (E-Mails, Internet, Webapps) können heute schon locker von einem Smartphone oder einem iPad erledigt werden, was damals nicht der Fall ist. Somit sammle ich in meinem Kommentar lediglich die Fakten, die diesen Wandel belegen.

  14. PeterG schrieb am
    Bewertung:

    Wie schon im letzten Jahr kann man sich eigentlich Kommentare sparen, wenn sie nicht für schlecht informierte Leser zur Richtigstellung des vom Autoren verzapften Quarks nötig wären.
    Netbooks haben auch weiterhin ihren – begrenzten – Anwendungsbereich und es haben viele Anwender erkannt, dass sie für ein bischen Internet unterwegs keinen Core2Duo oder iX-Boliden brauchen, andererseits ein Smartphone, das prinzipielle das gleiche ermöglicht, mangels Displaygröße und wirklich nutzbarer Tastatur nicht den gewünschten Komfort bietet.
    Ein Nebeneffekt des großen Erfolgs der Netbooks ist der erfreuliche Umstand, dass es inzwischen auch kleine, etwas leistungsfähigere und dennoch kostengünstige Notebooks gibt; die Grenze zum Netbook verwischt allmählich.
    Aber nur die offenbar recht selektive Weltsicht des Autors lässt ihn glauben, seine schon früher falsche Ansicht zum Tod des Netbooks habe sich wenigstens jetzt erfüllt. Auch hier gilt: „Die Nachricht über den Tod des Netbooks sind stark übertrieben“.

  15. Dominik B. schrieb am
    Bewertung:

    „Das Netbook ist tot“ – Ich kann mich noch genau erinnern, als ich damals den ersten Beitrag zum Thema „Netbooks“ (zuvor genannter EEE PC) im Cyberbloc verfasst habe. Es war der 11.06.2007. – Heute ist der 15.04.2010. Das Netbook ist wohl eines der besten Beispiele für die Schnelllebigkeit technischen Fortschritts und der heutigen, oder sollte ich besser schon sagen: der gestrigen Gesellschaft.

  16. Keke schrieb am
    Bewertung:

    „Ich finde es durchaus interessant, dass sich schnell mal das Maul über etwas zerissen wird, anstatt mal meiner Aussage auf den Grund zu gehen.“

    Lieber Herr Pittermann. Sie sollten dem auf den Grund gehen und uns das hier veröffentlichen.
    Nur Faken ohne Quellen sind nichts wert.

    Übrigens: Intel kauft dieses Jahr AMD!

  17. Olaf S. schrieb am
    Bewertung:

    Welche passende Gelegenheit, dem Jörg Pittermann so richtig eins überzubraten, da er sich in seiner nicht von allen geschätzten Art mal wieder richtig weit aus dem Fenster gelehnt hat. Die Faktenlage spricht aber mehr für den lieben Jörg als so mancher hier mit kritischer Stimme hinterfragen mag.

    Wenn ich von Faktenlage bei Cyberport rede, meine ich die Stückzahlen- und Umsatzentwicklung der Warengruppe Netbooks als Unterkategorie von Notebooks. Die spricht Bände. Zeigt sie doch seit Anfang des Jahres so steil nach unten wie sie vor etwa 18 Monaten nach oben gezeigt hat. Wir sehen das ganz nüchtern: es interessieren sich viel weniger Kunden für ein Netbook als noch vor einem Jahr. Doch sind alle Betroffenen (Produktmanager, Verkäufer) bei Cyberport und den Herstellern (vielleicht mit Ausnahme von Asus) froh, dass dieses Phänomen, anders ist es nicht zu bezeichnen, wohl rasch seinem Ende zugeht. Übrig bleiben wird ein reines Nischenprodukt.

    Ich kenne niemanden, der mit den Netbooks in einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise jemals glücklich war. Alle haben irgendwie draufgelegt, ich schließe Cyberport explizit mit ein.

  18. Torsten schrieb am
    Bewertung:

    …vielleicht kann man die rückläufige Umsatzentwicklung auch damit erklären, dass mittlerweile all diejenigen, die ein NetBook aus welchen Gründen auch immer nun eines besitzen. Gleichzeitig gab es in diesem Bereich nicht die Innovationen, die es gebraucht hätte, um genau diesen Leuten bereits jetzt wieder ein neues NetBook unterjubeln zu können. Der Markt ist gesättigt.

  19. tseter schrieb am
    Bewertung:

    @ Olaf S.:

    jörg macht globale aussagen und spricht nicht nur für deutschland oder gar cyberport!

    ihr mögt ja national eine gewisse relevanz haben; die internationale musik ist „faktisch“ vielstimmiger:

    http://www.digitimes.com/news/a20100414PD210.html

    aus euren sinkenden netbook-absatzzahlen einen generellen trend abzuleiten, ist mutig! ;)

  20. Oliver Theurich schrieb am
    Bewertung:

    @torsten: Du bringst es auf den Punkt.
    @tester: Die Luft ist raus. Im deutschen Internet. Das kannst du selbst anhand der Preise sehen, die im Netz sind. Es verkauft sich einfach nix mehr. Nur dann, wenn der Preis so unschlagbar ist, wie unsere aktuelle Wochenendaktion mit den N130 finden wir noch Kunden, die paar Euros ausgeben für ein schwachbrüstiges Netbook. Dieser Trend ist natürlich ein Cyberport-Trend und Olaf hat auch nur von uns geredet, soweit ich das erkennen kann.
    Trotzdem gehe ich einen Schritt weiter und behaupte wie Jörg, dass das Thema in Deutschland bald durch sein wird, sofern nicht SIGNIFIKANTE Innovationen kommen, die dem Netbook wieder SChwung verleihen (alla Ideapad S10-3 Tablet oder Aspire 1825PTZ). Glaub ich aber nicht dran, es sei denn AMD gelingt ein großer Wurf in den nächsten 6 Monaten.

    Ganz im Gegenteil. Alle Line-Ups der großen Hersteller bieten die gleiche öde Technik wie vor 1,5 Jahren. Nur teurer dank Euro-Entwicklung. Schlimmer noch, Asus und Acer bieten nur noch 3 Zellen Akkus in ihren Einstiegsgeräten an, damit sie die Preispunkte 299 treffen. Wir erinnern uns. Das Samsung N130 in unserer Wochenendaktion kostet mit Vollaussttattung 229!!! ;)

    Und wenn ich die Roadmap von Intel zum Thema Atom lese, wird mir noch schlechter. Nix Innovation, nix neues.

    Also Jörg. Auch wenn deine Herleitung etwas fragwürdig ist, das Ergebnis teile ich zu 100%.

  21. Robert schrieb am
    Bewertung:

    Ich nutze ein tolles dimotion-Notebook habe aber bis heute nicht überrissen was nun der konkrete Unterschied zwischen einem Notebook und Netbook ist. Ist „Netbook“ lediglich ein Trendausdruck?

  22. Joerg Pittermann schrieb am
    Bewertung:

    Lesenswert:

    Was ist überhaupt ein Netbook?

    https://www.cyberport.de/blog/index.php?/site/v3_comments/das_netbook_ist_tot_was_ist_ueberhaupt_ein_netbook/

  23. PeterG schrieb am
    Bewertung:

    Für die, die über den Tellerrand gucken, mal eine aktuelle Zahl: Das Netbook ist so tot, dass im ersten Quartal 2010 alleine die ersten drei auf dem Markt (Acer, Samsung, Asus) 5,2 Millionen Stück verkauft haben.

  24. Jürgen schrieb am
    Bewertung:

    @Robert:
    Geht mir genauso ^^
    (hab btw. auch ein dimotion *g*)

  25. tseter schrieb am
    Bewertung:

    „Für die, die über den Tellerrand gucken, mal eine aktuelle Zahl: Das Netbook ist so tot, dass im ersten Quartal 2010 alleine die ersten drei auf dem Markt (Acer, Samsung, Asus) 5,2 Millionen Stück verkauft haben.“

    das sind Untote, Zombienetbooks und Jörg van Helsing hat sich bereits aufgeschwungen, sie alle zur Strecke zu bringen! Keine Sorge! Der Spuk wird bald vorbei sein!

  26. Oliver Theurich schrieb am
    Bewertung:

    @peterg: oh welch wunder… lese ich doch letzte woche folgenden bericht:

    http://www.computerwoche.de/hardware/notebook-pc/1935010/

    „Zu diesem Schluss kommt IDC angesichts rückläufiger Verkaufszahlen von den hauptsächlich für Netbooks verwendeten Intel-Atom-Prozessoren im ersten Quartal 2010.“

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