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Clever Heizen: So funktioniert das Smart Home Raumklima Set



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Momentan verbringe ich viel Zeit bei meinen Eltern, um ihnen ein bisschen unter die Arme zu greifen. Dann komme ich nach einer Woche mal wieder in meine Wohnung und was finde ich vor? Weil ich natürlich die Heizung abgedreht hatte, um Heizkosten und Geldbeutel zu schonen, erwarten mich frostige 10 Grad. Mein Vater – Technik-begeistert wie er ist – hat mir deshalb schon lange ans Herz gelegt, smarte Heizkörperthermostate zu besorgen, die ich auch von unterwegs steuern kann.

Mittlerweile ist die Smart-Home-Welt allerdings ziemlich groß geworden. Als Einsteiger ist es daher gar nicht so leicht herauszufinden, was überhaupt alles gebraucht wird und wo man anfangen muss. Das Smart Home Starter Set Raumklima von Bosch bietet hier eine schnelle und einfache Lösung. In dem Set ist nämlich schon alles dabei, das zum Aufbau eines Einsteiger-Systems nötig ist.

Ein Set für Einsteiger: Was ist dabei?

Das Bosch Smart Home Starter Set Raumklima besteht aus vier Geräten:

  • 1 Smart Home Controller
  • 2 Heizkörperthermostate
  • 1 Tür-/Fensterkontakt

Die benötigten Batterien sowie das Befestigungsmaterial für den Tür- beziehungsweise Fensterkontakt liefert Bosch gleich mit.

Die beiden Heizkörperthermostate ersetzen die herkömmlichen Heizregler. Drei Tasten sind zur manuellen Bedienung vorhanden. Durch die Appsteuerung und Automatisierung sollten diese aber kaum zum Einsatz kommen müssen. Ein Display zeigt außerdem übersichtlich die eingestellte oder gemessene Temperatur an.

Der Fensterkontakt besitzt nur eine passive Funktion. Er übermittelt, ob Fenster beziehungsweise Tür geschlossen oder offen sind. Dadurch können die Heizkörperthermostate entsprechend reagieren und die Temperatur anpassen.

Damit die einzelnen Geräte untereinander kommunizieren können, braucht es einen „Vermittler“. Der Smart Home Controller vernetzt das gesamte System und besitzt als einziger eine Internetverbindung. Dadurch kannst du mit dem Smartphone von überall deine Heizung regulieren und den Tür- oder Fensterkontakt im Blick behalten.

Die Heizkörperthermostate passen dank Adapter an jede herkömmliche Heizung.
Recht unauffällig sitzt der Kontakt an Fenster oder Tür.
Der Smart Home Controller nimmt seinen Platz vorzugsweise an der Wand ein.
Die Heizkörperthermostate passen dank Adapter an jede herkömmliche Heizung.

Einrichtung leicht gemacht – mit der Smart Home App

Bosch führt mit einer App ganz einfach und sicher durch die Smart Home-Einrichtung.

Nach der Installation der App samt Kontoerstellung, wird zuerst der Smart Home Controller angeschlossen. Dieser benötigt eine LAN- und eine Stromverbindung. Mit dem Smartphone wird dann der QR-Code auf dem Gerät gescannt, um es zu registrieren. Nach einem Update ist es auch schon einsatzbereit.

Um ein Gerät, in diesem Fall das Heizkörperthermostat, hinzuzufügen, muss zuerst der jeweilige Gerätetyp ausgewählt werden. Nun werden der QR-Code gescannt und die mitgelieferten Batterien eingelegt. Als nächstes muss das alte Thermostat abgeschraubt und das neue montiert werden. Das sollte alles ohne Hilfsmittel funktionieren. Wenn nicht, hilft etwas Werkzeug zum Abmontieren und – falls nötig – ein Adapter. Die gängigsten legt Bosch bereits bei. Ist das erledigt, kalibriert sich das Heizkörperthermostat automatisch.

Die Montage des Fensterkontakts gestaltet sich in den ersten beiden Punkten genauso: Gerätetyp wählen und QR-Code scannen. Befestigt wird es entweder mit den ebenfalls beiliegenden Klebestreifen oder Schrauben. Der Magnet wird auf dem Fenster oder der Tür montiert und das Gehäuse auf dem Rahmen, sodass der Magnet beim Öffnen den Kontakt zum Gehäuse verliert. In der App muss schließlich nur noch angegeben werden, wo der Kontakt montiert wurde.

Eine App für alles

Mit der App ist von der einfachen Steuerung bis zu Szenarien, die durch andere Geräte ausgelöst werden, alles möglich. Eingestellt wird die Temperatur gleich für den ganzen Raum, falls du mehrere Thermostate in einem angeschlossen haben solltest.

Außerdem kannst du ablesen, wie hoch die eingestellte sowie die gemessene Temperatur des Raumes ist. Da der Fühler jedoch am Thermostat sitzt, bekommt er vor allem in großen Räumen und hinter Vorhängen mehr Hitze ab als der Rest des Raumes. Die vom Thermostat gemessene Temperatur weicht dann von der tatsächlichen Raumtemperatur ab.

Falls du bemerkst, dass deine Heizung deswegen den Raum nicht auf die gewünschte Temperatur bringt, hilft die Einstellung „OffSet“. Hier kannst du die Temperatur-Differenz angeben, sodass das Heizkörperthermostat wieder die richtige Temperatur misst. Mit einem Raumthermostat geht das übrigens ganz automatisch.

Zu der normalen Temperatureinstellung gesellt sich außerdem der „Boost-Modus“. Wenn er aktiviert wird, dreht das Ventil für eine bestimmte Zeit voll auf und du hast es besonders schnell warm.

Kommen wir aber nun zu einer Funktion, die im Alltag sehr praktisch sein kann: den automatischen Zeitplänen. Zur einfachen Handhabung gibt es Kalt- und Warmphasen, deren Temperaturen voreingestellt werden.

Nach dem Auswählen der Wochentage lassen sich nun die Phasen über den Tag verteilen. So kannst du deine Heizung beispielsweise perfekt auf deinen Arbeitstag abstimmen. Zeitpläne für einzelne Tage können außerdem auf einen anderen Tag übertragen werden, damit sie nicht doppelt manuell eingetragen werden müssen.

Die individuelle Programmierung finde ich am interessantesten. Hier wird mit einfachen „Wenn-Dann-Befehlen“ gearbeitet. Ein Befehl könnte zum Beispiel lauten:  „Wenn: Wohnungstür öffnet sich, Dann: 20 Minuten Boost-Modus.“ Um wirklich ausgereifte Szenarien zu erstellen, lohnt es sich allerdings in mehrere Smart-Home-Geräte zu investieren. Mit nur einem Tür-/Fensterkontakt lässt sich hier leider wenig erreichen. Zudem lassen sich andere Geräte, wie die der Phillips Hue Serie, integrieren.

Die Smart Home App von Bosch hat alles wichtige im Blick.
Mit der App stellst du schnell & einfach die gewünschte Temperatur ein.
Die Smart Home App von Bosch hat alles wichtige im Blick.

"Alexa, stelle Wohnzimmer auf 23°C" – Doppelt smart mit Sprachsteuerung

Nicht nur am Smartphone lassen sich die Heizkörperthermostate bedienen, auch die Steuerung über Sprachassistenten, wie Amazons Alexa, ist möglich. Dazu muss dein Starter Set unabhängig vom Controller mit Alexa verbunden werden. Hierfür schaltest du die Verwendung von Alexa in der App von Bosch frei. Danach geht’s in die Alexa App und auf „Routinen“. Suche nach „Bosch Smart Home“ und führe den Skill aus. Deine Geräte werden nun gesucht. Nach der Verbindung ist die Sprachsteuerung einsatzbereit.

Mit dem Apple Homekit oder Google Assistent ist die Sprachsteuerung übrigens ebenfalls möglich.

Solltest du einmal kein Smartphone zur Hand haben, kannst du die Temperatur ganz einfach via Sprachsteuerung regulieren.
Solltest du einmal kein Smartphone zur Hand haben, kannst du die Temperatur ganz einfach via Sprachsteuerung regulieren.

Das vernetzte Zuhause von Bosch Smart Home

Neben den Heizkörperthermostaten und Tür-/Fensterkontakten hat Bosch noch einiges mehr im Repertoire. Das Sortiment erstreckt sich von Bewegungsmeldern über Steckdosen bis hin zu Kameras. Die Einsatzbereiche sind damit scheinbar endlos.

Noch mehr Produkte, die dein Zuhause smarter machen, findest du hier. Außerdem gibt es noch viele weitere Sets und Bundles, bei denen du kräftig sparen kannst.

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