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Snapshot statt Backup? So bleiben Daten bei der Buffalo TS6000 NAS-Serie sicher



Zugeordnete Tags NAS | Sicherheit | Backup

Schon einmal etwas von Erpressungs-Trojanern gehört? Nein? Dann habt ihr Glück gehabt. Diese Trojaner – auch Ransomware genannt – attackieren Unternehmen aktuell leider immer häufiger. Dabei dringen sie ins Netzwerk ein und verschlüsseln private Daten auf dem Firmenrechner. Damit das Unternehmen wieder Zugriff auf diese Daten bekommt, fordern die Hacker anschließend Lösegeld.

Um diesem Szenario komplett aus dem Weg zu gehen, kommt die Buffalo TeraStation 6000er NAS-Serie mit einer Snapshot- und einer Snapshot-Backup-Funktion daher. Zudem ist es möglich, Daten per iSCSI-Volume-Backup zu sichern. Wenn ihr jetzt nur Bahnhof versteht, habt ihr bereits zum zweiten Mal Glück, denn hier kommt die Erklärung.

Was sind Snapshots?

Während Backups Kopien der Daten sind, die gesichert werden sollen, sind Snapshots nur eine systemseitige Verlinkung der geänderten Blöcke zur originalen Datei. Die Daten werden also nicht alle dupliziert, es gibt lediglich eine Art Änderungsprotokoll. Dabei gibt es pro Snapshot einzelne Wiederherstellungspunkte. In der Praxis heißt das Folgendes: Wenn ihr eine Datei, die auf dem Buffalo TeraStation 6000 NAS-System aus Versehen falsch bearbeitet oder sogar gelöscht habt, lässt sich die Datei einfach wiederherstellen – und zwar so, wie es der letzte Wiederherstellungspunkt gespeichert hatte.

Ein großer Vorteil von Snapshots gegenüber Backups ist, dass diese häufiger und auch während des Betriebs gemacht werden können. (Quelle: Buffalo Technology)

Die Vorteile der Snapshot-Funktion

Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Backup benötigt ein Snapshot bei der Erstellung und einer eventuellen Wiederherstellung kaum Systemressourcen. Der größere Vorteil ist aber, dass dafür sehr viel weniger Speicherplatz nötig ist. Zudem lassen sich solche Snapshots auch während der Arbeitszeit ohne Probleme erstellen. Das ist vor allem für Unternehmen interessant, die im Bereich Foto, Video, CAD, Entwicklung und Co. arbeiten und im Falle eines Fehlers nicht die Arbeit eines ganzen Tages verlieren möchten.

Beim Snapshot wird keine Datenkopie erstellt, sondern nur die Änderungen gespeichert. (Quelle: Buffalo Technology)

Kombination Snapshot & Backup: Die beste Lösung?

Snapshots alleine sind nicht immer sicher genug. Deswegen sehen wir uns nun die kombinierte Funktion aus Snapshot und Backup an. Dabei wird während des Arbeitstages ein Snapshot erstellt und daraus ein Backup auf externe Medien gespeichert. Daten, die während dieser Backup-Sicherung neu geschaffen oder verändert werden, werden für dieses Backup dann nicht mehr berücksichtigt. (Siehe Infografik unten).

Im Arbeitsalltag bedeutet das, dass Sicherheitskopien nicht nur nachts, wenn niemand mehr arbeitet, gemacht werden können, sondern immer dann, wenn auch ein Snapshot gemacht wurde. Die Mitarbeiter können währenddessen problemlos weiterarbeiten, ohne dass das Backup fehlerhaft wird.

Noch cleverer sichern: das iSCSI-Volume-Backup

Ein weiterer Vorteil der Buffalo TeraStation 6000 NAS-Serie ist – wenn diese als Speichererweiterung eines Servers dient – der Datentransfer über das iSCSI-Protokoll. Dieses Internet Small Computer System Interface Protokoll erleichtert die Datenübertragung im Intranet und die Verwaltung des Speichers auch über größere Entfernung.

Das iSCSI-Volume-Backup ist dabei perfekt für den direkten Datenverkehr zwischen zwei NAS-Systemen. Der Vorteil dabei ist, dass die Daten direkt gesendet werden und nicht über den Server laufen müssen, wodurch die Server-Last reduziert wird.

Sicher ist sicher: Die Buffalo TeraStation 6000 NAS-Reihe

Mit Snapshot, Snapshot-Backup-Funktion und iSCSI-Volume-Backup sind Daten auf jeden Fall schon sehr gut gegen Verlust geschützt. Der Speicherhersteller Buffalo bietet diese Features zum Beispiel bei seinen Modellen TeraStation 6400RN, 6200DN und 6400DN an. Diese kommen mit unterschiedlichen Speicherkapazitäten daher und eignen sich vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen. Bei diesen Speichern haben Erpressungs-Trojaner jedenfalls nur noch wenig Wirksamkeit.

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