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Boston und Bar Harbor



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US-Geschichte und Natur
Die zweite Station unserer USA-Reise war Boston – Heimat der Harvard-Universität und des nicht minder renommierten MIT (Massachusetts Institute of Technology). Historisch gilt die „Boston Tea Party“ als Auslöser des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs. Stationen der damaligen Ereignisse wurden im „Freedom Trail“, der sich als „roter Faden“ durch die Stadt zieht, zusammengefasst. Diesem ca. 4 km langen Weg folgten wir mehr oder weniger genau, beginnend im Public Garden, gefolgt vom Boston Common, dem Massachusetts State House, diversen Kirchen und Friedhöfen bis zur Faneuil Hall und dem Quincy Market.

Public Garden
Die Enten zum Kinderbuch „Make Way for Ducklings“
Massachusetts State House
Boston Common und Park Street Church
Old City Hall
Old State House
Old State House
Boston“

Unser Guide Joe führte uns auch durch den Stadtteil Beacon Hill, eine sehr schöne, aber auch teure Wohngegend. Wer die Rizzoli-Romane von Tess Gerritsen gelesen oder die TV-Serie „Rizzoli und Isles“ gesehen hat, dem wird dieser Stadtteil ein Begriff sein. Wir kannten die Serie nicht, so gab es eben keine Drehort-Tour, sondern eine Buch-Tour. Wer mehr davon sehen möchte, folge bitte diesem Link.

Am nächsten Tag gab es etwas mehr Bewegung in Form einer Wanderung im Acadia National Park. Auf dem „Cadillac South Ridge Trail“ ging es auf den Gipfel des Cadillac Mountain. Geführt wurden wir von Rangerin Anne, die unterwegs immer wieder ausführliche Erklärungen zur Entstehung des Gebiets gab. Die ersten zwei Drittel des Weges verliefen recht eben im Wald und sehr angenehm im Schatten. Vom „Indian Summer“ war leider nichts zu sehen, mit mehr als 25 °C war es einfach noch zu warm. Damit diese Wetterlage sich entfalten kann, muss es erst einmal Frost geben. Je höher wir kamen, desto mehr lichtete sich der Wald und wir konnten in die Ferne blicken, sahen unter anderem den Leuchtturm von Bar Harbor. Über große Granitflächen, die in der letzten Eiszeit flach gehobelt worden sind, ging es immer weiter hinauf, inklusive einiger Kletterpassagen. Dann standen wir auf dem echten Gipfel des Cadillac Mountain (466 m) – eher unspektakulär. Der Touristengipfel liegt einige hundert Meter weiter und bietet eine bessere Aussicht.

Vor Bar Harbor lagen mehrere große Kreuzfahrtschiffe, ideal, um den Zoom der FZ62 zu testen. Neben dem 24x optischen Zoom steht auch ein „erweiterter optischer Zoom“ zur Verfügung. Dies allerdings nur, wenn nicht die maximal mögliche Pixelanzahl eingestellt ist. Also dreht man zum Beispiel von 14 auf 9 Megapixel herunter und kann anschließend bis zu 30.3x zoomen. Ob die gewählte Auflösung den „erweiterten Zoom“ unterstützt, ist an dem kleinen Symbol [EZ] neben der Pixelzahl und im Display zu sehen.Je nach Modus stehen unterschiedliche Auflösungen und damit Zoom-Stufen zur Verfügung (5 MP ergeben 86.4x, 0,3 MP ermöglichen 108x Zoom). Dieser Zoom-Modus ist auch als hellblauer Bereich auf dem Zoom-Balken zu erkennen. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er lieber mit der verkleinerten Auflösung arbeitet oder mit der maximal möglichen und die Fotos anschließend am Rechner zuschneidet. Der 24x Zoom bei maximaler Auflösung ist schon beeindruckend, mit dem Digital-Zoom geht es noch ein ganzes Stück weiter, aber dann wirken die Bilder eher wie Ölgemälde.

Hinweis: Die in den Originaldateien teilweise zu sehenden schwarzen Ecken wurden durch die aufgesetzte Sonnenblende (es gibt leider kein Originalteil, daher wurde zu einem preiswerten Ersatz gegriffen) verursacht. Der maximale Weitwinkel ist so leider nicht brauchbar.

1x Zoom (max. Weitwinkel)
24x Zoom (max. opt. Zoom)
48x Zoom (Digital-Zoom)
1x Zoom (max. Weitwinkel)
24x Zoom (max. opt. Zoom)
48x Zoom (Digital-Zoom)
1x Zoom (max. Weitwinkel)
24x Zoom (max. opt. Zoom)
24x Zoom (max. opt. Zoom)
FZ62 – Zoom-Test“

Mit dem Bus ging es wieder hinab nach Bar Harbor mit seinen vielen nett anzusehenden und gepflegten Holzhäuschen. Der Ort liegt auf Desert Island, dessen ca. 10.000 Einwohner zur Hälfte in Bar Harbor leben. Das große Geschäft wird hier mit dem Hummerfang gemacht, gut zu sehen an den vielen kleinen Bojen im Wasser – jede kennzeichnet eine Hummerfalle. Jeder Fischer soll durchschnittlich 800 Fangkörbe haben, für jeden einzelnen kostet eine Lizenz 2.000 CAN$. In der letzten Saison wurden hier 103 Mio. Pfund Hummer gefangen, trotzdem scheinen genügend Tiere in Freiheit zu überleben, um den Bestand zu sichern.

Acadia National Park
Acadia National Park
Acadia National Park
Acadia National Park
Acadia National Park
Bar Harbor
Bar Harbor
Bar Harbor
Acadia National Park und Bar Harbor“

Wie schon im Bericht zu New York, gibt es auch diese Fotos als unbearbeitete Originale zum Download: Boston (40 MB), Acadia und Bar Harbor (48 MB) und Zoom-Test (51 MB).

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