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Ben allein in New York



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Zwischen Hot Dog, SoHo und Schlägerei
Die scheinbar unendliche Tour durch New York geht weiter: Am Dienstagabend ging es ab in die Bronx zum Yankee Stadium – ein Muss für jeden Baseball-Fan, der im Big Apple weilt. Also nix wie rein in die proppevolle U-Bahn und von Manhattan in die Bronx. Es war das zweite Mal, dass ich dort war – aber dieses Mal freiwillig und auch nicht der einzige Weiße weit und breit. Der Platz hinter der Home-Plate und fast ganz oben war genial. Bevor das Spiel mit der Hymne der Patrioten eröffnet wurde, habe ich es mir mit Hot Dogs und Bier gemütlich gemacht. Das Stadium war zwar nicht voll und die Stimmung nicht mit der in den europäischen Fußballstadien vergleichbar, aber es war trotzdem ein besonderes Ereignis. Kurz vor Schluss verließ ich das Stadion in Richtung U-Bahn: Noch einmal Luft holen und dann ja nicht mehr ausatmen, denn da passte kein Blatt Papier dazwischen!

New York, die vierte”

Am Mittwoch gegen 8 Uhr ging es zunächst zur Grand Central Station und weiter nach Osten zum UN-Headquarter. Auf dem Weg zurück stach mir doch tatsächlich etwas Vertrautes aus dem Heimat ins Auge: Radeberger hier in New York? Wow. – Dennoch hieß es weiterlaufen, und zwar hinauf zum Top of the Rock, der Plattform auf dem Rockefeller Center. Da das Wetter, wie auch schon die Tage zuvor, bombastisch war, konnten die Blicke weit in die Ferne schweifen. Dann noch ein kurzer Abstecher zur Radio City Music Hall, bevor es mit der U-Bahn weiter nach Süden ging. Der Madison Square Garden, die wohl bekannteste Arena der Welt, war der nächste Punkt auf meiner Liste. Auf dem Weg nach SoHo – mal wieder SoHo! – verschlug es mich noch zum größten Bügeleisen der Welt, dem Flatiron Building.

Am Abend ging es ins New Yorker Pacha, denn hier machte der niederländische DJ Armin van Buuren Station auf seiner Imagine-World-Tour. Weil aber New York eine Hip-Hop-Stadt ist, war der Andrang nicht so groß wie in manchen Dresdner Clubs am Wochenende; nur das Pachita, ein Floor des Pacha, war sehr gut gefüllt. Hier hinauf, in den vierten Stock, ging es mit einen Lastenaufzug und von dort mit einer paar Jungs, die bei der Deutschen Bank in New York arbeiten, zur Bar. Und dann begann der Drang nach vorne ans DJ-Pult – Armin war da und die Amis zückten ihre Kameras, um Bilder zu schießen.

New York, die fünfte”

Plötzlich aber war ich inmitten einer Schlägerei: Ein Volltrunkener hatte auf alles eingeschlagen, was da war. Aber er wurde kurze Zeit später von einer resoluten Dame mit einer strammen Linken zu Boden geschickt und stand auch nicht wieder auf. Was tun? Einfach von der Tanzfläche schleifen! – Armin spielte unterdessen weiter und ich ergatterte auch noch ein Autogramm von ihm. Da jedoch alle meine 1-Dollar-Noten zerknittert waren, musste ein neuer Euro-Schein her. Ich hatte riesiges Glück, dass ich diesen auch zurückbekam, denn sonst hätte ich ordentlich eingebüßt…

Am gestrigen Donnerstag war das Wetter leider nicht mehr so toll, aber trotzdem weiterhin warm. Zu Fuß ging es durch den Central Park auf die East Side zu den Museen und abends auf das Empire State Building, um ein paar Bilder bei Nacht zu machen – und danach wieder auf den Times Square, dieses Mal aber mit Kamera. Somit ist fast alles Wichtige auf meiner To-do-Liste “abgearbeitet” und ich freue mich schon auf Washington D.C. Bis dahin…

New York, die sechste”

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